Mexiko-Explorer stößt auf hochgradiges Kupfer: Entsteht hier etwas ganz Großes?
Algo Grande Copper CA0156071049 A41UK1 hat überzeugende Ergebnisse seiner ersten vier Bohrungen am Cerro Grande Skarn im Norden Mexikos vorgelegt: Das Kupfer-Gold-Silber-System scheint größer, tiefer und geologisch komplexer zu sein als bisher angenommen. Vor allem ein Bohrkern enthält eine breite Zone mit hohen Gehalten.
Die Bohrung dort ergab auf 18,2 Metern durchschnittlich 1,8 % Kupferäquivalent – mit Spitzenwerten von 3,9 % CuEq über 3,5 Meter. Diese Werte setzen sich laut Unternehmen aus 1,2 % Kupfer, 28,2 Gramm Silber und 0,7 Gramm Gold pro Tonne zusammen. Insgesamt wurde in den vier Bohrungen eine kumulierte Länge von 104,76 Metern mit mehr als 0,8 % CuEq identifiziert.
Skarnsystem zeigt vertikale Staffelung
Neben der reinen Gehaltshöhe steht bei Algo Grande die räumliche Struktur im Fokus. In drei der vier Bohrungen wurden mehrere Horizonte mit Skarnmineralisierung entdeckt – insgesamt fünf, drei davon neu. Die Bestätigung eines gestaffelten Systems gilt als Hinweis auf wiederholte mineralisierende Prozesse und könnte das Tonnagepotenzial deutlich erhöhen.
"Diese Ergebnisse bestätigen unsere These, dass Cerro Grande das Potenzial für ein großes, hochgradiges Skarnsystem hat", kommentierte CEO Enrico Gay. Man vermutet eine vertikale und laterale Ausdehnung der bekannten Zonen und will nun Tests auf weitere Zielgebiete entlang eines sechs Kilometer langen Korridors erweitern.
Geochemie liefert Hinweise auf Porphyrquelle
Die metallurgische Analyse zeigt ein deutliches Zonenmuster: Kupfer, Silber und Gold treten gehäuft in bestimmten Skarnhorizonten auf, während erhöhte Molybdän-Werte eher in tieferliegenden, porphyrnahen Bereichen vorkommen. In AG_GC_002 wurden bis zu 2.820 ppm Molybdän festgestellt, räumlich getrennt von den Kupferzonen.
Diese geochemischen Marker deuten laut Algo Grande auf ein unterlagerndes Porphyrzentrum hin – ein typisches Merkmal großer Skarn-Porphyr-Systeme. Das Unternehmen will dieses Ziel ab Mai 2026 in Phase II systematisch testen. Zusätzlich sind LiDAR- und Magnetik-Drohnenflüge sowie flächendeckende Bodenproben geplant.
Ziel: Ressourcenbasis schaffen und erweitern
Das Projekt Cerro Grande liegt im Kupfergürtel von Sonora, einem geologisch aktiven Gebiet mit Nähe bestehender Minen. Algo Grande setzt auf einen datengetriebenen Ansatz und will mit Phase II vor allem die räumliche Kontinuität besser verstehen. Die bisherige Auswertung zeigt eine lang anhaltende hydrothermale Aktivität mit deutlichem Wachstumspotenzial.
Anleger und Beobachter dürften vor allem die nächsten Schritte im Blick behalten: Wenn Algo Grande die Hinweise auf ein Porphyrsystem bestätigt, sollte dies das Projekt deutlich aufwerten. Denn solche Systeme zählen zu den ergiebigsten Kupferquellen weltweit.