Im Norden von Westaustralien besitzt Spitfire Materials Ltd. (ASX: SPI; WKN: A0M6KQ; ISIN: AU000000SPI6) das Goldprojekt Alice River, bestehend aus 27 Claims und einer Gesamtfläche von über 875 km². Dieses Hoffnungsgebiet besitzt viele hochgradige Erkundungsdaten von historischen Aktivitäten. Das Planziel von Spitfire Materials für das Jahr 2017 waren die Aufarbeitung der Daten, Überflugmessungen und Definition von Bohrgebieten.

SPI Ürojektlage

Abb1: Alice River – Projektlage, Quelle: Spitfire Materials

Am 5. Oktober 2017 teilte das Unternehmen nun mit, dass man auf den Projektteilen Alice Queen und One Mile mit einem ersten Bohrprogramm startet. Mittels Rückspülbohrungen werden 17 Bohrlöcher mit einer Gesamtbohrlänge von 2.430 Meter niedergebracht. Für die Durchführung dieses Bohrprogramms hat das Management einen Zeitraum von rd. 2 bis 3 Wochen anberaumt.

Es gilt in erster Linie, die historischen Daten erstmals mit moderner Erkundungstechnik zu verifizieren, um mit diesem Bohrprogramm und den noch folgenden eine Erstressource erstellen zu können.

Speziell von Alice Queen erwartet man sich gute Ergebnisse, da die Aufzeichnungen der alten Bohrdaten oberflächennahe Vererzungen ausweisen. Nachfolgend die historischen Daten in einer grafischen Abbildung.

SPI historische Bohrdaten

Abb2: historische Daten vom aktuellen Bohrgebiet Alice Queen, Quelle: Spitfire Materials

Die Goldlagerstätte ist seit 1903 bekannt. Von Anaconda Australia wurde in den 70er Jahren der nördliche Projektteil erkundet. Intensivere Erforschungen wurden später in den 80er und 90er Jahren durch Cyprus Gold Australia, Beckstar und Goldminco gestartet, die sich allerdings auf die südlichen Teilgebiete Peninsula King, Alice Queen und Posie konzentrierten.

John Young, Vorstand von Spitfire Materials zeigt sich erwartungsvoll, da dieses Bohrprogramm den historischen Daten folgt, die allesamt vielversprechend sind.