Ermutigende Bohrergebnisse: Silver Hammer stößt unter historischer Mine auf hochgradige Silberzonen
Silver Hammer Mining CA8277331069 A3C4PX meldet aus dem Silverton Silver Mine Projekt in Nevada neue Bohrergebnisse, die unterhalb der historischen Grubenbaue auf eine Fortsetzung der Silbermineralisierung hindeuten. Besonders auffällig ist ein Abschnitt aus Bohrloch SLV25-003 mit 361 g/t Silber über 1,52 Meter. Er liegt innerhalb eines längeren Intervalls von 10,66 Metern mit 63,69 g/t Silber.
Damit bekommt eine These Gewicht, die für das Projekt zentral ist. Nach Darstellung des Unternehmens enden die mineralisierten Strukturen nicht in den flachen historischen Abbaubereichen, sondern setzen sich darunter fort. Genau das wäre für die erfolgreiche Weiterentwicklung des Projekts entscheidend.
Erste Bohrungen liefern aussichtsreiche Treffer
Das Phase-1-Programm umfasste sechs Bohrlöcher mit insgesamt 738 Metern. Gebohrt wurde in der Central Zone der Western Silver Zone nahe der historischen Silverton Mine sowie in der Eastern Gold Zone. Dort untersucht Silver Hammer Zonen mit Jaspisvererzung, die auf mögliches Gold hinweisen.
Neben dem Spitzenwert aus SLV25-003 meldet das Unternehmen aus Bohrloch SLV25-002 163 g/t Silber über 1,52 Meter. In SLV25-004 wurden 52,09 g/t Silber über 10,67 Meter durchschnitten, darunter 152 g/t über 1,53 Meter. Auch SLV25-001 lieferte mit 21,04 g/t Silber über 10,66 Meter einen weiteren mineralisierten Abschnitt.
Wichtig ist dabei der Hinweis auf die tatsächliche Mächtigkeit. Laut Silver Hammer dürften die wahren Breiten je nach Abschnitt nur etwa 50 % bis 90 % der gemeldeten Bohrintervalle erreichen. Das schmälert die Bedeutung der Funde nicht, ordnet sie aber geologisch sauber ein.
Unter der alten Mine wird nun das eigentliche Ziel sichtbar
Firmenchef Peter A. Ball sprach in der Mitteilung von ermutigenden Ergebnissen, nachdem es zuvor Probleme im Labor gegeben hatte und Proben erneut untersucht werden mussten. Die nun vorliegenden Daten deuten darauf hin, dass die bekannten Strukturen nach unten offen sind und zu einer tiefer liegenden Mineralisierungsquelle führen könnten.
Silver Hammer spricht dabei von einem möglichen CRD-System. Das steht für Carbonate Replacement Deposit, also einen Lagerstättentyp, bei dem mineralhaltige Lösungen karbonathaltiges Gestein verdrängen und dabei Erzkörper bilden. Noch ist das eine Arbeitshypothese. Aber genau solche Hinweise entscheiden in einer frühen Explorationsphase darüber, wohin die nächsten Bohrmeter fließen.
Auch an der Oberfläche zeigen Proben hohe Silberwerte
Vor dem Bohrprogramm hatte das Unternehmen im Umfeld der alten Mine Gesteinsproben genommen. Fünf Proben von der Oberfläche lieferten laut Silver Hammer Silbergehalte von bis zu 581 g/t. Die höchste Probe enthielt zusätzlich 0,102 g/t Gold.
Solche Grabproben sind naturgemäß selektiv und nicht repräsentativ für das gesamte Vorkommen. Sie zeigen aber, dass an der Oberfläche weiterhin deutlich mineralisierte Strukturen anstehen. Das stützt die geologische Interpretation, ersetzt jedoch keine systematische Abgrenzung durch Bohrungen.
Auch aus der Eastern Gold Zone kamen neue Hinweise. In Bohrloch SLV25-005 meldet Silver Hammer 0,343 g/t Gold über 7,62 Meter. Darin enthalten sind 0,554 g/t Gold über 3,05 Meter. Das Unternehmen sieht darin eine Bestätigung für zwei parallel verlaufende goldführende Zonen.
Die nächste Bohrphase wird entscheidend
Mit den nun vermeldeten Bohrergebnissen liefert Siver Hammer genau das, was ein erfolgreiches Explorationsprojekt braucht, nämlich sichtbare Treffer an den richtigen Stellen. Unterhalb der alten Mine taucht Silber dort auf, wo es die bisherigen Annahmen stützt.
Denn jetzt geht es nicht mehr nur darum, ob Silber da ist. Das haben die vorliegenden Daten eindrucksvoll gezeigt. Nun geht es um die größere Frage, ob sich unter der alten Silverton Mine in der Tiefe ein zusammenhängendes Silbersystem aufbaut, das deutlich über das historische Minenbild hinausreicht. Gelingt Silver Hammer dies, gewinnt das Projekt schnell spürbar an Substanz. Nach dieser Meldung ist Silverton jedenfalls mehr als nur eine alte Mine mit neuer Hoffnung. Das Projekt liefert nun konkrete gute Gründe, um in die nächste Bohrphase zu gehen.