Nach einer jahrelangen Baisse hat der Edelmetallsektor Ende 2015 eine Trendwende geschafft. Nach einer ersten Aufholjagd im Jahr 2016 haben sich die Kurse bei Gold und Silber zwar wieder etwas beruhigt, notieren aber immer noch deutlich über den Ende 2015 erreichten Tiefs. Mit der Trendwende der Edelmetallkurse haben sich auch die Aussichten für die Firmen in dem Sektor massiv verbessert. Die Aktienkurse sind gestiegen, so notiert Barrick Gold zum Beispiel bei fast dem Dreifachen des Tiefs aus dem Jahr 2015. Hinzu kommt: Finanzierungen sind wieder möglich und die Börsianer gucken wieder mit Zuversicht auf Gold- und Silberaktien.

Die Wende hat handfeste Gründe und hängt eng mit der politischen Lage zusammen: Steigende Spannungen zwischen maßgeblichen Akteuren auf der weltpolitischen Bühne, Terroranschläge, kriegerische Konflikte unter anderem in Syrien und der Ukraine, der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union, eine sich anbahnende neue Krise auf der koreanischen Halbinsel, um nur einige zu nennen. Nicht zuletzt sorgt aber auch die bisherige Amtsführung des US-Präsidenten Donald Trump für steigende Verunsicherung an den weltweiten Börsen. Die Zeiten, in denen Edelmetalle wie Gold und Silber als Krisenmetalle gesucht sein werden, sind also längst nicht vorbei, werden es vielleicht auch niemals sein.

Das grundlegende Umfeld für Unternehmen, die Edelmetallvorkommen ausbeuten, hat die 2015 beendete Krise also unbeschadet überstanden. Dass die Kurse und Bewertungen vieler Gesellschaften sich bisher nur moderat erholt haben, lässt für Investoren weiter hohe Gewinnchancen offen. Von einem Boom sind Gold- und Silberaktien derzeit immer noch weit entfernt. Entsprechend besteht reichlich Raum für Kurssteigerungen – das gilt vom Blue-Chip-Sektor mit Werten wie Barrick Gold bis hin zu den vergleichsweise risikoreicheren Explorationsaktien, von denen es immer noch eine schier unübersehbare Masse gibt.

Um es gleich zu verraten: In dieser Masse der Explorationstitel gibt es viele Beispiele, die für eine Anlage des hart erarbeiteten Vermögens keine Alternative sind. Finger weg, kann es hier nur heißen. Doch in der Masse sind auch Qualitätstitel enthalten, für die das überhaupt nicht gilt. Im Gegenteil: Wer risikoaffin ist, auf gute Projekte und ein erfahrenes Management achtet, die auch noch unter stabilen politischen Rahmenbedingungen in etablierten Rohstoffnationen arbeiten, findet einige sehr chancenreiche Branchenvertreter. Mit solchen Rohstoffaktien lässt sich im Laufe der Zeit dann der Einsatz vervielfachen, wenn es die Projekte aus dem Explorationsstadium in die Produktion schaffen. Erwarten sie aber nicht unbedingt schnelle Gewinne mit diesen Titeln: Man braucht einen langen Atem hierzu, die Erkundung von Rohstoffvorkommen und der Aufbau eines Bergwerks sind zeit- und kostenintensiv. Doch diese Geduld kann sich sehr lohnen, wenn die Unternehmen Erfolg haben.

Management mit vielfältigen Erfolgen

Eine solche Gesellschaft, die enorm viele der Qualitätskriterien erfüllt, ist die Brixton Metals Corporation (Toronto: BBB, Frankfurt: 8BX1; ISIN:
CA11120Q3026; WKN: A114WV), deren Aktien an der kanadischen Börse TSX Venture Exchange sowie in Deutschland an den Börsen Frankfurt und Stuttgart gehandelt werden. An der Spitze des Unternehmens aus Kanada stehen Manager, die ihre gute Spürnase bei Rohstoffprojekten bereits bewiesen haben. Zu nennen ist hier vor allem Gary Thompson, Chairman und CEO der Gesellschaft. Thompson ist einer der Gründer von Brixton Metals und hat bereits als Projektgeologe für Branchengrößen wie Newmont Mining gearbeitet. Zu seinem Erfahrungsschatz von 25 Jahren Arbeit in der Exploration unter anderem von Edelmetallvorkommen kommen erfolgreiche Unternehmensverkäufe und Finanzierungen hinzu. Das gilt auch für den zweiten Gründer der Gesellschaft, Cale Moodie, früher unter anderem Finanzchef von Underworld Resources. Diese wurde 2010 an Kinross Gold verkauft, einem der milliardenschweren kanadischen Blue Chips in der Edelmetallbranche. Auch für Brixton Metals arbeitet Moodie als Finanzverantwortlicher.

Zum Management-Team gehören des Weiteren Sorin Posescu als Vice President Exploration, Ian Ball und Carl Hering als Directors sowie Danette Schwab als Senior Geologist. Auch bei diesen Unternehmenslenkern finden sich umfangreiche Branchenerfahrungen und Erfolge – so war zum Beispiel Ball entscheidend an den mexikanischen „El Gallo“ Projekten von McEwen Mining beteiligt.

An den Punkt „Gutes Management“ kann man also schon einmal einen Haken setzen. Den zweiten Blick, bevor es an die Projekte der Gesellschaft geht, werfen wir auf die Kapitalstruktur des Unternehmens. Ausgegeben sind derzeit rund 43,79 Millionen Aktien, voll verwässert kommt die Company auf etwas mehr als 66 Millionen Papiere. Auch das ist für einen Explorationswert, der auf Kapital angewiesen ist, völlig akzeptabel.

Frisches Geld für die Explorationsarbeiten

Hinzu kommt: Gerade erst konnte sich Brixton Metals im Rahmen einer Privatplatzierung frische Gelder sichern. Aus der Ausgabe von jungen Aktien und beigefügten Optionsscheinen wurden knapp 1,8 Millionen Dollar eingenommen. Die Papiere wurden zu 0,50 Dollar per „Unit“ bzw. 0,55 Dollar per „flow-through“ Aktie ausgegeben. Die Optionsscheine, die im Rahmen der Kapitalerhöhung ausgegeben wurden, sind binnen 24 Monaten nach Abschluss der Transaktion ausübbar. Hoch interessant: Der Ausübungspreis liegt mit 0,70 Dollar deutlich über den Aktienkursen, die zuletzt an der Börse gezahlt wurden. Dass die Zeichner einen deutlichen Aufschlag beim Ausübungspreis akzeptieren, verdeutlicht den Optimismus der Investoren für Brixton Metals. Werden alle Optionsscheine ausgeübt, hat die Kapitalerhöhung ein Volumen von knapp 4 Millionen Dollar.

Weitere Kapitalmaßnahmen könnten allerdings folgen, denn Brixton Metals will und muss in der nächsten Zeit ein ehrgeiziges Explorationsprogramm auf seinen diversen kanadischen Liegenschaften finanzieren. Diese sind in zwei Projekte gebündelt, an denen die Nordamerikaner jeweils 100 Prozent der Anteile halten. Zum einen das Thorne-Projekt im Nordwesten der kanadischen Provinz British Columbia, zum anderen zwei früher bereits produzierende Silberbergwerke in Ontario, die Langis Mine und die Hudson Bay Mine, die im Kobalt-Silber-Camp-Projekt zusammengeschlossen sind.

Das Ontario-Projekt ist vor allem aus einem Grund interessant: In beiden Bergwerken wurden im vergangenen Jahrhundert bereits Rohstoffe abgebaut, ohne dass die Minen bisher erschöpft sind. Langis kommt auf rund 10,4 Millionen Unzen Silber und knapp 0,36 Millionen Pfund Kobalt als Zweitprodukt. Die Förderung wurde hier lediglich aufgrund des niedrigen Silberpreises eingestellt, der die Aktivitäten unrentabel machte. Doch das hat sich gründlich geändert, weshalb eine Förderung in der Mine wieder lukrativ erscheint. Auf Hudson Bay wurden 6,4 Millionen Unzen Silber gefördert, hinzu kommen rund 0,19 Millionen Pfund Kobalt. Hudson Bay hat eine Besonderheit: Hier wurden enorm hohe Unzenwerte pro Tonne Gestein gefördert. Für den zukünftigen Betrieb der Mine ist das ein höchst interessantes Detail!

Kommt schon bald eine Ressourcenschätzung für das Projekt im Kobalt-Silber-Camp?

Für beide Bergwerke liegen umfangreiche historische Daten vor, die Brixton Metals nutzen kann. Das wird den Prozess bei der Erstellung einer ersten Ressourcenschätzung für das Projekt erheblich beschleunigen – ein wichtiger Meilenstein wird damit schon in absehbarer Zeit erreicht werden. Dass die beiden Minen zudem hervorragend mit notwendigen Dingen wie Straßen, Bahnanschlüssen und Elektrizität erschlossen sind, macht die Aktivitäten im Kobalt-Silber-Camp für Brixton Metals erst recht interessant.

Die Kanadier haben für das Projekt nun eine randvolle Agenda abzuarbeiten. Zum einen will man in den kommenden rund 18 Monaten Bohrungen mit einer Gesamttiefe von bis zu 30.000 Metern vornehmen. Die Explorationsarbeiten werden von typischen geomagnetischen und geophysikalischen Untersuchungen abgerundet. Ältere Explorationsergebnisse werden die Experten von Brixton Metals in ein dreidimensionales Modell des Vorkommens umsetzen. Ziel ist es, möglichst schnell den Meilenstein einer ersten Ressourcenschätzung zu erreichen.

Die Ausgangslage für das zweite Projekt der Gesellschaft, Thorn, ist völlig anders – aber nicht minder interessant. Im Gegensatz zum Kobalt-Silber-Camp liegt Thorn in einem noch nicht besonders gut erschlossenen Gebiet. Das Areal ist per Kleinflugzeug erreichbar, von der Stadt Whitehorse aus beträgt die Flugzeit rund eine Stunde. Eine Landepiste ist vorhanden, rund 105 Kilometer entfernt liegt Alaskas Hauptstadt Juneau an der Nordpazifikküste. Dass der Ausflug in die Weiten British Columbias sich für das Unternehmen dennoch lohnen kann, zeigt ein Blick auf die bisher bekannten Details zum Projekt.

Thorn bietet großes Potenzial für Ausweitung bekannter Ressourcen

Thorn besteht aus einem knapp 1.000 Quadratkilometer großen Areal, das auf einem bekannten Goldvorkommen liegt und in drei Zonen aufgeteilt ist: Chivas, Oban und Outlaw. In der Region sind trotz der Abgeschiedenheit zahlreiche Bergwerke vorhanden, in denen Edelmetalle und andere Rohstoffe wie zum Beispiel Kupfer abgebaut werden oder abgebaut wurden. Frühere Explorationen anderer Unternehmen umfassen unter anderem Bohrungen mit rund 23 Kilometer Gesamttiefe. Insgesamt ist das große Areal damit kaum erkundet und bietet reichlich Raum, die bisher bekannten Rohstoffvorkommen auszuweiten und neue Mineralisierungen zu entdecken.

Die bisherigen Erkundungen, die Brixton Metals vorgenommen hat, haben starke Ergebnisse hervorgebracht. Vor allem die Chivas-Zone strotzt bei geochemischen Untersuchungen geradezu von Treffern mit hohen Goldmineralisierungen, die zum Teil schon oberflächennah zu finden waren. Bereits bekannt ist eine goldhaltige Anomalie mit einer Ausdehnung von 3,5 mal 2 Kilometern, das Vorkommen ist allerdings offen und damit größer als bisher bekannt. Chivas wird daher einen der Schwerpunkte im Bohrprogramm des laufenden Jahres bilden und könnte neue Mineralisierungsfunde hervorbringen. Schwerpunkt Nummer zwei auf Thorn wird die Outlaw-Zone sein. Begrenzte frühere Bohraktivitäten haben hier schon Gold und Silber nachgewiesen. Mit Explorationsbohrungen will Brixton Metals das bisher bekannte Vorkommen erweitern.

Insgesamt will das Unternehmen auf Thorn 20.000 Meter bohren. Weitere Arbeiten umfassen erste metallurgische Tests sowie geochemische Untersuchungen, mit denen neue Bohrziele gefunden werden sollen. Zusammen mit den geplanten Bohrungen im Kobalt-Silber-Camp sollten die Arbeiten für eine Kette an hoch interessanten Neuigkeiten sorgen, die ihre Spuren auch im Aktienkurs hinterlassen werden.

weitere Informationen zu Brixton Metals erhalten Sie im Unternehmensprofil bei uns auf der Webseite.

Quelle: Bigcharts.com