QMines gibt Gas: Bohrungen bestätigen hochgradige Gold und Silbergehalte in Queensland
QMines (ISIN: AU0000141533, WKN: A2QSAM) meldet für das Gold und Silberprojekt Mount Mackenzie in Zentral Queensland mehrere hochgradige Abschnitte aus dem laufenden Tiefbohrprogramm. Besonders stechen bei den Bohrergebnissen 6,0 Meter mit 10,47 g/t Gold und 39,7 g/t Silber ab 118 Metern, und darin enthalten 4,0 Meter mit 13,23 g/t Gold und 42,7 g/t Silber hervor.
Auch weitere Bohrungen lieferten wichtige Hinweise mit u.a. einem Meter mit 3,01 g/t Gold, 93,8 g/t Silber und 1,55 % Kupfer, 19 Meter mit 1,13 g/t Gold, 11,5 g/t Silber und 454 ppm Kupfer und 4 Meter mit 1,06 g/t Gold und 23,0 g/t Silber.
Bohrungen verdichten geologisches Potenzial
Für das Unternehmen ist nicht nur der Erzgehalt wichtig. Entscheidend ist auch, dass sich die Mineralisierung über mehrere übereinanderliegende Zonen verfolgen lässt. Das spricht für ein größeres System, das in der Tiefe noch nicht ausgereizt ist. Nach Angaben von QMines reicht die bisher bestätigte hochgradige Alteration vom Oberflächenniveau bis an die aktuelle Bohrgrenze von rund 300 Metern.
Explorationsmanager Tom Bartschi wertet das als positives Signal. Die enargithaltige fortgeschrittene Argillit Alteration sei nun von der Oberfläche bis zur aktuellen Endtiefe bestätigt. Das spricht für den Kern einer gut entwickelten Lithokappe als für einen randlichen Ausläufer. Eine Lithokappe ist vereinfacht gesagt eine stark veränderte Gesteinszone, die über einem tieferen magmatischen System liegen kann.
Tiefenbohrungen sollen Porphyrsystem bestätigen
Genau dort setzt die eigentliche Fantasie an. QMines will mit einem deutlich tieferen Diamantbohrloch in einen Bereich zwischen 700 und 900 Metern vorstoßen. Ziel ist es, unterhalb der bisher erkundeten Zone Hinweise auf ein Porphyrsystem zu finden. Solche Lagerstätten können große Mengen an Kupfer und Gold enthalten, sind aber technisch und finanziell anspruchsvoller zu erschließen.
Das Unternehmen verweist zusätzlich auf mehrere geologische Begleitmerkmale. Dazu gehören Enargit, Anhydrit Adern, Pyrophyllit sowie geochemische Spurenelemente wie Antimon, Arsen und Tellur. Auch Molybdänwerte von bis zu 199 ppm werden als Hinweis auf die Nähe zu einem tieferen Kupfer-Gold-System gewertet. Bewiesen ist ein solcher Fund damit noch nicht. Die bisherigen Daten schärfen aber das Ziel für die nächste Bohrphase.
Nachrichtenfluss wird anhalten
Für die kommenden Wochen kündigt sich weiterer Stoff für den Markt an. Nach Unternehmensangaben warten noch 20 Bohrlöcher mit zusammen 3.190 Metern auf Laborergebnisse. Zwei Diamantbohrgeräte sind weiter im Einsatz. Zusätzlich meldet QMines sichtbares Gold in jüngsten Bohrkernen, was die Erwartungen an weitere Assays hochhält.
Zum Gesamtbild gehört auch das übrige Portfolio. QMines verweist auf bestehende Ressourcen bei Mount Chalmers, Develin Creek und Mount Mackenzie. Damit steht das Unternehmen nicht nur für ein einzelnes Explorationsziel, sondern für mehrere aussichtsreiche Projekte in Queensland. Ob daraus am Ende eine größere Neubewertung entsteht, hängt nun vor allem an der Frage, ob Mount Mackenzie ein hochgradiges epithermales Gold-Silber-System bleibt oder ob sich in der Tiefe tatsächlich der Weg zu einem noch größeren Kupfer-Gold-Zielsystem öffnet.