Neue Goldnachrichten aus Liberia: Wie Pasofino Gold (TSX-V: VEIN, WKN: A2PUFS; ISIN: CA7026571074) am Donnerstag mitteilte, liegen dem britischen Projekteigner Hummingbird Resources plc. nun die Ergebnisse aus den sieben Infill-Löchern vom aktuellen Bohrprogramm auf dem Goldprojekt „Dugbe“ vor. Gebohrt wurde auf dem Projektteil „Dugbe F“; bei den Bohrungen handelt es sich um die ersten in diesem Areal seit 2014. Pasofino hat seit dem Sommer 2020 ein Earn-in-Abkommen mit Hummingbird und kommt für die Gemein- und Betriebskosten der Exploration während des zweijährigen Earn-in-Zeitraumes auf.

Das „Nachbohren” auf „Dugbe F“ hat sich gelohnt: Jedes der sieben angelegten Löcher durchteufte Goldmineralisierungen mit dem erwarteten Gehalt und der prognostizierten Dicke. Damit ist ein weiterer Beleg für die Kontinuität der Lagerstätte gegeben.

Bohrungen für das Ressourcen-Update

Sinn und Zweck der Infill-Bohrungen ist es, die Schätzung der abgeleiteten Mineralressourcen des „Dugbe“-Projektes zu verbessern und infolge dessen bei einer angezeigten Ressource zwischen 0,6 und 1,0 Millionen Unzen anzukommen.

Ian Stalker, Geschäftsführer von Pasofino Gold, ist davon überzeugt, dass die durch die Bohrungen bestätigten mineralisierten Kreuzungen und das Tempo, mit dem das Bohrprogramm durchgeführt werden, in die richtige Richtung führen, um die oben genannte Zielvorgabe zu erreichen. Das Gesamtprojekt würde damit näher an die Schwelle von 3 Millionen Unzen in der angezeigten Kategorie heranrücken. Die erhöhte Schätzung der angezeigten Mineralressourcen wird benötigt, um die aktuelle Machbarkeitsstudie zu stützen, deren Veröffentlichung für das vierte Quartal 2021 anvisiert wird.

Vererzung mit Beständigkeit

Die Highlights der sieben ausgewerteten Bohrungen beinhalten 26,7 Meter zu 1,44 Gramm Gold pro Tonne aus einer Tiefe von 86,9 Metern (Loch DFDC338); 4,1 Meter mit 2,17 Gramm Gold pro Tonne aus 16,9 Metern (Loch DFDC334) sowie zwei Kreuzungen aus Loch DFDC335: Zum Einen 10,0 Meter mit einem Gehalt von 1,48 Gramm Gold pro Tonne aus 67,9 Metern und, etwas tiefer gelegen, 14,5 Meter mit 1,30 Gramm Gold pro Tonne aus 102,0 Metern.

Oberhalb der Hauptzone im Südteil von „Dugbe F“ befinden sich zudem weitere flache vererzte Intervalle. Dieser Bereich war nicht Bestandteil der aktuell vorliegenden Schätzung. Er könnte also zur Erweiterung der Ressource beitragen, nachdem ein Teil der mineralisierten flachen Abschnitte in die bestehende konzeptionelle Grubenhülle fallen würde. Allerdings werden noch weitere Bohrergebnisse benötigt, um das Ausmaß der dieser Zonen genauer einzufassen.

Ein interessanter Umstand besteht darin, dass das Bohrloch DFDC338 in der Tiefe offen ist und die Mineralisierung wahrscheinlich noch mehrere Meter über das angegebene Intervall hinausgeht. Ergebnisse für dieses und zehn weitere Bohrlöcher sollten Ende des Monats oder Anfang April verfügbar sein.

Neue Lizenz erweitert Projektgebiet

Pasofino Gold konnte außerdem die Genehmigung der Option zum Erwerb der strategisch günstig gelegenen Lizenz „Bukon Jedeh“ durch die liberianische Regierung melden. Diese wurde auch in die „Mineral Development Area“ des „Mineral Development Agreement“ (MDA) aufgenommen, wodurch sich die Grundfläche des „Dugbe“-Projekts nun von 2.355 auf 2.559 Quadratkilometer erhöht.

Zum Hintergrund des „MDA“: Hummingbird hatte 2019 mit der liberianischen Regierung ein Abkommen mit einer 25-jährigen Laufzeit unterzeichnet, durch das der langfristige Rahmen und die Stabilisierung von Steuern und Abgaben geregelt wird.

Gemäß den Bestimmungen dieses Abkommens liegen der Lizenzsatz für die Goldproduktion bei drei Prozent und der zahlbare Einkommensteuersatz bei 25 Prozent (wobei für historische Explorationsausgaben eine Gutschrift erfolgt). Die Treibstoffsteuer wurde um die Hälfte gesenkt und der Regierung von Liberia wird eine freie Beteiligung von 10 Prozent am Projekt gewährt. Insgesamt hat Hummingbird über 70 Millionen Dollar für „Dugbe“ ausgegeben.

Das Goldprojekt „Dugbe“

„Dugbe“ befindet sich in Südliberia, im sogenannten „Brimian“-Gebiet. In dieser geologischen Zone befinden sich die meisten der in Westafrika beherbergten Goldvorkommen. Auf „Dugbe“ wurden 2009 beziehungsweise 2011 die beiden Lagerstätten „Dugbe F“ und „Tuzon“ identifiziert, die beide in etwa vier Kilometern Entfernung von der Dugbe-Scherzone liegen. Von dieser wird angenommen, dass sie eine wichtige Rolle bei der großflächigen Goldvererzung der Region gespielt hat.

Hummingbird hatte bereits zahlreiche Explorationen auf dem Gebiet durchgeführt, inklusive insgesamt 74.497 Metern an Diamantkernbohrungen. Allein 70.700 Meter dieser Bohrungen befinden sich auf „Dugbe F“ und „Tuzon“.

Die beiden Lagerstätten treten an der Oberfläche hervor und eignen sich daher sehr wahrscheinlich für den Abbau im Tagebauverfahren. Abgesehen von den erwähnten Mineralisierungszonen gibt es weitere Erwartungen. So wurden auch am Ziel „Sackor“ Goldmineralisierungen von Bohrlöchern durchschnitten; weitere Bohrungen sind dort geplant.

In einigen Fällen waren im Rahmen von Grabungen zudem Goldanomalien festgestellt worden, die mit Bohrungen näher untersucht werden müssten. Ein entsprechendes Programm ist in Planung.

Die „Dugbe F“- Lagerstätte

Basierend auf dem bestehenden Konzept für eine Tagebaugrube beträgt die Länge dieser Lagerstätte 2,5 Kilometer; ihre Breite liegt zwischen 1,3 Kilometern und 200 bis 300 Metern, wobei sie sich nordwärts verjüngt.

Geschätzt werden die angezeigten Mineralressourcen von „Dugbe F“ aktuell auf 5,8 Millionen Tonnen mit einem Durchschnitts-Goldgehalt pro Tonne von 1,46 Gramm (237.000 Unzen). Die abgeleitete Ressourcenschätzung liegt bei 16,3 Millionen Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 1,57 Gramm Gold pro Tonne (823.000 Unzen). Das gegenwärtige Bohrprogramm besteht im Wesentlichen aus Infill-Bohrungen, mit denen die Ressource aufgewertet werden soll.

Das Gold liegt innerhalb einer flachen bis gewellten Schicht, die längs der Westseite der Lagerstätte zutage tritt und sich sacht gen Südosten bis maximal 120 Meter unterhalb der Oberfläche innerhalb der konzeptionellen Grube absenkt.

Das Wirtsgestein besteht aus Orthopyroxen-Gneis mit einem erhöhten Sulfidgehalt in Form von sichtbarem Pyrrhotit, Arsenopyrit und Pyrit. Es scheint sich um eine geschichtete Lage nahe dem Kontakt mit darüber gelegenem Quarz-Biotit-Gneis zu handeln, aber es ist kein Bezug zu einer Scherung oder einer anderweitigen Kontrollstruktur zu erkennen. Die verschiedenen Gesteine sind allerdings höchst metamorph, somit könnten die Kontrollstrukturen aufgrund von duktilen Verformungsereignissen ausgelöscht worden sein. Pegmatite finden sich sowohl innerhalb als auch außerhalb der vererzten Schicht, scheinen aber größtenteils parallel oder subparallel damit zu liegen.

„Tuzon“: Bohrturmverlegung nach Brückenbau

Aktuell sind auf „Dugbe F“ drei Bohrvorrichtungen rund um die Uhr in Betrieb, die zwischen acht und zehn Löcher in der Woche anlegen können. Zwei dieser Bohrgeräte sollen anschließend auf die nahegelegene, größere Lagerstätte „Tuzon“ versetzt werden. Für den Zugang dorthin muss eine 50 Meter lange Brücke installiert werden. Diese Aktion hat bereits die Endphase erreicht, sodass die Bohrvorrichtungen voraussichtlich noch im März ihren Standort wechseln werden.

„Tuzon“ verfügt über eine geschätzte Mineralressource von 41,9 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Goldgehalt pro Tonne von 1,51 Gramm (2,03 Millionen Unzen). Auch die Bohrungen auf „Tuzon“ zielen darauf ab, einen Teil der abgeleiteten Mineralressource zu verbessern und gegebenenfalls die Lagerstätte zu erweitern.

Qualitätssicherung im Detail: Die Auswertung der Bohrkerne

Die neu angelegten Löcher wurden mit einem Hand-GPS und Laservermessungsdaten der Anhöhe positioniert. Für sämtliche Löcher wurden danach Bohrlochorientierungsuntersuchungen zur Vereinfachung der Interpretation durchgeführt, mit deren Hilfe der Kern ausgerichtet wurde. Die Bohrungen und Protokollierungen wurden unter Einhaltung aller branchenüblichen Betriebsverfahren durchgeführt.

Bei allen vererzten Kreuzungen lag die Kernrückgewinnung bei mehr als 95 Prozent; gebohrt wurde in der Größe NQ (das entspricht einem Durchmesser von 47 Millimetern). Die Hälfte der Kerne wurde an die Laboreinrichtungen von ALS (ein international aufgestellter Anbieter von Labortests und Zertifizierungen) in Burkina Faso gebracht, wo sie nach ISO-zertifizierten Methoden analysiert wurden.

Das Gewicht der Proben lag, je nach ihrer Länge, zwischen 1 und 1,5 Kilogramm, wobei bei jeweils 20 Proben je ein zertifizierter Standard und eine Leerprobe hinzugefügt wurde. Alle Ergebnisse aus diesen Proben weisen akzeptable Varianzniveaus auf.

Auch Duplikate in Form einer zweiten Kernhälfte wurde auf je zwanzig Proben hinzugefügt, was der Prüfung der Genauigkeit diente. Außerdem wurde beim Versand und Erhalt das Gewicht der Proben nachgehalten, um Vertauschungen zu vermeiden. Alle Versuchsstücke wurden auf dem Weg ins Labor von einem Mitarbeiter überwacht. Sämtliche Samples wurden durch einen Brandtest mit einem Atom-Absorptionsfinish an einer Probe mit einem Nominalgewicht von 50 Gramm analysiert.

Über Pasofino Gold Ltd.

Pasofino Gold Ltd. ist ein Mineralexplorationsunternehmen aus Toronto, börsennotiert an der TSX-V (VEIN). Pasofino hält eine 50-prozentige Beteiligung am Gold-Kupfer-Projekt „Roger“ im Abitibi-Grünsteingürtel in der kanadischen Provinz Québec. Außerdem hat Pasofino die Option, einen wirtschaftlichen Anteil von 49 Prozent (vor der Emission des 10-Prozent-Anteils an die Regierung von Liberia) vom hier beschriebenen Goldprojekt „Dugbe“ zu erwerben.

Um mehr über Pasofino Gold zu erfahren, lesen Sie bitte unsere umfangreiche Unternehmensstudie.