Die positiven Nachrichten des Unternehmens kommen derzeit in sehr rascher Folge. Kaum hat der australische Lithiumdeveloper Pilbara Minerals Ltd. (ASX: PLS; WKN: A0YGCV; ISIN: AU000000PLS0) den Start des Aufbaus der Produktionsstätte bekannt gegeben, erreicht uns auch schon die nächste Frohbotschaft. Kürzlich gab das Management bekannt, dass man aufgrund der Bohrungen, die nach der definitiven Wirtschaftlichkeitsstudie vom September 2016 erfolgten, erneut die hochwertige Kategorie der Reserven erhöhen konnte. Waren es bis September 2016 noch 69.8 Mio. Tonnen mit 1.26% Li2O und 132ppm Ta2O5, so konnten nun die Reserven um 15% auf 80.3 Mio. Tonnen mit 1.27% Li2O, 123 ppm Ta2O5 und 1.08 % Fe2O angehoben werden.

Im Detail zeigt die neue Grafik den aktuellen Gesamtstand der gebildeten Reserven.

Abb1 Reserve Überblick

Abb1: Überblick der aktuellen Reserven, Quelle: Pilbara Minerals

Wie bereits vermeldet wurde, plant Pilbara Minerals seinen Produktionsstart mit einer Jahreskapazität von 2 Mio. Tonnen an zu verarbeitendem Erz. Das Unternehmen ist aber auch parallel dazu bereits in Aufbereitung einer möglichen zweiten Ausbaustufe mit 4. Mio. Tonnen Jahreskapazität. Durch die nun erhöhten Reserven überprüft man aber auch die Möglichkeit die zweite Ausbaustufe gleich auf 5 Mio. Jahrestonnen anzuheben. Man geht nämlich davon aus, dass man eine weitere Erhöhung der Ressourcen und Reserven durch die ab Juli 2017 geplanten neuerlich startenden Bohrprogramme erzielen könnte.

Es wird spannend, denn die Basisvariante mit 2 Mio. Tonnen Jahreskapazität verleiht dem Unternehmen bereits ein Minenleben von rd. 40 Jahren!!!

Diese Entwicklungschance sieht auch Ken Brinsden, Vorstand von Pilbara Minerals: „ Jedes Bohrprogramm, das wir in der Vergangenheit abgeschlossen hatten, hat die bestehende Ressource kräftig erhöht. Die derzeitigen Ergebnisse sollten bereits großen Einfluss auf die Ausbaustufe zwei haben. Noch dazu, da wir weitere Bohrprogramme folgen lassen werden. Daher untersuchen wir jetzt schon die Möglichkeiten unsere Jahresproduktion dementsprechend weiter anzuheben. Eine Anhebung auf 5 Mio. Tonnen pro Jahr wäre eine Steigerung um weitere 25% und ergäbe eine weiter verbesserte Marktpräsenz in einem Markt, der aktuell unter einem Angebotsdefizit leidet. Genaues dazu werden wir wissen, wenn uns die umfangreichen Studien vorliegen.“

Umfangreich sind die Studien schon alleine deshalb, da diese alle Abbautätigkeiten, Minenpläne und Infrastrukturpläne sowie weitere Planungsinhalte beeinflussen. Der Vergleich der Varianten 4 Mio. Tonnen und 5 Mio. Tonnen wird aufzeigen, welche der beiden Varianten die ökonomisch überzeugendste sein wird.

Die wirtschaftlichen Kenndaten für die erste Stufe, also der Jahresproduktion von 2 Mio. Jahrestonnen, wurden folgendermaßen festgesetzt:

Ein Verkaufspreis von USD 537,- je Tonne an 6%igem Konzentrat, sowie einer Gewinnungsrate von 77,5% bei Lithiumoxid. Beide Daten entsprechen den Ausführungen in der definitiven Wirtschaftlichkeitsstudie, wo bereits auch die Abbaukosten und Produktionskosten näher definiert wurden.

Genügend Testreihen bei Konsulenten haben gezeigt, dass gutes, verkäufliches und für den Markt geeignetes Konzentrat mit akzeptablem Eisenanteil produziert werden kann. Parallel dazu wurde auch verkäufliches Tantalkonzentrat gewonnen, wobei hier die Gewinnungsrate bei 57,4% liegt. Das ist aber absolut in Ordnung, da der Tantalmarkt weltweit mit einem Bedarf von rd. 1.300 Tonnen ohnehin sehr klein ist.

Aufgrund der laufenden Aktivitäten, die Pilbara Minerals neben seinem Aufbau der Produktionsstätte setzt, darf damit gerechnet werden, dass in den kommenden Monaten noch viele weitere Details über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens folgen werden. Auch wenn das Pilgangooraprojekt bereits als das zweitgrößte Hartgesteindepot für Lithium bekannt ist, so zeigen die laufenden Erfolge, dass dieses riesige Projektareal noch sehr viele weitere positive Überraschungen bereithalten könnte.

Ausführliche Informationen zu Pilbara Minerals finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite.








Quelle: BigCharts.com