Ziel Goldressource: FireFox meldet neue hochgradige Bohrtreffer in Finnland
FireFox Gold CA31816R8369 A419WJ meldet von seinem Mustajärvi-Goldprojekt in Finnland die nächsten starken Bohrergebnisse. Sieben weitere Löcher haben Goldmineralisierungen oberhalb des Cut-off-Gehalts von 0,3 Gramm je Tonne durchschnitten. Vor allem im südwestlichen Teil der East Zone verdichten die neuen Daten das Bild eines Systems, das größer ist als bislang umrissen.
Besonders ins Auge fallen die Löcher 25MJ020, 25MJ019 und 25MJ021. In 25MJ020 meldet das Unternehmen 5,0 Meter mit 6,29 Gramm Gold je Tonne ab 116 Metern Tiefe, darunter 1,0 Meter mit 24,9 Gramm. Hinzu kommen 13,0 Meter mit 4,57 Gramm ab 163,8 Metern, einschließlich 3,0 Metern mit 11,66 Gramm. Loch 25MJ019 brachte 9,85 Meter mit 3,52 Gramm ab 203 Metern, und 25MJ021 lieferte 3,0 Meter mit 12,07 Gramm ab 70 Metern.
Neue Bohrungen erweitern Lagerstätte
Nach Angaben von FireFox wächst die East Zone damit auf eine Ausdehnung von ungefähr 400 mal 250 Metern. Das ist die eigentliche Nachricht hinter den Einzelwerten. Nicht nur einzelne hochgradige Abschnitte stechen heraus, sondern die Kontinuität der Treffer über mehrere Bohrfächer hinweg.
Firmenchef Carl Löfberg spricht in der Mitteilung von einer Bestätigung starker Goldmineralisierung im südlichen Teil der Zone. Zugleich betont er, dass die East Zone weiterhin nach Südwesten, Westen und Nordwesten offen sei. Auch in Tiefen von mehr als 200 Metern trifft das Unternehmen weiter auf interessante Mineralisierung.
Das ist für die Einordnung wichtig. Denn mit jedem zusätzlichen Treffer verbessert sich nicht nur das Verständnis einzelner Bohrlöcher, sondern auch das geologische Gesamtmodell. Gerade in einem Projektstadium, in dem aus verstreuten Daten ein belastbares Lagerstättenbild entstehen soll, zählt diese räumliche Verbindung oft mehr als ein einzelner Spitzenwert.
Geologie liefert Hinweise auf weitere Ziele
Ein wiederkehrendes Muster zeigt sich an den Gesteinskontakten. Laut FireFox sitzt ein Teil der Goldmineralisierung dort, wo ultramafische Vulkanite auf metasedimentäre Gesteine und mafische Intrusionen treffen. Begleitet wird das von Alteration, Pyrit und Quarz Karbonat Turmalin Pyrit Adern, kurz QCTP, die im Projekt immer wieder mit Gold in Verbindung stehen.
Auffällig ist auch, dass das Unternehmen im südlichen Teil der East Zone vermehrt längere Abschnitte mit niedriger bis mittlerer Mineralisierung in der Nähe mafischer Gänge und Sills beobachtet. Das ist auf Mustajärvi bislang eher nicht der Regelfall. FireFox wertet solche Zonen als möglichen Hinweis darauf, dass höhergradige Bereiche in der Nähe liegen könnten.
Gerade diese Mischung aus schmalen hochgradigen Treffern und breiteren schwächer mineralisierten Hüllen macht die Interpretation spannend. Sie spricht dafür, dass das System strukturell komplex ist, zugleich aber in sich zusammenhängt. Noch ist das kein endgültiger Beweis für Größe oder Gehalt einer späteren Ressource. Die Datengrundlage wird jedoch klar besser.
Bohrprogramm rückt näher an nächste Projektstufe
Vor Beginn des laufenden Programms waren auf Mustajärvi nach Unternehmensangaben bereits rund 15.752 Meter gebohrt worden. Mit den nun gemeldeten Löchern steigt das gesamte Bohrvolumen auf 21.443 Meter. Insgesamt hat FireFox in diesem Programm inzwischen 33 Bohrlöcher abgeschlossen.
Löfberg verweist darauf, dass viele dieser Bohrungen mit einem nominellen Abstand von rund 50 Metern niedergebracht wurden, was der Empfehlung des Ressourcengeologen entspricht. Für den weiteren Projektverlauf entscheidet genau diese Verdichtung darüber, ob aus Explorationsdaten später eine belastbare Ressourcenschätzung wird.
FireFox Gold präsentiert sich damit weiter als aussichtsreicher Goldexplorer mit hochgradigen Bohrergebnisse in Finnland. Die Aktie befindet sich bei einer derzeitigen Marktkapitalisierung von knapp 24 Mio. CAD nach rund 30% Kursrückgang vom letzten Hoch wieder auf einem interessanten Einstiegsniveau.