Die Machbarkeitsstudie für das Goldprojekt „Dugbe“, das der Gold-Developer Pasofino Gold Ltd. (TSX-V: VEIN, WKN: A2PUFS; ISIN: CA7026571074) im Rahmen eines Earn-in-Abkommens in Liberia erforscht, nimmt immer konkretere Gestalt an. Am Montag gab das Unternehmen aus Toronto ein ausführliches Update über die positiven Entwicklungen, die sich bereits jetzt aus der entstehenden Studie ableiten lassen. Man äußerte sich zugleich zu den Plänen, „Dugbe“ vollständig zu erwerben. Außerdem informierte Pasofino Gold über eine kürzlich erfolgte interne Ausgabe von Aktien und Optionen.

Zum Hintergrund: „Dugbe“ ist ein 2.559 Quadratkilometer großes Areal in Süd-Liberia, auf dem die beiden oberflächennahen Goldlagerstätten „Dugbe F“ und „Tuzon“ identifiziert sind; daneben gibt es eine Reihe weiterer Ziele für hochwertige Entdeckungen. Pasofino Gold hat mit dem Projekteigner, Hummingbird Resources, ein Abkommen, wonach durch die Durchführung und Finanzierung von Explorationsarbeiten eine 49-prozentige Beteiligung an „Dugbe“ erworben werden kann. (Dies versteht sich vor der Ausgabe einer 10-prozentigen übertragenen Beteiligung an die Regierung von Liberia; diese ist Teil eines Mineralentwicklungsabkommens zwischen der Regierung und Hummingbird aus dem Jahr 2019.)

Projekterwerb in zwei Schritten

Doch damit nicht genug: Im Anschluss an die Erfüllung der Bedingungen für das 49-Prozent-Earn-In (die Erstellung einer Machbarkeitsstudie (FS, feasibility study) für die Goldproduktion aus „Dugbe“) beabsichtigt Pasofino, sein nach einer weiteren Vereinbarung zugebilligtes Andienungsrecht auszuüben. Dadurch würde, durch die Umwandlung des 51-prozentigen Hummingbird-Anteils in eine Pasofino-Beteiligung – auch den Rest am Projekt erworben. Voraussetzung dazu ist der Erhalt der dazu erforderlichen Genehmigungen, unter anderem jene  der TSX Venture Exchange.

Die Machbarkeitsstudie, die den Meilenstein für dieses Vorhaben markiert, nimmt indes immer klarere Formen an. Um das zu illustrieren, gab Pasofino nun die ersten vorläufigen Zwischenergebnisse bekannt.

Sneak Peek: Die vorläufigen Highlights der Machbarkeitsstudie

Für die Durchführung der Studie hatte Pasofino das ASX-notierte Unternehmen DRA Global Limited als unabhängigen Berater beauftragt. Die Studie ist zurzeit zu etwa 70 Prozent fortgeschritten; abgeschlossen sein und endgültig vorliegen soll sie im April dieses Jahres. Aufgrund der vorläufigen Natur der entstehenden Studie ohne Gewähr, gibt es bereits jetzt einige bemerkenswerte Ausblicke. Eine detailliertere Erläuterung der einzelnen Topics ist in der Pressemeldung auf der Pasofino-Homepage zu finden.

Attraktive Gewinnungsraten aus reichen Ressourcen

So könnte, abhängig davon, ob bei der Produktion eine reine CIL oder eine mit Flotationskreislauf gewählt wird, die Goldausbeute zwischen 85 und 91 Prozent liegen. (CIL: Carbon-in-leach, Kohlenstoffauslaugung oder Kyanisation, ein nasschemisches Verfahren zur Goldgewinnung). Es wird noch über das optimale Verfahren für die besten finanziellen Ergebnisse beraten.

Die höhergradigen Ressourcen, die im Tagebauverfahren abgebaut werden können, umfassen etwa 57 Millionen Tonnen Material mit einem Je-Tonne-Gehalt von 1,58 Gramm (2,88 Millionen Unzen). Um in den ersten Minenlebensjahren einen höheren Erzgehalt zu erzielen, soll der Gewinnung dieser Komponente aus der Gesamtressource (gemessen und angezeigt (measured & indicated) 75 Millionen Tonnen zu 1,37 Gramm je Tonne) Priorität eingeräumt werden.

Verbesserungen und Einsparungen bei der Abbauplanung

Des Weiteren hatten geotechnische Arbeiten gezeigt, dass auch die Erschließung steilerer Grubenhänge möglich ist. Daraus würden niedrigere Abraumraten resultieren. Zudem konnten die Energiekosten pro Kilowattstunde von 0,212 USD auf 0,172 USD gesenkt werden – das sollte zu deutlich günstigeren Energiekosten pro Tonne Material führen.

Die bergbauliche Verwässerung ist von den 10 Prozent, die noch im vergangenen Jahr in der vorläufigen Wirtschaftlichkeitsstudie (PEA, preliminary economic assessment) veranschlagt wurden, auf durchschnittlich 8,7 Prozent gesunken.

Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung genehmigt

Teil der Machbarkeitsstudie ist zudem eine Umwelt- und Sozialverträglichkeitsprüfung (ESIA, environmental and social impact assessment) Diese wurde ebenfalls von der liberianischen Umweltschutzbehörde genehmigt. Bei ausführlichen Feldarbeiten zur Artenvielfalt waren auf dem Projektareal Bereiche mit geringerer Empfindlichkeit identifiziert worden. Dort können wichtige Projektinfrastrukturen platziert und dabei die Umweltauswirkungen reduziert werden.

Auch die örtliche Gemeinde wurde während der gesamten Projektentwicklung kontinuierlich mit einbezogen.

Geschäftsleitung will Eigentumsverhältnisse konsolidieren

Der Geschäftsführer von Pasofino Gold, Ian Stalker, zeigte sich in einem Statement erfreut über den Fortschritt und die Aussichten der Machbarkeitsstudie. Diese habe das Verständnis der technischen Grundlagen des Projektes verbessert und bekräftigt, dass man zu deren Umsetzung in der Lage sei. In den Bereichen Mineralressourcen, Metallurgie, Minenplanung und Infrastruktur – sämtlich wichtigen Schlüsselthemen – wurden Verbesserungen festgestellt. Man sei auf dem besten Weg, zunächst die anfängliche 49-prozentige Beteiligung zu erwerben und anschließend durch Ausübung des Verkaufsrechts die Eigentumsverhältnisse an „Dugbe“ zu konsolidieren und die restlichen 51 Prozent von Hummingbird zu erwerben, vorbehaltlich bestimmter Schutzmaßnahmen und der Bewilligung aller Genehmigungen.

Aktienoptionen für Firmenleitung und Aktienausgabe für Direktorenhonorare

Pasofino teilte bei dieser Gelegenheit außerdem mit, dass in der vergangenen Woche insgesamt 1.480.000 Incentive-Aktienoptionen an Direktoren und Führungskräfte zum Schlusskurs der TSX Venture Exchange am 7. Februar 2022 gewährt wurde. Die Optionen gelten für einen Zeitraum von fünf Jahren ab Zuteilungsdatum und unterliegen der behördlichen Genehmigung.

Außerdem hat Pasofino mit den unabhängigen und nicht geschäftsführenden Direktoren vereinbart, eine Anzahl von Stammaktien auszugeben, die der Summe von 33.560,05 CAD, dividiert durch den genannten Schlusskurs, für die geschuldeten Direktorenhonorare abzüglich der geltenden Quellensteuer auszugeben. Die hierbei ausgegebenen Wertpapiere unterliegen einer gesetzlichen viermonatigen Haltefrist und der Genehmigung durch die TSX Venture Exchange.