Neue Bohrdaten: Advanced Gold entdeckt Hinweise auf massives Kupfersystem
Advanced Gold Exploration CA00792D2023 A41RJV hat neue Ergebnisse von seinem Explorationsprojekt am Buck Lake in Ontario vorgelegt. Im Fokus stehen zwei Bohrlöcher, die im Rahmen der Winterkampagne 2025 niedergebracht wurden. Beide zeigen typische Signaturen eines VMS-Systems mit massiven Sulfiden und auffälligen Kupferwerten.
Die Zone befindet sich im sogenannten Noranda-Bereich, der Teil eines 3 Kilometer langen elektromagnetischen Anomaliekorridors ist. Aufgrund der winterlichen Bedingungen konnte ein drittes Bohrloch nicht wie geplant abgeschlossen werden. Das Bohrgerät bleibt jedoch vor Ort, der Neustart ist noch im Frühjahr 2026 vorgesehen.
Hinweise auf ein größeres Kupfersystem
Laut Advanced Gold deuten die bisherigen Bohrungen darauf hin, dass nur ein kleiner Teil der Anomalie untersucht wurde. In den Kernproben aus den Löchern BL-25-01 und BL-25-03 wurden wiederholt Kupferanomalien festgestellt – mit Gehalten bis zu 0,12 % beziehungsweise 0,10 % Kupfer. Das Unternehmen sieht darin sogenannte Pathfinder-Werte, die auf ein möglicherweise größeres, metallreiches System hinweisen.
Die höchste Einzelprobe stammt aus dem Bohrloch BL-25-03 mit 1.200 ppm Kupfer. Im Schnitt lagen die Werte bei etwa 545 ppm. Im anderen Bohrloch BL-25-01 lag der Durchschnitt bei rund 510 ppm. Solche Werte gelten als auffällig, auch wenn sie für sich genommen noch keine wirtschaftlich nutzbare Lagerstätte darstellen.
Geologie und Modell passen zusammen
Das Projekt liegt in einer geologisch bekannten Region Nordost-Ontarios, die für ihre Metallvorkommen bekannt ist. Frühere Untersuchungen zeigen, dass die Gesteinsformationen dort typische Merkmale für sogenannte VMS-Lagerstätten aufweisen – also unterirdische Erzansammlungen, die häufig Kupfer und Zink enthalten. Solche Lagerstätten sind auch bei bekannten Minen wie Kidd Creek oder Horne zu finden.
Ein technischer Bericht aus dem Jahr 2023 hatte das Potenzial des Projekts bereits hervorgehoben. Damals wie heute sieht Advanced Gold die Chance, ein bislang unterexploriertes System systematisch zu erschließen.
Das Bohrgerät wartet bereits
Die bisherigen Ergebnisse stimmen das Unternehmen optimistisch. "Wir haben nur einen Bruchteil des 3.000 Meter langen Anomaliekorridors getestet", sagte Arndt Roehlig, Präsident von Advanced Gold. Man befinde sich womöglich am Rand eines größeren, hochgradigen Systems. Mit dem geplanten Wiederbeginn der Bohrungen im Frühjahr sollte Buck Lake bald weitere Antworten dazu liefern.