Die Schweizer Investmentbank UBS hebt heute ihre Prognose für den Goldpreis an. Die Experten rechnen nun mit einem Preis von 2.000 USD pro Unze des gelben Metalls noch vor Ende des Jahres. Gleichzeitig warnt die UBS aber, dass nach der beeindruckenden Rallye der letzten Zeit eine Korrektur immer möglicher scheine.

Weniger als drei Wochen nach der letzten Revision der Prognose geht die Bank nun davon aus, dass der Goldpreis innerhalb eines Monats 1.950 USD pro Unze erreicht (zuvor: 1.725 USD / Unze) und innerhalb von drei Monaten 2.100 USD erreicht (zuvor: 1.850 USD).

Die Analysten betonen aber, dass es zunehmend schwieriger werde, die Goldpreisentwicklung vorherzusagen. Kaum habe man die Prognosen überarbeitet, verzeichne der Goldpreis bereits neue Rekorde – ähnlich wieder Palladiummarkt 2010. Man glaube, dass Gold im Moment genug Schwung habe, um vor Jahresende über die Marke von 2.000 USD zu steigen, warne aber auch, dass eine erhöhte Volatilität – nach oben wie nach unten – zu erwarten sei.

UBS ist nicht allein mit der Anhebung der Goldprognose, jetzt da die steigenden Sorgen um das makroökonomische Umfeld immer mehr Anleger in den vermeintlich Sicheren Hafen der Edelmetalle treiben. Die französische Bank Societe Generale beispielsweise hatte über Nacht ihre Goldpreisprognose für das vierte Quartal auf 1.950 USD je Unze angehoben, sodass die Durchschnittsprognose der Franzosen für 2011 nun bei 1.660 USD pro Unze liegt.

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