Erstklassige Grade: Historisch wichtige US-Silbermine vor Neuentdeckung
Advanced Gold Exploration CA00792D2023 A41RJV hat sein Feldprogramm im Frühjahr in Nevada abgeschlossen. Die Gesteinsproben sind auf dem Weg ins Labor, und die Ergebnisse sollen noch in diesem Jahr die Grundlage für ein Bohrprogramm liefern.
Historische Mine mit außergewöhnlich hohen Silbergraden
Das Silver Belle Projekt umfasst rund 810 Hektar im Eureka District in Nevada und blickt auf eine gut dokumentierte Bergbaugeschichte zurück. Eine Schmelzlieferung aus dem Jahr 1937 – also direkt verarbeitetes Erz – wies Silbergehalte von rund 1.611 Gramm pro Tonne auf, dazu 37 Prozent Blei, 10 Prozent Zink, 1 Prozent Kupfer sowie 0,3 Prozent Antimon. Solche Werte gelten im Bergbau als außergewöhnlich hoch und belegen, dass auf dem Gelände ein polymetallisches System mit echtem wirtschaftlichem Potenzial vorhanden ist.
Das Feldteam sammelte Proben an mehr als 20 Standorten auf dem Gelände, darunter an den beiden historisch wichtigsten Anlagen: der Phillipsburg Mine und der Silver Bell Mine. Phillipsburg umfasst mehrere hundert Meter Untertage-Entwicklung. Das mineralisierte Gesteinspaket ist nach Einschätzung der Geologen in der Tiefe und entlang des Streichens noch offen – es bleibt also weiteres Potenzial für zukünftige Bohrungen. Das Team hatte direkten Zugang zu Teilen der historischen Untertagebaue und konnte die Gesteinsproben dort gezielt entnehmen.
Das Unternehmen spricht von einem sogenannten CRD-System – kurz für Carbonate Replacement Deposit. Dabei handelt es sich um eine Lagerstättenform, bei der Metalle durch heiße Fluide in Kalksteingestein eingelagert wurden. Solche Systeme sind in Nevada für hochgradig mineralisierte Vorkommen bekannt. Das Auftreten von Wolfram auf dem Gelände deutet zudem auf besonders tiefreichende und heiße Bereiche des Systems hin, was in der Regel auf eine größere und robustere Lagerstätte hinweist. Ein vergleichbares Vorkommen in der Region ist das Ruby Hill Deposit, rund 55 Kilometer südwestlich.
Silberprojekt mit Potenzial in starkem Marktumfeld
Die ins Labor geschickten Proben sollen die historisch bekannte Mineralisierung mit modernen Methoden neu belegen und räumlich besser eingrenzen. Parallel dazu werden die Labordaten mit vorhandenen geophysikalischen Messungen zusammengeführt, um genaue Standorte für Bohrpunkte festzulegen. Die Arbeiten sind der Auftakt zu einem umfassenden technischen Bericht.
Die Laborergebnisse sollen nun zeitnah veröffentlicht werden. Advanced Exploration will historisch erprobte Projekte mit modernen Explorationsmethoden neu erschließen. Nevada ist dabei das bislang aussichtsreichste Unterfangen, denn das Timing erscheint günstig: Silber profitiert von einer ständig wachsenden Nachfrage etwa durch Solaranlagen, Elektronik und Elektromobilität. Bestätigen die Laborergebnisse die historisch belegten Metallgehalte, dürfte das Bohrprogramm für 2026 erhebliches Kurspotenzial freisetzen.