Erstellt im Auftrag von Fairchild Gold

Globaler Liquiditätsbedarf drückt Goldpreis – Analysen sehen weiter 5.000 USD zum Jahresende

Globaler Liquiditätsbedarf drückt Goldpreis – Analysen sehen weiter 5.000 USD zum Jahresende picture alliance / Zoonar / Alexander Limbach

Die Aktionäre des Edelmetallexplorers Fairchild Gold CA30371L1013 A3D1D5 genehmigten im Juni den Kaufvertrag für das Golden Arrow-Projekt in Nevada. 17 patentierte und 494 nicht patentierte Ansprüche erweitern damit ein Portfolio, das stark auf den US-Bundesstaat ausgerichtet ist: Auch die Projekte Nevada Titan und Carlin Queen befinden sich hier.

Golden Arrow liegt etwa 64 km östlich von Tonopah und rund 97 km östlich der großen Goldmine Round Mountain von Kinross Gold CA4969024047 A0DM94 entfernt und gilt als fortgeschrittenes Gold-Silber-Projekt in vielversprechender Lage. "Round Mountain hat bisher über 15 Millionen Unzen Gold produziert und unterstreicht damit die bemerkenswerte Ergiebigkeit dieser Region der Walker Lane Scherzone", erörterte Fairchild die Beweggründe für die Kaufabsichten im vergangenen Jahr.

Exploration in ergiebiger Gold-Region

Es gibt zwei Hauptressourcengebiete, Gold Coin und Hidden Hill, mit einer kombinierten gemessenen, angezeigten und abgeleiteten Ressourcenbasis. In der gemessenen und angezeigten Kategorie sieht die Ressourcenschätzung 12.172.000 Tonnen mit einem Durchschnittsgehalt von 0,024 Unzen/Tonne Gold und 0,33 Unzen/Tonne Silber, was 296.500 Unzen Gold und 4.008.000 Unzen Silber ergibt. In der abgeleiteten Kategorie kommen noch einmal 3.790.000 Tonnen mit durchschnittlich 0,013 Unzen/Tonne Gold und 0,33 Unzen/Tonne Silber, entsprechend 50.400 Unzen Gold und 1.249.000 Unzen Silber, hinzu.

Fairchild Gold tut, was gemessen an den hohen Goldpreisen noch immer nur wenige Unternehmen tun: Investieren in echte Grundlagenexploration. Laut S&P Global markierte 2025 den ersten Anstieg des Goldexplorationsbudgets seit drei Jahren. Die Budgets für die Goldexploration stiegen um 11 % auf 6,15 Mrd. USD und machten damit fast 50 % des globalen Explorationsbudgets für Nichteisenmetalle aus.

Auf den ersten Blick also ein übergreifender Aufschwung. Doch die S&P Global Analysten warnen: "Die Ausgaben konzentrieren sich weiterhin auf risikoärmere Projekte in Minennähe, während der Anteil der Basisexploration auf ein neues Rekordtief von 19 % sank."

Die langfristigen Folgen dieser Risikovermeidung sind absehbar: Die Pipeline im Goldbergbau dünnt aus. Schon heute macht sich der Mangel an Projekten in einem kaum reaktionsfähigen Minenangebot bemerkbar. 2019 lag der durchschnittliche Goldpreis bei rund 1.400 USD. Die Minenproduktion erreichte 3.658 Tonnen. 2025 lag der Goldpreis mit 3430 USD pro Feinunze mehr als doppelt so hoch. Die weltweite Goldminenproduktion lag mit 3.814 Tonnen jedoch nur gut 4 % höher als 2019, obwohl der Goldpreis bereits einen mehrjährigen Höhenflug verzeichnete.

Die langfristigen Aussichten für die Goldnachfrage und damit auch den Preis des Edelmetalls sind dabei gut, auch wenn die Charts in den letzten Monaten etwas anderes zu sagen scheinen.

Staatlicher Liquiditätsbedarf drückt Goldpreis

"Der Goldpreis korrigiert, weil einige Länder Gold verkaufen, um die nun höheren Preise für ihre Energie-Importe zu bezahlen", sagt Morningstar-Analyst Valerio Baselli. Er betont, dass die strukturellen Faktoren, die den Goldpreis auf ein Allzeithoch getrieben hätten, weiterhin bestehen – und den Preis "bis zum Jahresende wieder über die Marke von 5.000 USD" treiben könnten.

Erstens: Die Käufe der Zentralbanken haben sich zu einem wichtigen Nachfragefaktor entwickelt, was auf die steigende Staatsverschuldung, die Diversifizierung der Währungsreserven und die Sorge vor möglichen Sanktionen zurückzuführen ist. Zweitens: Die Attraktivität von Anlagewerten ohne Kontrahentenrisiko hat zugenommen, da das Vertrauen zwischen den Nationen nachlässt.

Der kurzfristige Rückgang des Goldpreises ist Baselli zufolge zu erheblichen Teilen auf den Iran-Krieg zurückzuführen. Länder, die von höheren Kosten für Energie betroffen seien, müssten Liquidität beschaffen, indem sie Reserven – darunter auch Gold – verkauften, darunter etwa die Türkei und Indien.

Baselli und andere Analysten sind überzeugt, dass ein wesentlicher Treiber der Goldnachfrage der vergangenen Jahre anhalten und die Preise weiter nach oben treiben wird. Ökonomen verweisen darauf, dass die frühere Regel, nach der sich der Goldpreis allein durch die realen, also inflationsbereinigten, Zinssätze erklärt, seit dem Ausbruch des Ukrainekrieges nicht mehr gilt.

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Assets ohne Gegenparteirisiko bleiben gefragt

"Es scheint, dass das Einfrieren der russischen Devisenreserven einen Anstieg der Nachfrage von Zentralbanken nach Vermögenswerten ausgelöst hat, die nicht mit Sanktionen belegt werden können", sagt etwa 21Shares Analyst Stephen Coltman. Mehr als drei Viertel der globalen Devisenreserven werden durch Notenbanken in Schwellenländern gehalten, die nun fürchten, im Fall eines größeren politischen Disputs mit den USA nicht auf ihre Assets zugreifen zu können.

Dazu passen jüngste Daten der EZB, denen zufolge Gold in der globalen Zusammensetzung der Zentralbankreserven US-Staatsanleihen überholt hat. 27 % der gesamten offiziellen weltweiten Reserven entfielen auf das Edelmetall – und damit deutlich mehr als auf US-Staatsanleihen mit 22 % und den Euro mit 15 %. Wo grenzüberschreitendes Vertrauen abnimmt, gewinnen Assets ohne Gegenparteirisiko an Ansehen.

Auch aufgrund dieser langfristig guten Aussichten für den Goldpreis ist Fairchild Gold von der eigenen Strategie überzeugt: Ein großes Portfolio an geologisch aussichtsreichen Projekten am Tier-1-Standort Nevada aufbauen und durch Explorationserfolge Werte zu schaffen.

Neben den Kaufvertrag für Golden Arrow wurden im März weitere Nägel mit Köpfen gemacht. So wurde die Fläche des Nevada Titan-Projekts durch die Absteckung von Claims auf 25,3 km² erweitert. "Das neu hinzugekommene Gebiet grenzt an die bestehenden Flächen von Fairchild an und wurde ausgewählt, um eine bessere Abdeckung der interpretierten geologischen und geophysikalischen Merkmale zu gewährleisten", hieß es damals zur Begründung.

Fairchild Gold hat mit dem Kauf von Golden Arrow die Frühphase des eigenen Aktionsplans absolviert und ein mehrschichtiges Edelmetallportfolio aufgebaut. Nun kann die Exploration Fahrt aufnehmen: Wer vom Erfolg der Projekte bereits jetzt überzeugt ist, findet noch eine sehr moderate Bewertung im mittleren einstelligen Millionenbereich vor.