Das argentinische Lithium-Brine-Projekt 3Q von Neo Lithium Corp. (TSX-V: NLC, WKN: A2AP37; ISIN: CA64047A1084) schreitet in seiner Entwicklung zügig voran. In den letzten rd. 2 Jahren hat der kanadische Developer dieses Projekt bis zur ersten Dokumentation einer Wirtschaftlichkeit entwickelt.
Ende Oktober wurden die Ergebnisse dieser Studie veröffentlicht, und sie zeigen erstmals, dass das Projekt eine gute Wirtschaftlichkeit besitzen könnte.

Hier die Datenübersicht der Studie:

Abb1 PEA Übersicht

Abb1: Übersicht der Wirtschaftlichkeit, Quelle: Neo Lithium

In der Studie wurden auch die wichtigsten Kosten und Erlöse erfasst, die nachstehend in der Übersicht aufgelistet werden.

Kapitalaufwand für die Produktion

Abb2 PEA Kapitalkosten

Abb2: Kostenübersicht, Quelle: Neolithium

Produktionskosten

Abb3 Produktionskosten

Abb3: Details zu den Produktionskosten, Quelle: Neo Lithium

Wichtig für die Erlöserwartungen sind die, aus heutiger Sicht, geschätzten Verkaufspreise für die ermittelte Minenlaufzeit von 20 Jahren. Hier wurden, wie üblich, sehr konservative Ansätze gewählt.

Abb4 Lithium Marktpreise

Abb4: angenommene Verkaufspreise für Lithium, Quelle: Neo Lithium

Bei den ermittelten Produktionskosten von USD 2.791,- je Tonne 6%iges Lithiumkarbonat zeigt sich ein sehr gutes Erlöspotential für die geplante Produktion von jährlich rd. 35.000 Tonnen an Konzentrat. Eine Rendite von 24,4% nach Steuern bei einer Minenlaufzeit von 20 Jahren kann als durchaus attraktiv angesehen werden.

Neo Lithium befindet sich derzeit auf einem gut abgesicherten Weg, da alle Genehmigungen für die laufenden Arbeiten bis zum Produktionsaufbau vorhanden sind. So auch die Analysen betreffend Flora, Fauna und Mikrobiologie für die Jahreszeiten Sommer, Herbst und Winter, die Bestandteile der umfassenden Umweltstudie sind. Man erwartet im Unternehmen, dass die Umweltgenehmigungsauflagen in allen Details abgearbeitet werden und in der 1. Jahreshälfte 2018 den zuständigen Behörden übergeben werden können. Nach Erfüllung aller Aufgaben für die Umweltgenehmigung wird damit gerechnet, dass die endgültige Genehmigung bis längstens zu Beginn des Produktionsaufbaus ausgestellt sein soll.

Die geplante Produktionsstätte liegt nicht am Projekt, sondern soll in Fiambala, Catamarca, rd. 160 km vom Projektstandort errichtet werden. Hier soll das durch Verdunstung vorbereitete 1%ige Vor-Konzentrat durch Reinigung von Verunreinigungen und weiterer Konzentration auf ein auf 6% verdichtetes und verkäufliches Konzentrat von Lithiumkarbonat gebracht werden. Getrocknet und verpackt sollen danach die Lieferungen in alle Welt erfolgen.

Der Weg ist klar, der prognostizierte Zeitplan ebenfalls. Die nun vorliegenden Zahlen der Studie zeigen klar auf, dass das Projekt „3Q“ als Companymaker fungieren kann, aber dass für die Realisierung noch wesentliche Genehmigungen und vor allem Kapitalmengen nötig sind. Dies, neben den weiteren Aufgaben am Projekt, werden für das Management die Herausforderungen der kommenden 12 Monate sein.