Uragold Bay Resources (TSX-V: UBR; ISIN: CA91689A2039) war ursprünglich ein reiner Goldexplorer, der mit einer Schwerkrafttrennungsanlage im kanadischen Quebec eine kostengünstige Produktionsstätte auf einem 106 ha großem Areal errichten wollte. Im abgelaufenen Jahr hat sich das Unternehmen wesentlich erweitert, indem man von der Regierung in Quebec eine Reihe von Silizium führenden Liegenschaften erwarb. Die rasche Entwicklung, sowohl beim Goldprojekt, wie auch bei den Siliziumliegenschaften, fasste das Unternehmen nun in einem Gesamtupdate für seine Aktionäre zusammen.

Uragold`s Goldprojekt „Beauce“

Im südlichen Teil des Bundesstaates Quebec kontrolliert Uragold seit der Zusammenführung seiner Liegenschaften mit denen des Nachbarn Fancamp einen nun rd. 6,5 km langen erzhaltigen Korridor, in dem Mitte des 19. Jhdts. die größten Nuggets Kanadas mit 52 und 45 Unzen gefunden wurden.

Ura Fancamp

Quelle: Uragold

Uragold beabsichtigt auf diesen nun vereinten Arealen eine Goldgewinnung durch reine Schwerkrafttrennung, also ohne giftige Chemikalien.

Da in dieser Region bereits Gold Mitte des vergangenen Jahrhunderts gefördert wurde, so ist die lokale Geologie datenmäßig erfasst und man weiß, dass unter einer rd. 20m dicken Sedimentschicht goldhaltige Gesteinsschichten vorhanden sind. Die ursprüngliche (in der Grafik orange gekennzeichnet) erkannte Gold führende Schicht versprach eine Ressource von rd. 23.000 bis 140.000 Unzen. Diese große Bandbreite ist dadurch begründet, da die „normale“ Mineralisierung von durchschnittlich 0,69 g Gold pro Tonne durch die vielfach vorkommenden Goldklumpen (Nuggets) wesentlich höher angesetzt werden, und somit durchaus auch 140.000 Unzen Gold beherbergen kann.

Nach der Zusammenlegung der Liegenschaften von Uragold und Fancamp hat sich gemäß eines dafür erstellten technischen Reports die Ressourcenerwartung wesentlich gesteigert. Man geht nun von zumindest 61.000 Unzen bei 0,87 g/m³ aus. Bei Eintreten des Nuggeteffekts sind bis zu 366.000 Unzen bei 5,22 g/m² Gestein anzusetzen. Doch das muss bei Weitem noch nicht die wahre Größe sein, denn bei mikroskopischen Scans hat man festgestellt, dass in den Goldpartikel Eisenoxyd eingeschlossen ist, was darauf hinweist, dass abgelagertes Gold auch vom ursprünglichen Muttergestein oder Quarzschloten vorhanden ist, was auf hohes Potential für weitere Mineralisierungen auf diesem Areal hinweisen würde. Doch wurde in der im Februar 2015 erstellten vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie dieses Potential nicht berücksichtigt. Diese wurde auf Basis der oben angeführten 61.000 bis 366.000 Unzen erstellt und zeigt die fantastische Wirtschaftlichkeit des Projektes durch die gewählte Gewinnungsmethode:

  • Minenlaufzeit: 10 Jahre
  • all in costs pro Unze: Can$ 800,- !!
  • CAPEX: Can$ 8 Mio.
  • jährliche Goldproduktion: 6.000 Unzen bis 35.000 Unzen (je nach Nuggeteffekt)
  • IRR: höher als 50%

Durch den geringen technischen und kostengünstigen Aufwand, kann das Projekt bereits wenige Monate nach Abschluss der Finanzierung, an der bereits gearbeitet wird, in Produktion gebracht werden.

Uragold besitzt neben „Beauce“ zwar noch ein weiteres Goldprojekt in Quebec, das aber zurückgestellt wurde, um sich voll auf die Entwicklung des Hauptprojektes konzentrieren zu können. Und damit liegt das Unternehmen richtig, denn es müssen nicht Millionen Unzen sein und eine CAPEX von mehreren 100 Millionen, um ein Projekt attraktiv zu machen. Attraktiv ist es dann, wenn durch die niedrigen all-in-costs auch bei schwachem Goldkurs für die hohe Gewinnspannen erwirtschaftet werden können.

Uragold`s Siliziumprojekte

Für den lächerlichen Betrag von weniger als Can$ 50.000,- gelang es Uragold vergangenes Jahr 12 Liegenschaften mit nachgewiesenen hochgradigen Siliziumvererzungen von der Regierung in Quebec zu erwerben. Diese wurden in die 100%ige Tochter Quebec Quarz eingebracht und werden nun zügig bearbeitet.

Ura Quarz

Quelle: Uragold

Die nicht zusammenhängenden Liegenschaften sind auf der Landkarte durch Nummern 1-12 gekennzeichnet, befinden sich jedoch hervorragend an Transportwege angebunden.

Alle Liegenschaften haben entweder eine historische Ressource, waren einst eine Produktionsstätte oder besitzen gesammelte Daten, die die Existenz von hochwertigen Quarzsilikaten dokumentieren. Somit besitzt Uragold eine Reihe von zukunftsträchtigen Liegenschaften, die das zweite Standbein des Unternehmens werden sollen.

Ura Quarzergebnisse

Quelle: Uragold

Das Areal „Roncevaux“ (im Plan mit Nr. 3 gekennzeichnet) wurde von Uragold zur bevorzugten Bearbeitung ausgewählt. Dieser Projektteil besitzt eine historische Ressource von 414.700 Tonnen zu 99,20% SiO2. 20 Bodenproben hat das Unternehmen seit der Übernahme eingesammelt und zur Überprüfung ins Labor gesandt. Die Ergebnisse zeigen dass auf der Liegenschaft das Potential besteht hochreines – und von der Industrie sehr gefragtes – Quarzsilikat zu beziehen.

Wie von Roncevaux wird Uragold im Jahr 2015 auch von allen anderen Liegenschaften Bodenproben entnehmen und sie im Labor untersuchen lassen.

Eine erste Hochrechnung zeigt die ausgezeichnete Wirtschaftlichkeit dieses Projektteiles. Man schätzt bei einer rd. 10 jährigen Abbauperiode einen jährlichen Ausstoß von rd. 12.000 Tonnen an hochreinem Quarzsilikat. Die Verkäufe sollten, je nach Marktlage, zwischen Can$ 15 Mio. bis Can$ 22 Mio. einbringen und zu einem operativen Profit (vor Steuern) von Can$ 3,2 Mio. und Can$ 5 Mio. pro Jahr führen. Dagegen steht lediglich eine minimale CAPEX von rd. Can$ 2,5 Mio., die nötig ist, um das Projekt innerhalb von 9 Monaten in Produktion bringen zu können.

Zusammenfassung:

Uragold Bay Resources hat es geschafft, nicht nur für sein „Beauce“ Goldprojekt eine verbesserte Produktionsbasis durch die Einbindung der Nachbarliegenschaften zu erreichen, sondern durch die Übernahme der mit wertvollen Daten versehenen Silikatliegenschaften ein weiteres gesundes Standbein für die künftige Unternehmensentwicklung zu akquirieren. Was besonders positiv auffällt, ist die Tatsache, dass das Management für all seine Projekte einen extrem kostengünstigen und daher wirtschaftlich gut positionierten Weg gewählt hat. Mit nur knapp über 81 Mio. an ausgegebenen Aktien lässt sich, die Finanzierungen vorausgesetzt, ein sehr guter Unternehmenswert und Beteiligungswert je Aktie erkennen. Uragold zeigt, dass es keine hochriskanten Investitionen in 3-stelligen Millionenhöhen benötigt, um ein gut fundiertes Unternehmen darzustellen. Der verbleibende Gewinn steht im unternehmen im Fokus, und da scheint Uragold auf dem richtigen Weg zu sein.

Ergänzende Dokumentationen:

Uragold hat speziell für seine SiO2-Projekte eine eigene Präsentation erstellt, in der der Markt, die Chancen und alle Details zu diesem zweiten Standbein des Unternehmens detailliert erläutert werden und zur Nachlese empfohlen werden kann.

http://www.uragold.com/files/UBRQQ.pdf

Eine detaillierte Übersicht über das „Beauce“ Goldprojekt mit allen relevanten geologischen, technischen und kaufmännischen Betrachtungen findet man im veröffentlichten technischen Report aus dem Jahr 2014. Zum besseren Verständnis ist auch dieser wertvoll gelesen zu werden.

http://www.uragold.com/files/Technical%20Report%20-%20Beauce%20Placer%20Property%20-%20April%202014.pdf

Wir haben Ihnen Uragold Bay Resources ausführlich Anfang Juli 2014 vorgestellt. Weiterführende Informationen finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite.

Quelle: BigCharts.com