Erstellt im Auftrag von Purecore Metals

Uran-Deal mit Hebel: Explorer sichert sich 35.000 Hektar im Athabasca Basin

Uran-Deal mit Hebel: Explorer sichert sich 35.000 Hektar im Athabasca Basin bigstockphoto

Investment-Highlights:

  • Option auf bis zu 100 % an einem rund 35.000 Hektar großen Uranprojekt im Athabasca Basin
  • Historische Werte von bis zu 0,30 % U3O8 plus moderne Geophysik als Explorationsgrundlage
  • Nur rund 75 Kilometer von Camecos Rabbit-Lake-Komplex entfernt, mit direkter Straßenanbindung
  • Kapitaleffiziente Earn-in-Struktur: Großteil der Mittel fließt direkt in die Exploration
  • Skyharbour-CEO Jordan Trimble seit Anfang August 2026 als Advisor mit an Bord
  • Uranpreis mit 87 USD je Pfund deutlich über Niveau früherer Jahre
  • Sehr enge Kapitalstruktur von nur rund 15,1 Millionen ausstehenden Aktien

Erst seit Mai 2026 an der kanadischen Börse notiert, hat Purecore Metals (CSE: PURE, ISIN: CA7459371026, WKN: A42ABN) hat seiner noch jungen Investmentstory Ende Juli 2026 schon einen klaren Meilenstein gesetzt. Ende Juli schloss das Unternehmen einen definitiven Optionsvertrag mit Skyharbour Resources (TSXV: SYH, ISIN: CA8308166096, WKN: A2AJ7J) über den Erwerb von zunächst 70 und potenziell bis zu 100 Prozent des Uranprojekts Yurchison im Norden Saskatchewans ab.

Das Projekt umfasst 22 Claims mit rund 35.029 Hektar in der Wollaston Domain des Athabasca Basin, jener Region, die für die höchstgradigen Uranlagerstätten weltweit bekannt ist. Mit Cigar Lake und McArthur River liegen dort zwei der bedeutendsten Uranminen überhaupt.

Ergänzt wird das Portfolio durch das zu 100 Prozent gehaltene Bankier-Projekt in British Columbia mit Potenzial für Kupfer, Molybdän, Edelmetalle und Uran, wo die erste Feldphase 2026 bereits abgeschlossen ist. Für die weitere Entwicklung der Aktie wird aber vor allem entscheidend sein, welche Bohrziele sich aus Yurchison ableiten lassen.

Mehr als nur ein großes Landpaket

35.000 Hektar allein machen noch kein gutes Projekt, doch bei Yurchison kommen mehrere Faktoren zusammen. Das Grundstück liegt nur rund 75 Kilometer südlich des Rabbit-Lake-Komplexes von Cameco (TSX: CCO, ISIN: CA13321L1085, WKN: 882017) und wird von Highway 905 durchquert, was Feldarbeiten erleichtert und Logistikkosten senkt. Historische Prospektion an alten Schürfgräben lieferte bereits Uranwerte zwischen 0,09 und 0,30 Prozent U3O8 sowie Molybdänwerte von bis zu 6.400 ppm, wobei der Großteil dieser Arbeiten aus der Zeit vor 2000 stammt und sich im Westen des Gebiets auf Uran, im Osten eher auf Blei-Zink-Mineralisierung konzentrierte.

Abbildung 1: Lage des Yurchison-Projekts im Athabasca Basin sowie ausgewählte Uranvorkommen, Lagerstätten, regionale Störungszonen und benachbarte Projekte (Quelle: Skyharbour Resources)

Den eigentlichen Wert liefert dabei erst die Verknüpfung dieser älteren Daten mit modernen elektromagnetischen, magnetischen und radiometrischen Vermessungen aus den Jahren 2022 und 2023. Geologen suchen dabei gezielt nach graphitischen Gesteinseinheiten und elektromagnetischen Leitern, die einst den Transport und die Ablagerung uranhaltiger Fluide ermöglicht haben. Ob sich daraus ein relevantes Vorkommen ergibt, werden die kommenden Bohrungen zeigen.

Attraktive Konditionen für erfolgreichen Projektfortgang

Für Purecore liegt der eigentliche Vorteil in der Struktur des Deals. Um die ersten 70 Prozent an Yurchison zu erwerben, muss das Unternehmen über drei Jahre insgesamt 350.000 CAD in bar sowie Aktien im Gegenwert von 700.000 CAD an Skyharbour leisten, zusätzlich sind 3,5 Millionen CAD direkt in die Exploration zu investieren. Damit fließt der weit überwiegende Teil des eingesetzten Kapitals unmittelbar in neue geologische Daten statt in einen reinen Kaufpreis, während sich das Risiko über mehrere Jahre verteilt und Purecore je nach Explorationsfortschritt entscheiden kann, wie intensiv das Projekt weiterverfolgt wird.

Für die verbleibenden 30 Prozent wären anschließend weitere 3 Millionen CAD in bar sowie Aktien im Gegenwert von 3 Millionen CAD fällig, wobei Skyharbour eine Net-Smelter-Return-Royalty von 2 Prozent behält, von der Purecore die Hälfte für 1 Million CAD zurückkaufen kann. Diese zweite, deutlich teurere Stufe wird jedoch erst nach der vorausgehenden Exploration entschieden: Liefern die Arbeiten keine überzeugenden Ergebnisse, besteht kein Zwang zum vollständigen Erwerb.

Wie eng beide Seiten inzwischen verzahnt sind, zeigte sich Anfang August 2026: Skyharbour-CEO Jordan Trimble trat als Advisor bei Purecore ein. Dass der Chef des Optionsgebers dem Käufer nun beratend zur Seite steht, dürfte den Wissenstransfer über die historischen Daten und die weitere Explorationsplanung erleichtern und unterstreicht das Interesse beider Unternehmen an einem erfolgreichen Fortgang des Projekts.

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Uran erlebt strategische Neubewertung

Das Marktumfeld liefert für den Deal einen vorteilhaften Hintergrund. Aktuell liegt der durchschnittliche Uran-Spotpreis bei rund 87 USD je Pfund, mehr als doppelt so hoch wie noch Anfang 2022. Hinter dieser Entwicklung steht eine veränderte Wahrnehmung der Kernenergie: Versorgungssicherheit, Dekarbonisierung und steigender Strombedarf treiben weltweit neue Reaktorprojekte und Laufzeitverlängerungen voran. Die World Nuclear Association zählt aktuell rund 80 Reaktoren im Bau und etwa 120 weitere in Planung, bei Umsetzung nationaler Ziele könnte die globale Kernkraftkapazität bis 2050 auf rund 1.446 GWe steigen.

Abbildung 2: Entwicklung des Uranpreises von 2016 bis 2026 in USD je Pfund. (Quelle: Trading Economics)

Zusätzlichen Rückhalt erhalten Uranprojekte durch den wachsenden Strombedarf von Rechenzentren, für die verlässlich verfügbare, CO2-arme Energie zunehmend an Bedeutung gewinnt. Eine Garantie für Explorationserfolg liefert dieses Umfeld nicht, es bestimmt aber maßgeblich, zu welchen Bewertungen Uranprojekte am Kapitalmarkt gehandelt werden könnten.

Niedrige Aktienanzahl, hohe Hebelwirkung

Purecore bringt für einen Explorer eine ungewöhnlich enge Kapitalstruktur mit: Nach der jüngsten Finanzierung sind nur rund 15,1 Millionen Aktien ausstehend, woraus sich bei einem Kurs von aktuell 1,60 CAD eine Marktkapitalisierung von rund 24 Mio. CAD ergibt. Bereits Anfang Juli hatte das Unternehmen eine Privatplatzierung über brutto 1,5 Millionen CAD abgeschlossen. Bei einer derart geringen Aktienzahl können neue geologische Erkenntnisse deutlich stärker auf die Bewertung wirken als bei einem bereits weit entwickelten Konzern.

Technisch und strategisch stützt sich Purecore dabei auf ein erfahrenes Umfeld: Dr. Dennis LaPoint bringt mehr als 45 Jahre Erfahrung in der Mineralexploration mit und startete seine Karriere in der kanadischen Uranexploration, Dr. Ted Rygas verfügt als früherer Cameco-Mitarbeiter über Erfahrung im gesamten Kernbrennstoffkreislauf, und mit Jordan Trimble sitzt seit Anfang August 2026 zusätzlich der CEO des Projektverkäufers Skyharbour im Beraterkreis.

Für Anleger lässt sich der Investment Case damit klar zusammenfassen: Purecore verschafft sich über eine kapitalschonende Earn-in-Struktur Zugang zu einem sehr großen Projekt in einer der etabliertesten Uranregionen der Welt und kann dabei auf historische Mineralisierung, moderne Explorationsdaten sowie das direkte Wissen des Verkäufers aufbauen. Der nächste wichtige Schritt besteht darin, aus diesen Daten konkrete Bohrziele abzuleiten und diese zu testen. Gelingt das, könnte die Kombination aus enger Kapitalstruktur, großem Projektanteil und einem historisch hohen Uranpreisniveau der Aktie einen erheblichen Bewertungshebel verleihen, während Bankier als zweites Standbein mit einem Trendmetallprojekt eine zusätzliche Erfolgsoption bietet.