An der Börse werden große Vermögen durch besonderen Weitblick aufgebaut. Das frühzeitige Erkennen großer Trends und der rechtzeitige Einstieg bei Profiteuren solcher Trends, während diese noch günstig bewertet sind, gehört zum Handwerkszeug erfolgreicher Geldanleger. Wer heute nach großen Umwälzungen in der Wirtschaft sucht, wird kaum an dem Thema Elektromobilität vorbei kommen. Das wachsende Bedürfnis nach Mobilität unter nachhaltigen und möglichst umweltschonenderen Bedingungen zu befriedigen als es derzeit mit dem Verbrennungsmotor geschieht, wird für starke Veränderungen in der Autobranche sorgen – vom Rohstofflieferanten über Zulieferer bis hin zu den Autobauern und den Fahrzeugen, die in einigen Jahrzehnten über die Straßen fahren werden.

Das Thema Elektromobilität steckt an der Börse zwar nicht mehr komplett in den Kinderschuhen, doch noch am Anfang einer jahrzehntelangen Entwicklung. Immerhin haben Investoren und Unternehmen bereits ein Bewusstsein hierfür entwickelt, hierzulande nicht zuletzt durch die sich anbahnenden Folgen des Dieselskandals mit Volkswagen im Zentrum. In den PR-Etagen der Autokonzerne liefert man sich zum Beispiel seit einiger Zeit fast schon ein Wettrennen, was die Erwähnung von Aktivitäten in Richtung der Elektrifizierung der Modellpaletten angeht.

An der Börse wird dies durchaus registriert und steigert die Sensibilität für das Thema. So reichten bereits vage Spekulationen, dass es in Deutschland zu Nachrüstungsverpflichtungen bei älteren Diesel-PKW kommen könnte, um die Baumot-Aktie in die Höhe zu schicken. Das Unternehmen aus der Nähe von Bonn stellt nachrüstbare Systeme zur Abgasreinigung her – völlig unklar ist aber, ob der Konzern tatsächlich von den Folgen des Dieselskandals profitieren kann. Das sehr gelungene Börsendebüt des Batterieherstellers Voltabox ist ein weiteres Beispiel. Aktien ausländischer Konzerne sind ebenfalls Nutznießer: So lassen sich die Haussen bei den chinesischen Autoaktien BYD und Geely, beide aktuell hoch in der Gunst vor allem bei Privatanlegern, vor allem auf die – noch unkonkreten – Pläne des asiatischen Landes zum Ausstieg aus der Verbrennungsmotortechnologie zurückführen.

Lithium spielt eine Schlüsselrolle bei der Elektromobilität

Doch wer hätte gedacht, dass eine ganz wesentliche Rolle bei der Elektromobilität eine ganz andere Region der Welt spielen wird – nicht Autoländer wie China, Deutschland, Japan oder die USA, sondern Südamerika. Genauer gesagt: Argentinien, Bolivien und Chile. Um dies zu verstehen, muss man sich etwas genauer mit den Auswirkungen der Elektromobilität-Revolution auf die Rohstoffnachfrage beschäftigen. Speziell gilt dies für Lithium. Wann immer es um den Einsatz von Energiespeichersystemen geht, sei es in Smartphones, Laptops oder eben auch Fahrzeugen mit Elektroantrieb, spielt Lithium eine entscheidende Rolle. Der Rohstoff ist ein wichtiger Baustein für die Energiespeicher und damit ein kritischer Faktor bei der Entwicklung einer neuen Mobilitätswelt auf elektrischer Basis und die Nachfrage wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten regelrecht explodieren.

Ein paar Zahlen unterstreichen dies: War bisher gerade einmal jeder hunderste neu verkaufte PKW ein Elektrofahrzeug, so wird sich deren Anteil bei den Neuzulassungen in den kommenden Jahren dramatisch steigern. UBS Global Research schätzt den Anteil im Jahr 2025 bereits auf 14 Prozent. Da sich immer mehr Länder mit hohen Autozahlen langfristig auf ein Verbot von Neufahrzeugen mit Verbrennungsmotor vorbereiten, wird sich der Anteil weiter erhöhen. Ab 2025 sollen in Norwegen keine Autos mit Verbrennungsmotor mehr verkauft werden können, Frankreich und Großbritannien peilen das Jahr 2040 an. Aus Deutschland gibt es bisher kein festes Datum, doch man wird kaum weit hinter die anderen europäischen Länder zurückfallen wollen. Im Mega-Markt China sollen schon 2030 bis zur Hälfte der Neufahrzeuge keine Benzin- oder Dieselfahrzeuge mehr sein. Die Liste ist damit keinesfalls abgeschlossen, auch in anderen Ländern sind die Planungen bereits konkreter.

Auf die Lithiumnachfrage wird dies enorme Auswirkungen haben. Morgan Stanley geht davon aus, dass allein ein Zuwachs von einem Prozentpunkt beim Marktanteil der Elektrofahrzeuge eine jährliche Nachfragesteigerung von 70 kt Lithiumcarbonat-Äquivalent auslösen wird. Zum Vergleich: 2016 wurden 200 kt des Rohstoffes gefördert. Binnen 10 Jahren soll die Förderung auf 1 Mt steigen, so eine Prognose von Roskill May aus dem laufenden Jahr. Zugleich gehen Analysten von steigenden Preisen aus, vor allem in den kommenden Jahren, da der Lithiummarkt enger werden dürfte. Alles in allem also ein exzellentes Umfeld für alte und auch neue Lithium-Anbieter.

Doch ganz so einfach ist die Situation dann doch nicht. Zwar ist Lithium in der Erdkruste häufiger vorhanden als zum Beispiel Blei, doch längst nicht jedes Deposit lässt sich gewinnbringend abbauen. Oft ist die chemische Zusammensetzung des Lithiumvorkommens ungünstig, manchmal behindern andere Probleme wie unzureichende Wasservorkommen den Abbau, machen ihn unwirtschaftlich oder ganz unmöglich. Das gilt auch für die wohl wichtigste Lithium-Abbauregion der Zukunft: Das schon erwähnte Lithiumdreieck in Südamerika. Interessant ist hier vor allem der argentinische Teil, wo oftmals die Rahmenbedingungen wie die chemische Zusammensetzung der Salare eine Lithiumproduktion in der Qualität ermöglichen, wie sie für die Automobilindustrie und die Elektroantriebe der Zukunft vonnöten sind.

LSC Lithium verfügt über aussichtsreiche Projekte in Argentinien

Im argentinischen Teil des Lithiumdreiecks hat sich ein kanadischer Newcomer seit der Gründung im Jahr 2016 eine sehr aussichtsreiche Position erarbeitet: LSC Lithium Corp. (TSX-V: LSC; WKN: WKN: A2DNR6; ISIN: CA50219G1063). Das Unternehmen, dessen Aktien an der kanadischen TSX Venture Exchange sowie unter anderem auch auf Tradegate und an der Frankfurter Börse gehandelt werden, konnte in den letzten Monaten am Finanzmarkt reichlich Kapital für die Arbeiten an der eigenen Lithium-Projektpipeline einwerben. Zuletzt wurden Aktien und Optionsscheine zu 1,25 Dollar je Unit im Gesamtvolumen von 6 Millionen Dollar platziert. Schon in den Monaten zuvor konnte die Company 40 Millionen Dollar an Finanzierungsmitteln einsammeln. Man ist damit bestens gerüstet für die Arbeiten an den eigenen Projekte. Das Ziel: Im Jahr 2020 soll die Lithiumproduktion auf den „Flaggschiff”-Arealen starten. LSC Lithium wäre damit rechtzeitig zum einsetzenden erwarteten Nachfrageboom am Markt. Die Jahre bis 2020 werden damit von entscheidenden Explorationsarbeiten auf den wichtigsten Projektgebieten bestimmt sein.

Für LSC Lithium ist bei der eigenen Entwicklung die strategische Zusammenarbeit mit der Enirgi Group ein wichtiger Faktor. Der Kooperationspartner gehört zu einer milliardenschweren Beteiligungsgesellschaft und sichert den Kanadiern den Zugang zu einer bahnbrechenden Prozesstechnologie, die die Verarbeitungszeit der Lithiumsole zu einem fertigen Produkt massiv verkürzen wird. Neben der großen Zeitersparnis bringt die Technologie zudem große Einsparungen bei den Investitionen, da auf die kapitalintensive Verdunstungsmethode verzichtet werden kann. In Australien hat die Enirgi Group zusammen mit ihrem Entwicklungspartner ANSTO die „Direct Xtraction Process Technology”, kurz DXP, bereits im Rahmen einer Demonstrationsanlage validieren können. Eine weitere Demonstrationsanlage ist am Salar del Rincon entstanden – hier will Enirgi zukünftig eine große Verarbeitungsanlage betreiben. Geplant sind 50.000 tpa ab dem Jahr 2019. LSC Lithium plant, schon im Schlussquartal 2017 erste Testmengen der auf den eigenen Projekten geförderten Sole an die bereits produzierende Enirgi-Demonstrationsanlage zu liefern.

Nicht nur operativ sitzen die beiden Gesellschaften in einem Boot. Da die Enirgi Group mit einer Beteiligung von 18 Prozent zu den Großaktionären von LSC Lithium gehört, hat die Gesellschaft natürlich großes Interesse an einem Erfolg der Lithium-Company. Entsprechend groß dürfte auch die operative Unterstützung für den Explorationswert ausfallen. Dass das Management von LSC Lithium rund 12 Prozent der Anteile an der Company hält, zeigt zusätzlich das Vertrauen der Verantwortlichen in die Zukunft der Projekte und des Unternehmens.

Die Projekte – das sind eine ganze Reihe von Ländereien auf argentinischem Boden im Boom-Sektor der Lithium-Industrie: Dem Lithium-Dreieck, der wichtigsten Lagerstätte des Rohstoffes weltweit. LSC Lithium hat in dem Gebiet Zugriff auf die Rechte an mehr als 300.000 Hektar, die Beteiligungen an den einzelnen Projekten sind allesamt mehrheitlich und liegen bei bis zu 100 Prozent. Zurzeit sind es vor allem sechs größere Entwicklungsprojekte, denen die Gesellschaft ihre Aufmerksamkeit widmet: Pozuelos, Pastos Grandes, Salinas Grandes (Salta), Salinas Grandes (Jujuy), Rio Grande und Jama.

Abb2 LSC Projektareale Übersicht

Projektareale im Voll- oder Teilbesitz, Quelle: LSC Lithium

Mehrere Meilensteine stehen in den nächsten Monaten an

Schon kurzfristig wird es wichtige Neuigkeiten von den Explorationsarbeiten auf den einzelnen Projekten geben. Bei einigen Projekten sind für die kommenden Monate, das erste Halbjahr 2018 wird von Seiten der Company genannt, technische Reports sowie Ressourcenschätzungen und damit wichtige Meilensteine in der Entwicklungsarbeit terminiert.

Zum einen ist hier Pastos Grandes zu nennen, das die Gesellschaft zusammen mit dem Pozuelos-Projekt entwickelt. Gegen Ende der ersten Hälfte des kommenden Jahres soll eine erste Ressourcenschätzung vorliegen. Schon im Rahmen von historischen Explorationsarbeiten wurden auf dem Projekt hohe Lithiumgehalte festgestellt. Die chemische Zusammensetzung der Sole ist vorteilhaft. Spätestens mit der ersten Ressourcenschätzung werden hier die Potenziale deutlich.

Vor allem aber das Pozuelos-Projekt macht Experten, wie zum Beispiel die Analysten von Cormark, für LSC Lithium enorm optimistisch. Die Analysten empfehlen die LSC-Aktien zum Kauf und erwarten einen Kursanstieg auf 2,15 Kanadische Dollar. So könne Pozuelos auch klassisch mit der Produktionsmethode der Verdunstung betrieben werden. Frühere Explorationsarbeiten auf dem Areal haben einheitlich hohe Lithiumgrade hervor gebracht, zusammen mit einer vorteilhaften chemischen Zusammensetzung der Sole. Zudem bestehen auf dem Projekt angesichts eines in die Tiefe offenen Vorkommens weitere Explorationspotenziale. Weitere Explorationsarbeiten laufen. Nachrichten von diesen Arbeiten und insbesondere eine Ressourcenschätzung könnten aufgrund des großen Potenzials dieses Projektes für den Aktienkurs von LSC Lithium ein wichtiger Treiber werden.

Auch von anderen Projekten sind in der nächsten Zeit wichtige Neuigkeiten zu erwarten. So steuert LSC Lithium beim Rio-Grande-Projekt laut eigenen Angaben Ende 2017/Anfang 2018 auf eine Ressourcenschätzung nach den Standard NI 43-101 zu. Zwar ist hier die chemische Zusammensetzung der Sole nicht so vorteilhaft wie andernorts, doch die Company rechnet damit, dies technologisch bewältigen zu können. Voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2018 sind zudem Neuigkeiten vom Jama-Projekt zu erwarten, auch hier steht eine Ressourcenprognose nach NI 43-101 an. Die Sole hier weist gute Lithiumgrade aus und zudem eine vorteilhafte chemische Zusammensetzung.

Abb4 LSC Übersicht der Hauptprojekte

Übersicht der Hauptprojekte von LSC, Quelle: LSC Lithium

Nicht nur die langfristige Perspektive stimmt also bei der LSC Lithium Aktie mit einem absehbar boomenden Markt, der vor allem von der Nachfrage nach dem Rohstoff aus der Fahrzeugbranche profitieren sollte. Preis- und Absatzsteigerungen sind programmiert, LSC wird bei planmäßig verlaufenden Entwicklungsarbeiten für die zu erwartenden Nachfrageschübe rechtzeitig am Markt sein, um profitieren zu können. Doch schon kurzfristig könnten die zu erwartenden Nachrichten von einer Reihe von Projekten auf den Aktienkurs hoch interessante Auswirkungen haben. Kein Wunder also, dass diekanadische Investment-Bank Cormark Securities mit dem Kursziel von 2,15 Kanadischen Dollar ein deutliches Aufwärtspotenzial für die LSC Aktie sieht: Zu den letzten Kursen des Papiers an der kanadischen Börse wäre dies ein Kursgewinn von rund 50 Prozent.

Highlights:

  • Hochqualitative Projekte in einer Lithium-Boomregion
  • Sehr überschaubarer Zeitrahmen bis zur Produktionsaufnahme
  • Starker Kooperationspartner mit überlegener Technologie, der zugleich einen bedeutenden Anteil an LSC hält

Weitere Informationen zu LSC Lithium finden Sie auf www.miningscout.de im Unternehmensprofil!