Neue Daten für Bohrstart: Algo Grande beschleunigt Kupfersuche in Mexiko
Algo Grande Copper (TSXV: ALGR, ISIN: CA0156071049, WKN: A41UK1) hat nach umfassender Neuauswertung geophysikalischer Daten 32 vorrangige Bohrziele auf seinem Kupferprojekt Adelita im mexikanischen Bundesstaat Sonora definiert. Die Hälfte davon basiert auf klassischen geologischen, geophysikalischen und geochemischen Methoden, die andere Hälfte auf KI-gestützten Analysen. Ziel ist es, neue mineralisierte Zonen jenseits des bekannten Cerro-Grande-Skarnsystems zu entdecken.
Technische Neuaufstellung für gezielte Bohrungen
Im Zentrum der Aktivitäten steht ein modernisiertes, dreidimensionales Modell des mineralisierten Systems. Reanalysen magnetischer, induziert-polarisierender (IP) und magnetotellurischer (MT) Daten zeigen tiefreichende Leiterzonen, die mit porphyrischen Intrusionen und überlagernden Skarnzonen in Zusammenhang stehen. Diese Leitstrukturen könnten als "Futterleitungen" fungieren, durch die mineralisierende Fluide in das Wirtsgestein eindrangen.
Parallel läuft seit Kurzem eine hochauflösende Boden-Magnetmessung im Bereich Cerro Grande. Die Universität Sonora in Hermosillo, Mexiko setzt dabei auf engmaschige Messlinien und Overhauser-Magnetometer, hochempfindliche und präzise Skalarmagnetometer, die das Erdmagnetfeld mithilfe einer radikalischen Flüssigkeit messen, um die geologische Struktur und mögliche Magnetitkörper präziser zu erfassen. Dabei wird die Protonenpolarisation durch Radiofrequenzen (RF) verstärkt, was nahezu kontinuierliche, energiesparende Magnetfeldmessungen ermöglicht. Die Ergebnisse sollen in das bestehende 3D-Modell integriert und zur Auswahl weiterer Bohrziele genutzt werden.
Neuer Explorationschef mit internationalem Profil
Mit der Ernennung von João Rocha zum Vizepräsidenten für Exploration verstärkt Algo Grande zudem seine technische Führungsriege. Rocha ist europäisch zertifizierter Geologe (EurGeol) und war zuvor an mehreren internationalen Projekten in Nord- und Südamerika, Afrika und Europa beteiligt. Laut CEO Enrico Gay hat Rocha bereits maßgeblich zur Datenintegration und Zielgenerierung beigetragen.
Rocha selbst zeigt sich überzeugt vom Potenzial: "Adelita ist ein hochwertiges Kupfer-Gold-Silber-System mit struktureller Tiefe. Die Verbindung moderner Geophysik, KI und klassischer Feldarbeit gibt uns die Werkzeuge, gezielt und effizient zu explorieren".
Technologiegestützter Projektfortschritt
Die bisherigen Bohrarbeiten in der Cerro-Grande-Zone wurden 2025 gestartet, rund 1.000 Meter wurden bereits niedergebracht. Weitere Bohrungen sind für Januar und Februar 2026 geplant. Besonders die Ziele AD01, AD08 und AD18 gelten als bohrbereit, da sie starke Anomalien in mehreren Datensätzen zeigen.

Die KI-generierten Ziele, die außerhalb der bisher erfassten geophysikalischen Areale liegen, sollen ab dem Frühjahr 2026 zunächst im Gelände validiert werden. Erst wenn diese Voruntersuchungen Anzeichen mineralischer Alteration oder geochemische Auffälligkeiten liefern, soll gebohrt werden.
Mit dem integrierten Ansatz aus 3D-Geophysik, geochemischen Daten, KI und klassischen Methoden will Algo Grande Risiken senken und die Entdeckung wirtschaftlich nutzbarer Lagerstätten effizienter gestalten.
Effiziente Suche nach neuen Lagerstätten
Mit dem Projekt Adelita zeigt Algo Grande Copper, wie moderne Exploration im 21. Jahrhundert aussehen kann: datengetrieben, technologiegestützt und strategisch fokussiert. Die Kombination aus klassischer Geologie, KI-gestützter Modellierung und hochauflösender Magnetik ermöglicht es, unter komplexen geologischen Bedingungen gezielter nach neuen Lagerstätten zu suchen. Ob diese Methode tatsächlich zu wirtschaftlich verwertbaren Funden führt, wird sich in den kommenden Monaten zeigen – die technischen Voraussetzungen dafür sind jedenfalls geschaffen.