Gold Bullion Development (TSX-V: GBB; WKN:A0MKB5; ISIN: CA3805391065) kommt seinem Ziel, ein mittelgroßer Goldproduzent zu werden, ein großes Stück näher. Die erste Phase eines Entwicklungsprogramms auf der Liegenschaft Granada in Kanada ist abgeschlossen. Das Ergebnis kann man auf 265 Seiten nachlesen. Eine vorläufige Machbarkeitsstudie für das rund 100 Quadratkilometer große Areal bei Rouyn-Noranda macht deutlich, dass sich der Goldabbau auf Granada lohnt.

Auf dem Gebiet, das in drei Bereiche unterteilt ist, gibt es insgesamt 246 Claims. Seit Jahren laufen die Explorationsarbeiten. Seit 2009 wurden Bohrungen in einem Umfang von fast 50.000 Meter vorgenommen. Diese dienen als Grundlage für die aktuelle Studie. Die Studie geht jedoch mehrere Schritte weiter. Der komplette Förder- und Produktionsprozess wird darin dargestellt.

Iamgold als Partner

So wird deutlich, dass die Minen im offenen Tagebau betrieben werden soll. Das Gestein wird in der Folge 43 Kilometer weit transportiert, um in der Verarbeitungsanlage von Iamgold (ISIN: CA4509131088) in Westwood bearbeitet zu werden. Zunächst sollen dort im Herbst 30.000 Tonnen angeliefert werden. Im kommenden Jahr sollen es in voraussichtlich drei Lieferungen weitere rund 200.000 Tonnen Gestein sein.

Ohne die entsprechenden Goldmineralisierungen im Erdreich ist die schönste Mine jedoch sinnlos. Bei Gold Bullion Development muss man sich in dieser Hinsicht keine Sorgen machen. In der Studie werden die Goldreserven mit 77.500 Unzen angegeben, die innerhalb von drei Jahren abgebaut werden sollen. Bei den Ressourcenschätzungen gibt es verschiedene Ansätze der Berechnung. Um konservativ zu bleiben und um das Risiko zu minimieren, was auch für die Finanzierung von Bedeutung ist, tauchen die als „inferred“ gekennzeichneten Ressourcen in den Berechnungen gar nicht auf. Hier legt man nur Wert auf die Klassen „indicated“ und „measured“, die eine höhere Sicherheit bieten. Im günstigsten Fall liegen die errechneten Ressourcen der beiden Kategorien bei mehr als 325.000 Unzen.

Weitere Bohrungen stehen an

Durch neue Bohrungen sollen diese Ressourcen in Reserveschätzungen umgewandelt werden können. Das würde den Wert des Projekts noch weiter erhöhen. Wichtig ist dabei auch, was die Förderung kosten wird. Hier liegen die Summen auf einem als gemäßigt anzusehenden Niveau. Laut der Studie belaufen sich die all-in-Cashkosten je Unze zwischen 650 Dollar und 800 Dollar. Zugrunde gelegt wird die Förderung von 100.000 Unzen pro Jahr.

Quelle: BigCharts.com