Erstellt im Auftrag von Silver Hammer Mining

Traditionsrevier mit Zukunft: Steht Idahos Silberbergbau vor einem neuen Boom?

Traditionsrevier mit Zukunft: Steht Idahos Silberbergbau vor einem neuen Boom? Silver Hammer Mining

Der Silberexplorer Silver Hammer Mining CA8277331069 A3C4PX steht kurz vor dem Start eines Explorationsprogramms auf dem Projekt Silver Strand – eine ehemals produzierende Silbermine im historischen Idaho Silver District etwa 39 Kilometer (24 Meilen) östlich von Coeur d’Alene. Geplant und genehmigt sind Oberflächenbohrungen über bis zu 2.438 Bohrmeter in maximal acht Bohrungen.

Das Programm soll den Bereich im Streichen der historischen Untertagearbeiten der Mine testen und gleichzeitig prioritäre geophysikalische Anomalien anvisieren. Diese könnten Hinweise auf bislang unbekannte Mineralisierungszonen liefern.

"Wir sind überzeugt, dass die Kombination aus bestehenden Untertagearbeiten, bekannter Mineralisierung und interessanten Explorationszielen eine hervorragende Grundlage für eine erneute Exploration bietet", sagt CEO Peter A. Ball.

Idaho entstaubt seine alten Silberminen

Die Suche nach Silber ist im nördlichen Idaho derzeit ein verbreitetes Phänomen – ganz besonders im Umfeld historischer Minen wie Silver Strand.  Idaho blickt auf eine lange Historie des Silberbergbaus zurück – vor allem im Silver Valley, auch bekannt als Coeur d’Alene District.

Von 1860 bis 1875 kam es zu einem Goldrausch, nachdem Goldsucher im Orofino Creek, einem Nebenfluss des Clearwater River, erfolgreich waren. Nach dem Fund von Gold- und Silbervorkommen in den Coeur d’Alene Mountains und der Eröffnung der Northern Pacific Railroad im Jahr 1883 strömten erneut Edelmetallsucher in die Region.

Nun erlebt der Bundesstaat einen weiteren, durch Silber angetriebenen Aufschwung. Die Silberbergbauunternehmen in Nord-Idaho erwarten, von schnelleren Genehmigungsverfahren und einer gestiegenen Nachfrage zu profitieren, seit der US Geological Survey das Edelmetall Ende letzten Jahres in seine Liste der kritischen Mineralien für 2025 aufgenommen hat.

"Die Nachfrage nach Silber ist über die Jahre stetig gestiegen, nicht nur als Rohstoff, sondern auch als strategischer Werkstoff und wichtiges Produktionsmaterial in der Industrie. Mit steigender Nachfrage sinkt daher auch das Angebot", erklärt Benjamin Davenport, Executive Vice President der Idaho Mining Association.

Sinnbildlich für den auf langer Historie fußenden Aufschwung zählt die Wiederinbetriebnahme der Bunker Hill Mine durch Bunker Hill Mining US1206138232 A426HW im ersten Halbjahr 2026. Die 1885 entdeckte Mine war über ein Jahrhundert lang in Betrieb, bis sie 1991 stillgelegt wurde. Während ihrer Laufzeit förderte Bunker Hill 42,77 Millionen Tonnen Erz mit durchschnittlichen Gehalten von 8,43 % Blei, 4,52 % Zink und 3,52 Unzen Silber pro Tonne.

Ende Juli meldete Bunker Hill die erste Lieferung von Konzentrat an die Trail-Schmelzhütte von Teck Resources CA8787422044 858265. CEO Sam Ash rechnet damit, bis zum Jahresende die volle Produktion zu erreichen.

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Minenstarts und weitere Exploration

Die Aufbereitungsanlage zählt zu den größten und modernsten Mühlen im Silver Valley. Sie übertrifft mit 1.800 Tonnen pro Tag die Verarbeitungskapazitäten benachbarter Betriebe, darunter die Lucky Friday Mine von Hecla Mining US4227041062 854693 (1.100 Tonnen pro Tag) und die Galena Mine von Americas Gold and Silver CA03062D8035 A41EY4 (500 Tonnen pro Tag).

Americas Gold and Silver schloss im Dezember 2025 die Übernahme der Crescent-Silbermine für 65 Mio. USD ab. Die Mine liegt neun Meilen vom Galena-Komplex entfernt, zu dem neben der produzierenden Galena-Mine auch die Coeur-Mine gehört, deren Wiederinbetriebnahme vorbereitet wird.

In dem Komplex läuft derzeit das bislang größte Explorations- und Mineralressourcenumwandlungsprogramm. Ergänzungs- und Erweiterungsbohrungen in mehreren Zielzonen bei Galena, Coeur und Crescent lieferten hohe Silbergehalte, darunter eine neue Ader mit 1.061 Gramm Silber pro Tonne, 0,7 % Kupfer und 0,6 % Antimon über 1,2 Meter sowie 7.123 Gramm Silber, 3,24 % Kupfer und 1,81 % Antimon über 0,4 Meter in einem Gebiet ohne bisherige Hinweise auf hochgradige Erzadern.

Die Geologen von Silver Hammer Mining planen, mit zunächst fünf Bohrungen über 750 Meter zu starten und bei Bedarf die genehmigte Erweiterung auf bis zu über 2.400 Meter anzuschließen. Parallel wird ein Programm zur geologischen Kartierung, Prospektion und Beprobung geplant, das auf Boden- und luftgestützten geophysikalischen Arbeiten aus den Jahren 2004 und 2022 aufbaut.

Die Exploration befindet sich im Frühstadium, was sich in der recht hohen Volatilität des Aktienkurses und der niedrigen Bewertung widerspiegelt. Aktuell notiert der Kurs knapp oberhalb seiner mehrfach getesteten Tiefs. Vielversprechende Ergebnisse aus dem anstehenden Programm sollten Rückenwind verleihen können.