Zum Weihnachtsfest konnte Kingman Minerals Ltd. (TSX-V: KGS; WKN: A2P21P; ISIN: CA4957801083) am neue Ergebnisse aus dem „Phase-II-Bohrprogramm“ auf seinem Flaggschiffprojekt „Mohave“ in Arizona (USA) verkünden. Zwar war die Kampagne zuletzt aufgrund von Corona und technischen Problemen ins Stocken geraten. Ein abseits der bekannten Adersysteme angelegtes Bohrloch gibt jedoch bereits interessante Resultate aus, aus denen sich ein ganz neues Zielgebiet für weitere Explorationen ergeben könnte. Auch eine Bohrung, die vorerst unterbrochen werden musste, liefert einen Hinweis auf mögliche Mineralisierungen, die auf ihre Entdeckung warten. Spannende Aussichten also auf das, was Kingman Minerals im Jahr 2022 zutage fördern dürfte.

Kingman Minerals Ltd., Edelmetallexplorer aus Vancouver, erforscht das Projekt „Mohave“ in den im Mohave County gelegenen Music Mountains im US-Bundesstaat Arizona. Das Projekt besteht aus 72 Erzgang-Claims, inklusive der historischen Mine „Rosebud“, die unter anderem einen 400 Fuß langen Schacht und etwa 2.500 Fuß Querschläge, Erhöhungen und Stollen beinhaltet.

Bohrprogramm mit Hindernissen

„Mohave“ soll, so der strategische Ansatz von Kingman, eingehend exploriert  und weiterentwickelt werden. Die dazu nötigen Explorations-Bohrarbeiten waren zuletzt durch diverse Komplikationen erschwert worden. Die Phase-II-Bohrungen schritten langsamer voran als geplant, außerdem gab es technische Probleme, die sowohl durch die Covid-Pandemie als auch Störungen in der Lieferkette verursacht worden waren.

Wegen alldem hatte Kingman die Explorationsbohrungen bereits Ende November temporär unterbrechen müssen. Bis dahin hatte das Unternehmen mit drei von ursprünglich fünf projektierten Bohrlöchern erfolgreich eine Gesamtlänge von 1.671 Fuß erreicht. Die Zeit der Unterbrechung sollte für die Protokollierung der bisher angelegten Löcher und die Analyse der Bohrkerne genutzt werden, wie der Vorsitzende und Geschäftsführer von Kingman Minerals, Peter Born damals kommentierte. Die Auswertungen liegen nun vor.

Unterbrochene Bohrung liefert Hinweise auf Mineralisierung

Es war dem Unternehmen nicht möglich gewesen, alle Ziele wie gewünscht zu erproben. Die beiden Diamantbohrlöcher Nummer KMH-07 und MH-08 sind daher nun vorerst verschlossen worden. Sie sollen zu einem späteren Zeitpunkt im kommenden Jahr bis in die ursprünglich beabsichtigte Zieltiefe fortgesetzt werden.

Die aufgrund steigender Kosten bei 361 Meter Tiefe zunächst abgebrochene Bohrung MH-07 (geplante Zieltiefe: 610 Meter) hat auf ihrer Strecke jedoch bereits eine Porphyr-Intrusion, vermutlich aus dem Tertiär, und eine damit verbundene Alteration im (derzeit) unteren Teil des Bohrloches durchteuft. Dies wird als Hinweis darauf gewertet, dass es weiter in der Tiefe ein größeres Mineralisierungssystem geben könne.

Vielsagende Funde aus neuem Bohrbereich

Das Diamantbohrloch mit der Nummer MH-06 indes durchteufte die beiden Haupt-Venensysteme. Aus der östlichen Ader ergaben sich 0,7 Gramm Gold und 132 Gramm Silber, jeweils per Tonne. Die westlich gelegene Ader wies 4,3 Gramm Gold und 6,83 Gramm Silber auf, auch dies jeweils ein Pro-Tonne-Wert.

Beide Abschnitte erweitern dabei die Adern im südöstlichen Bereich der Mine; einen Bereich, in dem bislang keine Vererzung in Adern bekannt war. Diese Bohrergebnisse eröffnen somit ein komplett neues vielversprechendes Gebiet für künftige Explorationen auf „Mohave“.

Die insgesamt 24 vollständig genehmigten Bohrlöcher des Programms sollen die Fortsetzung der Adersysteme abseits des Schachtgebietes der Mine „Rosebud“ definieren. Dabei werden auch möglicherweise tiefer gelegene Ziele innerhalb der sogenannten Claim-Gruppe von „Rosebud“ erkundet.

Privatplatzierung für neues Kapital

Erst am vergangenen Mittwoch hatte Kingman Minerals eine Privatplatzierung abgeschlossen, die einen Bruttoerlös von 692.250 CAD generieren soll. Dieser soll auch für die weitere Exploration von „Mohave“ aufgewendet werden. Kingman Minerals visiert für das erste Quartal 2022 eine Ressourcenschätzung an.