Die Suche nach Lithium aus Hartgestein in Kanada geht in eine neue Runde. Foremost Lithium Resource & Technology Ltd. (CSE: FAT, FSE: F0R0, ISIN: CA3455101012) ist in den Startlöchern für das nächste Bohrprogramm auf einem seiner „Snow Lake“-Projekte. Wie das Explorationsunternehmen aus Vancouver am Montag mitteilte, wurden  die Vorbereitungen für ein Winterbohrprogramm auf dem Grundstück „Jean Lake“ aufgenommen. In den kommenden Wochen sollen Diamantbohrungen Ziele überprüfen, die im Sommer vergangenen Jahres durch Schürfproben und durch magnetische beziehungsweise „Mobile Metall-Ionen“-Messungen ermittelt worden waren.

Das Grundstück „Jean Lake“ ist eines der sogenannten „Snow Lake“-Projekte im Portfolio von Foremost Lithium. Das in der  kanadischen Provinz Manitoba gelegene, 1.002 Hektar große Gelände befindet sich zu 100 Prozent im Unternehmensbesitz. Untersucht werden sollen mit dem demnächst startenden Bohrprogramm einerseits die hochgradigen, spodumenhaltigen Beryll-Pegmatit-Gänge „B1“ und „B2“, die im August 2021 Schürfproben mit 3,89 beziehungsweise 5,17 Prozent Lithiumoxid (aus „B1“) und 3,81 Prozent, 4,09 Prozent und 4,74 Prozent Lithiumoxid (aus „B2“) hervorgebracht hatten.

Zielermittlung aus Luft und Boden

Die Pegmatite sind jedoch nicht die einzigen Stellen auf „Jean Lake“, die mit Bohrungen getestet werden sollen. Hinzu kommen weitere Ziele, an denen zuvor mithilfe von Drohnen magnetische Tiefpunkte ermittelt wurden. Diese korrespondieren wiederum mit Anomalien von Lithium, Cäsium, Rubidium und Niob in Bodenproben, die mittels MMI (mobile metal ion technology) erfasst wurden. Die drohnengestützten magnetischen Vermessungen hatte die Firma EarthEx Geophysical Solutions Inc. aus Selkirk, Manitoba durchgeführt, unterstützt durch Gelder des Manitoba Mineral Development Fund. Die Analyse der MMI-Ergebnisse stammt aus den Labors von SGS Canada Inc. in Burnaby (British Columbia).

Daniel Card, der Präsident von EarthEx Geophysical Solutions, bezeichnete den Umstand, dass die per Drohnen ermittelten magnetischen Resonanzen mit den geochemischen Boden-Anomalien auf „Jean Lake“ übereinstimmten, als vielversprechend. Die Kombination beider Datensätze ergäbe überzeugende Bohrziele.

Geschäftsleitung: Analysen definieren risikoarme Ziele

Jason Barnard, Direktor bei Foremost Lithium unterstrich in einem Statement die Bedeutung der Bohrziele. Demnach waren die hochgradigen Bodenproben aus den beiden Pegmatit-Gängen eine aufregende Entwicklung im Zuge des Explorationsprogramms. Dank der Fortsetzung der Schürfungen und den drohnengestützten geophysikalischen Untersuchungen aus der Luft gehe Foremost Lithium nun zu einem geplanten Bohrprogramm mit definierten und risikoarmen Zielen über. Er freue sich, so Barnard, auf die nächste Phase, wenn mit den Bohrungen begonnen werde.

Details zum Bohrprogramm und zur Analyse

Der lineare Trend aus magnetischen Tiefs, den die drohnengestützte geophysikalische Untersuchung über „Jean Lake“ definiert hat, interpretiert das Unternehmen als die magnetische Signatur der beiden grobkörnigen „Sherrit Gordon“-Spodumen und den „Grass River“-Pegmatit-Dykes des benachbarten Projekts des Mitbewerbers Snow Lake Lithium Ltd. Ferner gibt es lineare Trends magnetischer Tiefpunkte, die mit den hochgradigen „Beryll“-Pegmatiten in Verbindung stehen, die mit den Bohrungen erprobt werden sollen.

Durchgeführt wird die Bohrkampagne mit Unterstützung durch Hubschrauber der Firma Gogal Air Services von einem Stützpunkt in der Bergbaustadt Snow Lake aus. Die Bohrkernproben werden anschließend in den in Ancaster (Ontario) ansässigen Activation Laboratories auf Lithium und verwandte Elemente analysiert.

Über Foremost Lithium Resource & Technology Ltd.

Foremost Lithium hat sich strategisch günstig positioniert, um von der weltweit wachsenden Nachfrage an Elektrofahrzeugen und damit Energiespeichern auf Lithiumbasis zu profitieren. Unternehmensziel ist, ein führender Anbieter von Lithium-Rohstoffen in Nordamerika zu werden. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf seine sechs Lithium-Projekte bei Snow Lake (Manitoba) und das Lithium-Projekt „Hidden Lake“ in den Nordwest-Territorien. Teil des Portfolios ist außerdem das Edelmetall-Asset „Winston“ im US-amerikanischen Bundesstaat New Mexico.