Am 31. Januar veröffentlichte Neometals seinen Quartalsbericht für Q4/2016. Das wichtigste Vorab: Noch hat das lange ersehnte Schiff den Hafen nicht verlassen. Doch eines nach dem anderen:

Mit einer angezeigten und abgeleiteten Ressource von 77,8 Mt mit 1,37 % Li2O und 1,39 % Fe (und einem angewandten Cut-Off-Gehalt von 0,5 % Li2O) stellt das Vorkommen auf Mt. Marion eine signifikante Ressource dar. Der innerhalb von acht Monaten aufgebaute Aufbereitungskreislauf sucht industrieweit derzeit seinesgleichen, auch die angepeilte Kapazität von 2,2 MTPA (Millionen Tonnen Roherz pro Jahr) sucht seinesgleichen.

Mt. Marion aktuelle Status Jan 2017

Abb 1: Luftaufnahme der Verarbeitungsanlage auf dem Lithium-Projekt von Mount Marion – Quelle: Neometals

Neben einer allgemein für die entsprechenden Unternehmen erfreulichen Preisentwicklung am Lithiummarkt stellt auch die derzeit überschaubare Konkurrenz an Projekten in einem vergleichbaren Entwicklungsstand einen Bonus für Neometals dar. Denn neben dem Barrambie Project, einem der weltweit höchstgradigen Titanprojekte (mit 47,2 Mt @ 22,2 TiO2) besitzt das Unternehmen zudem die Lizenz zu einem technologischen Prozess, ELi genannt, der eine effizientere Extraktion von Lithium aus Spodumen (einem Lithium-Mineral) bewirken soll.

Doch Anleger warten seit wenigen Monaten auf die entscheidende Nachricht, dass die Produktion auf Mount Marion offiziell begonnen hat. Und auch hier schafft Neometals endlich Fakten und nennt einen Termin: Mit der „Pacific Venus“ wurde ein Schiff für die erste Verladung von Spodumen-Konzentrat am Hafen von Kwinana gebucht. Aller Voraussicht nach wird in der ersten Februarwoche Konzentrat von Mount Marion verladen und den Hafen verlassen und damit verkauft, nach dem genannten Plan soll es sich dabei um etwa 15,000 Tonnen handeln.

Die erste Verladung von Konzentrat und damit der erste Verkauf von Konzentrat mag nur ein formaler Akt sein, letztendlich stellt er jedoch den Schritt von Neometals von einem Explorationsunternehmen zu einem Produzenten dar.

Und das Unternehmen wird von weiteren Ideen nach vorne getrieben. Neben der möglichen Produktion von Titan steht die Veredelung des produzierten Lithium-Konzentrates mit Hilfe des ELi-Prozesses auf dem Plan. Die Finanzierung dieses Unterfangens sollte durch die derzeit vorhandenen Barmittel von etwa 61 Mio $ gewährleistet sein. Zudem versetzt dieses komfortable Polster an Barmitteln Neometals in die Lage weitere neue und aussichtsreiche Projekte zu akquirieren und zu entwickeln.

Doch allem möglichen Potential in der Zukunft zum Trotz, die in den nächsten Tagen anstehende Beladung des Schiffes mit Konzentrat und damit die erste wirtschaftliche Nutzung der Reserven und Ressourcen auf Mt. Marion wird einen lange ersehnten und relevanten Meilenstein in der Entwicklung des Unternehmens darstellen.

Weiterführende Informationen über Neometals finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite.

Quelle: BigCharts.com