Gold Standard Ventures (NYSE: GSV; WKN: A0YE58; ISIN: CA3807381049) startet auf dem hoch interessanten Pinion-Goldprojekt im US-Bundesstaat Nevada ein neues Bohrprogramm. Dieses fällt mit 2.100 Metern Gesamttiefe, verteilt auf 13 Bohrungen, zwar nicht üppig aus, ist aber dennoch enorm wichtig. Zum einen ist dies „nur“ der Auftakt zu einem größeren Bohrprogramm – dies soll laut Gold Standard Ventures in der zweiten Jahreshälfte vonstatten gehen. Zum anderen, und das dürfte Anleger wie Experten aufhorchen lassen, sollen die 13 Bohrungen wichtige Erkenntnisse für eine Ressourcenschätzung nach dem Qualitätsstandard NI 43-101 liefern.

Für Experten wie Bob Moriarty von 321gold.com ist ein solcher Report ein Grund dafür, dass viele Anleger auf die Aktie von Gold Standard Ventures aufmerksam werden könnten. Moriarty hält den Gold-Explorer für klar unterbewertet, unter anderem aufgrund der Potenziale, die das Pinion-Projekt bereit hält.

Bohrungen sollen geologisches Modell absichern

Denen will das Unternehmen mit den Bohrungen genauer auf den Grund gehen. Die Arbeiten resultieren zum Teil aus der Analyse alter Bohrkerne, die von Projekt-Vorgängern gewonnen wurden und sehr interessante Erkenntnisse zutage gefördert haben. Fehler früherer Unternehmen, die auf Pinion gearbeitet haben, haben Goldvorkommen unentdeckt gelassen. Ironischerweise endete ein Teil der früheren Bohrungen quasi genau dort, wo die interessanten Goldvererzungen gerade beginnen – man ging nicht tief genug, auch weil frühere Betreiber hier gar nicht nach Gold suchten und daher schlicht falsche Vorstellungen von der Geologie vor Ort hatten.

Erst den Experten von Gold Standard Ventures fiel der Schatz im Boden auf, von dem zuvor nichts bekannt war. Nun will man genauer nachschauen, was dort im Erdreich verborgen ist. Die Bohrungen sollen eine Vielzahl von Daten bringen, mit denen man vor allem das eigene geologische Modell bestätigen möchte, aber auch die Ausdehnungen des bekannten Erzkörpers erkunden will. Diese Erkenntnisse dürften anschließend auch in die Planung der weiteren, umfangreicheren Bohrarbeiten einfließen, die im zweiten Halbjahr 2014 auf der Agenda stehen.

Interessante Charttechnik

Derweil sieht der Aktienkurs von Gold Standard Ventures durchaus vielversprechend aus. Die schwankungsfreudige Rohstoffaktie notiert an der kanadischen Börse nicht weit über einer breiten Unterstützungszone, die in der Zone um 0,56 Dollar beginnt und sich bis an das markante Tief bei 0,51 Dollar zieht – der Bereich bleibt weiter als eine sehr wichtige Unterstützungszone zu beachten. Von hier aus konnte sich der Aktienkurs der Kanadier in der zweiten Jahreshälfte 2014 bis auf 1,04 Dollar in die Höhe schwingen. Behält Experte Moriarty recht, wären Kursgewinne auch diesmal fällig, wenn die Gesellschaft gute News veröffentlicht. Charttechnisch wären Anstiege von Gold Standard Ventures über Hindernisse um 0,66/0,67 Dollar und 0,71/0,73 Dollar prozyklische Kaufsignale. Der letzte Aktienkurs in Kanada für das Papier: 0,61 Dollar.

Wir haben Ihnen Gold Standard Ventures ausführlich Mitte November 2013 vorgestellt. Weiterführende Informationen finden Sie im Unternehmensprofil auf unserer Webseite.

Quelle: BigCharts.com