Das kanadische, auf Lithium fokussierte Unternehmen LSC Lithium Corp. (TSX-V: LSC; WKN: WKN: A2DNR6; ISIN: CA50219G1063) entwickelt konsequent seine argentinischen Salarprojekte zur baldigen Produktionsreife. Den Projekten Pozuelos und Pastos Grandes gehört aktuell die volle Konzentration, auch wenn die anderen Projekte weiter entwickelt werden. In einer aktuellen Nachricht berichtet LSC von weiteren Erfolgen auf Pastos Grandes.

Die Ergebnisse des 2. Bohrlochs von den 6 geplanten der ersten Bohrkampagne sind eingetroffen und bestätigen die hohe Mineralisierung, die bereits das erste Bohrloch (siehe Nachricht vom 14. November 2017) aufgezeigt hatte. Bis zu 528 mg Lithium sind je Liter sind diesmal gemessen worden.

Im Detail:

  • 3 dicke Zonen mit Li-Mineralisierung wurden mit Bohrloch 2 (SPG-2017-04A) getroffen.
  • 62m mit 500 mg/l Li in 342m mit einer Durchschnittsratio bei Mg/Li von 6,7
  • 110m mit 388 mg/l Li in 192m mit einer Durchschnittsratio bei Mg/Li von 6,6
  • 83m mit 326 mg/l Li in 9m mit einer Durchschnittratio bei Mg/Li von 6,3

Nachfolgender Bohrlageplan auf dem 2.683 ha umfassenden Projekt zeigt die beide abgeschlossenen Bohrungen und die noch ausstehenden 4 Bohrlöcher (in rosa gefärbt)..

LSC Abb1 Drillplan

Abb1: Lageplan der Bohrungen auf Pastos Grandes, Quelle: LSC Lithium

Wie schon bei Bohrloch Nr. 1 angenommen, so rechnet man auch durch die Ergebnisse des 2. Bohrlochs mit einer weiteren hochgradigen Mineralisierung unterhalb von 500 Meter Tiefe. Man hatte zwar bis 554 Meter Tiefe gebohrt, jedoch nur Proben bis zu einer Tiefe von 404 Meter verwenden können. Grund war die uneinheitliche Zusammensetzung der Bohrung ab dieser Tiefe. Für eine qualitative Probenuntersuchung reichte es nicht, aber hochgradige Mineralisierung wurde dennoch gefunden, was vermuten lässt, dass sich diese noch bis in weit tiefere Regionen erstrecken könnte.

Plan ist es nun, die weiteren 4 Bohrungen durchzuführen um genügend mineralisiertes Material für eine erste Ressourcenschätzung zu erhalten. Nach Angaben des Unternehmens sollte die Ressource gegen Ende des 2 Halbjahres 2018 fertiggestellt sein.

Dies wiederum passt perfekt in den übergeordneten Plan des Unternehmens, bei Produktionsaufnahme die Vorkommen sowohl von Pozuelos wie auch von Pastos Grandes gemeinsam abzubauen. Pastos Grandes liegt nämlich nur 17 km von Pozuelos entfernt und die Nutzung beider Projektressourcen stellt somit weder ein logistisches noch geologisch-chemisches Problem dar, da sich beide Vorkommen sehr ähnlich sind in ihrer Zusammensetzung.

Präsident und Vorstand von LSC, Ian Stalker, sieht jedoch noch über den Tellerrand hinaus folgende Möglichkeiten: „ Die Durchgängigkeit der Mineralisierungen und die Existenz von mächtigen Zonen sind höchst ermutigend und wir sind auf einem sehr guten Weg bis längstens Ende des 2. Quartals 2018 eine Ressourcenschätzung zu erarbeiten. Aber auch unsere anderen Projekte auf Rio Grande, Pozuelos, Salinas Grandes und Jama entwickeln sich kontinuierlich und wir rechnen damit, dass wir insgesamt 3 Ressourcen daraus in den kommenden 4 Monaten erzielen werden können.“

Die von den Diamantbohrungen entnommenen Proben werden bei Alex Stewart Assayers in Jujuy, Argentinien, detailliert zu jeder Mineralisierungsschicht separat untersucht. Die einzelnen Ergebnisse können erst nach Einlagen veröffentlicht werden.

Finanzielles

Wie bereits bekannt gegeben, hat das Unternehmen im Oktober und November 2017 weitere Kapitalaufnahme platziert und insgesamt CAD 26 Mio. für die weiteren Entwicklungen der Projekte eingesammelt. Dabei wurden sowohl Aktien wie auch Optionen begeben, wodurch sich der aktuelle Aktienstand wie folgt darstellt.

LSC abb2 Aktienstand

Abb2: aktueller Aktienstand, Quelle LSC Lithium

600.000 Optionen davon wurden vom Management für die Mitarbeiter und Konsulenten ausgegeben, die diese innerhalb von 5 Jahren zu einem Ausübungspreis von CAD 1,60 je Stück in Aktien umwandeln können.

Abschließend wurde in dieser Pressemeldung veröffentlicht, dass alle in dieser Nachricht enthaltenen technischen Aussagen vom unabhängigen Geologen Donald H. Hains geprüft und freigegeben wurden. Herr Haims ist auch für die Erstellung der Ressourcen gemäß Standard NI 43-101 als externer Experte verantwortlich.

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