Während große Rohstoffförderer das vergangene Jahr teils mit hohen Verlusten abgeschlossen haben, kommen andere Gesellschaften mit einem blauen Auge davon. Zu diesen gehört Mandalay Resources (TSX: MND; ISIN: CA5625682045) aus Kanada. Die Gesellschaft fördert Gold, Silber und Antimon auf den Arealen von Cerro Bayo und Costerfield in Chile und Australien.

Im vierten Quartal des vergangenen Jahres kommt Mandalay Resources auf einen Umsatz von 39,06 Millionen Dollar (Vorjahr: 55,7 Millionen Dollar). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen sinkt von 28,84 Millionen Dollar auf 13,92 Millionen Dollar. Netto fällt der Gewinn von 22,38 Millionen Dollar auf 4,44 Millionen Dollar zurück. Umgerechnet ergibt dies einen Gewinn je Aktie von 0,01 Dollar (Vorjahr: 0,07 Dollar). Die Aktionäre erhalten je Aktie eine Dividende von 0,007 Dollar. Die Ausschüttung wird am 10. März erfolgen.

Auch auf Jahresbasis gibt es ein leichtes Minus bei den Zahlen. Hier spielen die niedrigen Rohstoffpreise eine wichtige Rolle. Gleichzeitig legten die operativen Ausgaben 2013 zu, das gilt ebenso für die Abschreibungen. Umgesetzt hat Mandalay Resources im Gesamtjahr 166,91 Millionen Dollar, 2012 lag der Umsatz bei 171,81 Millionen Dollar. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibung geht von 79,94 Millionen Dollar auf 67,7 Millionen Dollar zurück. Unterm Strich bleibt ein Plus von 29,44 Millionen Dollar (2012: 41,71 Millionen Dollar). Je Aktie errechnet sich daraus ein Gewinn von 0,09 Dollar (2012: 0,14 Dollar).

Vorstandschef Brad Mills ist trotz oder aufgrund der teils widrigen Umstände des vergangenen Jahres am Rohstoffmarkt mit den Zahlen zufrieden, er nennt sie robust. Gleichzeitig verweist er darauf, dass seine Gesellschaft den jüngsten Zukauf eines Silber-Gold-Projektes mit internen Mitteln bezahlen kann.

Bei der Förderung hat Mandalay 2013 die eigenen Prognosen sogar übertroffen. So werden 3,15 Millionen Unzen Silber aus dem Erdreich herausgeholt, geplant waren maximal 3,10 Millionen Unzen. Die Goldförderung von 50.240 Unzen liegt klar über der maximalen Erwartung von 46.000 Unzen. Auch die Antimon-Förderung von 3.275 Tonnen liegt fast 10 Prozent über den früheren Prognosen der Gesellschaft.

An den Förderprognosen für 2014 nimmt die Unternehmensführung keine Veränderungen vor. Man rechnet mit einer verkaufbaren Silberproduktion von 3,0 Millionen Unzen bis 3,2 Millionen Unzen. Beim Gold soll die Fördermenge zwischen 60.000 Unzen und 70.000 Unzen liegen. Die Förderung von Antimon soll sich 2014 auf 3.000 Tonnen bis 3.300 Tonnen belaufen.

Alle Details zum Unternehmen, welches wir Mitte Januar 2014 ausführlich vorgestellt haben, können hier eingesehen werden.

Quelle: Bigcharts.com