Highlights

  • Eines der aussichtsreichsten Nickel-Projekte in Australien
  • Kapitalstarke OZ Minerals kooperiert als Joint-Venture-Partner bei der Entwicklung des Projekts
  • Risiko wird durch das JV minimiert: Keine Investitionsverpflichtungen bis zur Entscheidung über den Minenbau
  • Zwei weitere aussichtsreiche Frühphasenprojekte im Portfolio
  • Westaustralien bietet beste fundamentale Voraussetzungen

Australien ist ohne Zweifel eine der wichtigsten Bergbauregionen der Welt. Seit langem schon werden auf dem Kontinent alle möglichen Rohstoffe gefördert. Tausende Bergbaugesellschaften haben das Land im Laufe der Generationen mit ungezählten Bohrungen „durchlöchert”, rund ein Zehntel des australischen Bruttoinlandsprodukts wird im Rohstoffgeschäft erwirtschaftet, von dem vor allem der Export der Australier profitiert. Es fällt fast schwer zu glauben, dass in dieser traditionellen Rohstoffnation noch riesige neue Vorkommen an Rohstoffen entdeckt werden, die für die Geburt neuer Börsenstars sorgen könnten. Doch die Realität zeigt, dass dies definitiv möglich ist und die Weiten des australischen Kontinents noch viele Überraschungen bereithalten.

Zugegeben, man muss nach solchen Gelegenheiten schon einigermaßen tief graben, sie sind nicht gerade in reichlicher Zahl vorhanden und schon gar nicht alltäglich. Vieles muss stimmen: Ein noch geringer, aber stark ausbaufähiger Börsenwert, eine interessante Projektpipeline, bei der wichtige Entwicklungsschritte in absehbarer Zeit anstehen und die möglichst in sicheren Jurisdiktionen liegen, ein kompetentes Management, das sein Können schon woanders gezeigt hat. Kommt noch ein finanzkräftiger Partner dazu, wird es erst recht interessant. Gibt es nicht? Doch, gibt es und wir haben ein solches Unternehmen gefunden: Cassini Resources (ASX: CZI; WKN: A1JNU6; ISIN: AU000000CZI9)

Die „big story” von Cassini Resources beginnt im Jahr 2014: In dem Jahr erwirbt die australische Gesellschaft vom Bergbauriesen BHP Billiton das Projekt „West Musgrave” in Westaustralien. Die Region ist zwar nicht gerade stark besiedelt, dennoch sind die Bergbauregionen in dem australischen Bundesstaat mit einer vergleichsweise exzellenten Infrastruktur ausgestattet – die Folge der langen Bergbautradition des Landes. Das Gebiet, in dem „West Musgrave” liegt, hat alles, was man als Bergbauunternehmen so benötigt, inklusive der Infrastruktur und der Unterstützung der lokalen Bevölkerung. Große Summen wurden bereits seit dem Jahr 2000 in die Exploration des Gebietes gesteckt, das erdoberflächennahe Mineralisierungen aufweist und auf dem bereits Explorationsbohrungen mit 75.000 Metern Länge stattgefunden haben.

Eines der größten unentwickelten Nickelvorkommen Australiens

Die schon vorhandenen Explorationsarbeiten haben Folgen: „West Musgrave” weist heute eine der größten Nickelreserven Australiens aus und Cassini Resources sitzt auf einem wertvollen Berg von Explorationsdaten, der die weiteren Arbeiten massiv beschleunigt. Obwohl die genauen Ausmaße des Vorkommens noch gar nicht exakt bekannt sind, liegt das Vorkommen jetzt schon auf Platz 4 der australischen „Hitliste” der Nickelprojekte, die sich in der Entwicklungsphase befinden. Auf den Hauptvorkommen des Projekts, genannt „Babel” und „Nebo”, sind bereits jetzt Ressourcen in den Kategorien „indicated” und „inferred” von mehr als 200 Millionen Tonnen Gestein bekannt, die auf einen Durchschnitt von 0,7 Prozent Nickeläquivalent kommen – neben dem Hauptprodukt Nickel ist dort vor allem Kupfer vorhanden. Etwas mehr als die Hälfte der Ressource ist als „inferred” ausgewiesen, etwas weniger als die Hälfte als „indicated”. Der deutlich überwiegende Löwenanteil findet sich auf dem Babel-Areal. Die durchschnittliche Mineralisierung entspricht Werten, wie sie bei anderen australischen Spitzenprojekten zu finden sind, wie etwa „Honeymoon Well” der russischen Norilsk Nickel oder Yakabindi von BHP Billiton. Eine Studie aus dem Jahr 2016 ergab bereits jetzt ein „Minenleben” über einen Zeitraum von 15 Jahren.

Abb3 Babel Nebo Depot

Lagen der Mineraldepots (Ressourcen in gelb), Quelle: Cassini Resources

Klingt gut, ist es auch. So gut, dass mit OZ Minerals ein nach Börsenwert milliardenschwerer Konzern die Gelegenheit ergriffen hat, bei „West Musgrave” einzusteigen. Die finanzkräftige Gesellschaft, die in der 2016er-Bilanz rund 656 Millionen Australische Dollar Cash ausgewiesen hat, schloss in der jüngsten Vergangenheit einige Partnerschaften mit kleineren Bergbau-Companys ab. Cassini Resources ist eine der Gesellschaften, die Explorations-Knowhow in ihren jeweiligen Gebieten beisteuern und im Gegenzug über „earn in” Abkommen Finanzierungen durch den Partner für ihre Projekte erhalten. OZ Minerals wird sich auf Basis eines solchen Konstrukts mit bis zu 70 Prozent an dem westaustralischen Nickelprojekt beteiligen. Hierzu haben die beiden Unternehmen im vergangenen Jahr ein mehrstufiges Abkommen geschlossen, an dessen Ende OZ Minerals die angestrebte Beteiligung erreichen kann. Die Voraussetzung sind Investitionen in Höhe von 36 Millionen Australischen Dollar von Seiten der Gesellschaft in das Projekt „West Musgrave”.

OZ Minerals investiert zweistelligen Millionenbetrag

Für Cassini Resources ist das in mehrerer Hinsicht ein enorm wichtiger und guter Deal. Zum einen wäre es für einen kleinen Explorationswert nur unter enorm hohen Risiken möglich, ein solches Projekt finanziell allein zu stemmen – falls es überhaupt stemmbar wäre. Zum anderen ist der Einstieg des OZ-Konzerns eine klare Bestätigung, wie interessant das Projekt ist. Der Chef des Bergbaukonzerns, Andrew Cole, bezeichnet das Projekt selbst als „hochklassig“. Last, but not least befreit die Investitionsvereinbarung Cassini Resources von Kosten für die Weiterentwicklung des Projektes, die sämtlich vom Joint-Venture-Partner getragen werden. Im Klartext: Cassini Resources muss bis zu einer Entscheidung, ob hier tatsächlich ein Bergwerk gebaut wird, keine weiteren Investitionen mehr tätigen. Gelingt es tatsächlich, das Projekt „West Musgrave” in ein förderndes Bergwerk zu entwickeln, wird die 30-prozentige Beteiligung hieran weit, weit mehr Wert darstellen als die derzeitige Kapitalisierung der Gesellschaft an der Börse. Ein Win-Win-Projekt für alle Beteiligten, wenn sich der Erfolg einstellt – hierfür ist trotz des fortgeschrittenen Stadiums noch etwas Geduld auf Seiten der Cassini-Aktionäre vonnöten. OZ-Chef Cole hat bereits einen ersten Zeitrahmen abgesteckt: 2020 könnte es soweit sein, allerdings frühestens. In den üblicherweise langen Entwicklungszeiten für Rohstoffprojekte ist das aber ein überschaubarer Zeitraum.

Vor Cassini Resources und OZ Minerals steht nun ein Berg an Arbeit, der zu bewältigen ist. Seit dem Herbst 2016 arbeiten beide Unternehmen die erste Stufe der Joint-Venture-Vereinbarung ab: Untersucht wird unter anderem, welche Größe eine zukünftige Förderung haben könnte und welche Infrastruktur hierfür vonnöten und ideal wäre. Einen Fokus bei diesen Arbeiten legt man unter anderem auf ein geometallurgisches Modell für „West Musgrave”, das beim weiteren Vorgehen eine Schlüsselrolle spielen wird. Mit einem Abschluss der Arbeiten soll im September 2017 zu rechnen sein. Die Modellierungsarbeiten der ersten Stufe begleiten unter anderem Bohrungen auf den verschiedenen Mineralisierungsgebieten des Projekts, mit denen auf „West Musgrave” die Ressource ausgebaut werden soll. In der zweiten Stufe des Joint Ventures sollen von OZ Minerals zum einen 4 Millionen Australische Dollar in Explorationsarbeiten und weitere 15 Millionen Australische Dollar in Machbarkeitsstudien investiert werden. Stufe 3 sieht schließlich weitere 10 Millionen Australische Dollar an Investitionen in eine definitive Machbarkeitsstudie vor, weitere 4 Millionen Australische Dollar sind als Ausgaben im regionalen Umfeld einkalkuliert.

Die Company hat der Zusammenarbeit mit OZ Minerals die höchst Priorität eingeräumt, steht aber nicht nur auf einem Bein. Zwei weitere westaustralische Projekte gehören zur Pipeline, um die sich das Unternehmen kümmert, die sich aber noch in deutlich früheren Phasen als „West Musgrave” befinden.

Zwei weitere Projekte, aber in früheren Phasen

Zum einen ist dies „Mount Squires”, das direkt an das Flaggschiffprojekt angrenzt, bei dem das Unternehmen allerdings den Fokus auf Goldvorkommen gelegt hat. Seit 2015 war Cassini Resources bei diesem Projekt vor allem damit beschäftigt, die zuvor zersplitterte Eigentümerstruktur der Ländereien aufzulösen und so ein großes, zusammenhängendes Projektareal zu schaffen. Wie schon auf dem angrenzenden Nickelprojekt fangen die Australier auch hier nicht bei „Null” an, was die Exploration angeht. Man hat Zugriff auf öffentliche Daten zu den Claims, ebenso auf Daten und die Resultate von Explorationsarbeiten von Beadell Resources, die hier schon Erkundungen durchgeführt haben. Für Cassini Resources wird es nun vor allem darum gehen, die Daten zu sichten und auszuwerten, um auf dieser Basis Bohrziele bestimmen zu können. Noch ist damit völlig offen, welchen Umfang und welche Kosten ein erstes Bohrprogramm auf „Mount Squires” haben wird. Frühere Explorationsbohrungen fanden unter anderem auf einem Abschnitt über 15 Meter eine Goldmineralisierung von 2,3 Gramm pro Tonne Gestein, darin enthalten 5 Meter mit 4,7 Gramm Gold. Angesichts dieser Daten darf man auf die weiteren Neuigkeiten zu dem Projekt gespannt sein.

Zum anderen gehört das Zinkprojekt „West Arunta” zum Cassini-Portfolio. Das Areal ist bisher noch nicht besonders detailliert erforscht. Allerdings haben Daten des Geological Survey of Western Australia das Interesse des australischen Unternehmens geweckt: Über große Flächen hinweg waren Anomalien gefunden worden, anschließend brachten geophysikalische Untersuchungen durch Cassini Resources selbst Zonen mit Mineralisierungen von Zink und Blei hervor. 2016 konnte die Gesellschaft diese ersten handfesten Ergebnisse durch Probebohrungen bestätigen. Cassinis Management geht davon aus, dass auf „West Arunta” ein großes Zinkdepot vorhanden sein könnte. Als nächste Schritte werden weitere chemische und physikalische Tests durchgeführt, deren Ergebnisse dann das weitere Vorgehen bei diesem Projekt bestimmen werden.

Zweifels ohne wird eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit OZ Minerals bei „West Musgrave” für Cassini Resources in den kommenden Jahren der größte und wichtigste Werttreiber sein. Noch ist die Aktie der Gesellschaft unentdeckt und die Marktkapitalisierung mit einem kleinen zweistelligen Millionenbetrag auch im Vergleich zu anderen Nickelförderern eher gering. Dem entgegen steht vor allem eines der aussichtsreichsten neuen Nickelprojekte Australiens. Mit etwas Geduld und einer erfolgreichen Entwicklung in Westaustralien sind hier große Wertsteigerungen absehbar.

Weitere Informationen zu Cassini Resources finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite

Quelle: BigCharts.com