Mit einer sensationellen Nachricht wartete das kanadische Entwicklungsunternehmen HPQ Silicon Resources (TSX.V: HPQ; ISIN: CA40444R1001; WKN: A2APDH) für seine Quarzprojekte auf. Am 18.12.2017 vermeldet das Unternehmen den Abschluss einer Vereinbarung mit dem Solarspezialisten Apollon Solar SAS, einem privaten und international agierenden französischen Topunternehmen für erneuerbare Energie.

Das Besondere an dieser Vereinbarung liegt darin, dass für HPQ Silicon, das die Produktion von hochreinem Silikonmetallen anstrebt, ein kongenialer Marktspezialist gefunden werden konnte, mit dem man gemeinsam Silikonmetalle für Photovoltaikanlagen herstellen kann. Für HPQ ist es das letzte Glied in der Kette seiner Philosophie der vertikalen Unternehmensstruktur. Das bedeutet, dass die Kette, beginnend mit einer Quarzliegenschaft, über Abbau, Veredelungsprozesse bis hin zu marktfähigem Auftritt bei Endverbrauchern geschlossen ist, und das Unternehmen den Markt mit hochwertigen Endprodukten beliefern kann.

Apollon Solar ist im Bereich der erneuerbaren Energie seit über 20 Jahren eines der international führenden Unternehmen, das selbst Geld in die Technologieentwicklung gesteckt hat, um hochwirksame Solarzellen herzustellen. “SoG Si UMG” wird der von ihnen entwickelte Prozess genannt, mit dem man als Erste monokristalline Paneele auf den Markt bringen kann. Bei bisherigen Kooperationen mit Solarzellenpartnern erzielte man bei der Energiegewinnung mittels monokristallinen Paneelen einen Wert von über 20%. Die ANU (Australian National University), geprüft durch die Fraunhofer ISA, bestätigten den Weltrekord bei der Energieumwandlung von 21,1%. So effizient war bislang noch kein Material.

HPQ Silicon ist nun in der Lage mittels seiner Technologie PUREVAP so hochreine Silikonmetalle herzustellen, dass Apollon Solar daraus wesentlich kostengünstiger als bisher seine multikristallinen und monokristallinen Solarzellenmaterialien fertigen kann. Ein riesiger Vorteil auf einem expandierenden Markt. 2015 hat der Markt für Solarzellen die USD 35 Mrd. überschritten und wächst dynamisch jährlich um rund 12%. Derzeit verwendet der Markt rd. 99% der Solarzellen, die über das Siemens-Verfahren, einer klassischen Reinigungsmethode, hergestellt werden. Die neue Partnerschaft zwischen HPQ Silicon und Apollon Solar schafft höhere Qualität bei niedrigerem Kapitaleinsatz und geringeren Produktionskosten.

Wie dringend der Qualitätsnachschub vom Markt benötigt wird, sieht man in einem von Bloomberg erstellten Artikel, der eine Preissteigerung bei den Solarzellen von 35% alleine in den letzten 4 Monaten nachweist.

Für HPQ Silicon kommt diese Verbindung mit Apollon Solar gerade zur rechten Zeit, denn die Pilotanlage mit PUREVAP ist derzeit damit befasst, die Wirtschaftlichkeit für eine kommerzielle Produktion nachzuweisen, die im Jahr 2018 gestartet werden soll.