Lomiko Metals Inc. (TSX-V: LMR, WKN: A2DJKB; ISIN: CA54163Q409) startet mit großen Erwartungen ins neue Jahr: Aktuelle Expertenprognosen zur Entwicklung des Graphitmarktes bestärken den dynamischen Kurs des Unternehmens aus Surrey, British Columbia. Wie eine Studie der Weltbank prognostiziert, wird sich der Bedarf an der begehrten Kohlenstoffvarietät in den kommenden Jahren stetig erhöhen. Einen bedeutenden Anteil daran hat die Elektromobilitätsbranche – und Lomiko ist entschlossen, dort mit hochwertigen Produkten mitzumischen.

Rasant gegen den Klimawandel: Autos, die Strom statt fossiler Brennstoffe verbrauchen, leisten einen elementaren Beitrag zur Reduzierung der weltweiten CO2-Emissionen. Vor gut dreißig Jahren haben Automobilhersteller die Renaissance des Elektromotors für Kraftfahrzeuge eingeleitet, zwischenzeitlich sind elektrifizierte Autos längst zur Marktreife gelangt und auf den Straßen unterwegs. In den kommenden Jahrzehnten wird der Anteil der Elektromobile weltweit stetig wachsen; eine Entwicklung, von der in besonderem Maße auch die Rohstoffbranche, namentlich auch die Graphitproduzenten, profitieren.

Marktanalyse bestätigt: Elektromobilität wächst exponentiell

Lomiko hat über die vergangenen Monate die Trends in der Automobilbranche genau ausgewertet und sieht die erfreuliche Entwicklung bestätigt. Die Hersteller von Elektrofahrzeugen kündigen für die kommenden Jahre deutliche Produktionssteigerungen und Erweiterungen ihrer jeweiligen Portfolios an.

Elektrofahrzeuge benötigen Lithium-Ionen-Batterien. In diesen Batterien werden Anoden verbaut, die wiederum aus hochwertigem Kugelgraphit gefertigt werden – exakt dem Erzeugnis, das Lomiko als Kernprodukt entwickeln und damit die nordamerikanischen Abnehmer versorgen will. In die anstehende vorläufige wirtschaftliche Bewertung (PEA) des Graphitprojekts „La Loutre“ in der kanadischen Provinz Québec sollen folglich auch Tests für die Kugelgraphit-Produktion einbezogen werden.

Bei Kugelgraphit handelt es sich um ein Fabrikat aus Flockengraphit mit einem Reinheitsgehalt von mindestens 99,97 Prozent. Durch seine aufwändige Herstellung ist Kugelgraphit in Batteriequalität ein Erzeugnis im Hochpreissegment.

Laut einer Studie der Weltbank sollte die Nachfrage an Graphit in den kommenden 29 Jahren um enorme 500 Prozent steigen. Das entspricht mehr als drei Milliarden Tonnen an Mineralien und Metallen, die für die Energiespeicherproduktion benötigt werden.

Abnehmer sind primär die Elektromobilitätsbranche und Technologieunternehmen für grüne Energielösungen: Auch der Strom aus Sonne, Wind und Geothermie muss gespeichert werden. Die Energiebilanz fällt dabei positiv aus: Auf die Gewinnung der Bodenschätze entfallen nur sechs Prozent der CO2-Emissionen, die durch fossile Brennstoffe erzeugt würden.

Lomiko Sees 500% increase in Graphite Demand

Zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort – Kurssprung für Lomiko

Paul Gilles, Geschäftsführer von Lomiko, freut sich über das gute Timing, das dem Unternehmen beschieden ist. Der Zeitpunkt, so Gilles, „könnte nicht besser sein“. Mit der anstehenden Veröffentlichung der vorläufigen wirtschaftlichen Bewertung (PEA) könne der volle Wert von „La Loutre“ freigesetzt werden. Zugleich wird aktuell eine neue Ressourcenschätzung vorbereitet. Ein Update der Bewertung aus dem Jahr 2016 (damals beziffert auf eine Gesamtressource von 1,2 Millionen Tonnen Graphit) ist nach vielversprechenden Explorationsergebnissen und der Entdeckung einer hochgradigen Zone aus dem vergangenen Jahr überholt, neue Schätzungen dürften deutlich höher ausfallen. Die Errichtung einer Pilotanlage und einer eigenen Produktionsstätte visiert das Unternehmen für 2023 an.

Die erwartungsvollen Aussichten teilen offensichtlich auch die Investoren: Die Aktien von Lomiko Metals verzeichneten in den vergangenen Tagen einen ordentlichen Kurssprung.

Statusmeldungen der EV-Branche

Wie das globale Automobilteam von  Deloitte hochrechnet, sollten bis zum Jahr 2030 81 Prozent der Neuwagen– das entspricht ungefähr 25,3 Millionen Autos – Elektrofahrzeuge sein. Man geht bei diesen Berechnungen von einer jährlichen Wachstumsrate von 29 Prozent aus.

Auch Anleger glauben an die vielversprechende Zukunft der Elektromobilität. Im vergangenen Jahr verzeichnete der Kurs der an der NASDAQ gelisteten Tesla-Aktie einen Anstieg um 350 Prozent. Die übrigen Wettbewerber der Branche sind ebenfalls dabei, sich Marktanteile zu erobern.

So hat sich etwa Volkswagen (übrigens als erster Autohersteller) dem Pariser Abkommen verpflichtet. Bis zum Jahr 2050 strebt der Konzern Klimaneutralität an  und will im kommenden Jahrzehnt 70 voll elektrische Modelle auf den Markt bringen – davon sind bereits 20 in Produktion. Insgesamt geht es um geplante 26 Millionen Elektrofahrzeuge und Ausgaben um die 35 Milliarden Euro.

Auch General Motors schickt elektrifizierte Personenkraftwagen ins Rennen: 30 neue Modelle sollen es bis 2025 sein. GM setzt auf eine große Bandbreite im Produktportfolio und will Wagen für verschiedene Preissegmente und Typen produzieren. Entsprechend zügig muss der Konzern eine wettbewerbsfähige Strategie für Batterien entwerfen.

BMW schließlich steht kurz davor, den Absatz an Elektro- und Hybridfahrzeugen im neuen Jahr zu verdoppeln und bis 2023 25 neue Elektromodelle (mehr als die Hälfte davon vollelektrisch) einzuführen. BMW rechnet mit einer jährlichen Steigerung entsprechender Verkäufe von 30 Prozent bis zum Jahr 2025.

Über Lomiko Metals Inc.

Lomiko Metals Inc. entwickelt in Québec das Graphitprojekt La Loutre („Fischotter“), an dem das Unternehmen aktuell einen 80-Prozent-Anteil hält. Für nachhaltige Energielösungen und Energiespeichermedien soll künftig hochwertiges Flockengraphit produziert werden. Die Weiterentwicklung der grünen Technologien wird in den kommenden Jahren eine deutliche Nachfragesteigerung an Graphitprodukten bewirken.