Der Edelmetallkonzern Endeavour Mining (TSX: EDV; WKN: 165247; ISIN: KYG3040R1092) hat Zahlen für das erste Quartal des laufenden Jahres vorgestellt. Das Unternehmen meldet eine Rekordgoldförderung in Höhe von 105.912 Unzen gegenüber 73.654 Unzen im Vorjahresquartal – Zahlen, mit denen sich Unternehmenschef Neil Woodyer sehr zufrieden zeigt. Derzeit produziert man mit einer Kapazität von rund 400.000 Unzen pro Gold Jahr. Für den Zuwachs ist unter anderem der Förderstart auf dem Agbaou-Goldprojekt im Januar dieses Jahres verantwortlich. Bis Ende März wurden hier 21.888 Unzen Gold gefördert, womit sich die Aktivitäten besser als erwartet entwickelt haben. Den größten Förderbeitrag im ersten Quartal liefert mit 35.407 Unzen und damit knapp einem Drittel der Gesamtförderung allerdings das Tabakoto-Projekt.

Hier haben sich im Laufe des ersten Quartals wichtige Änderungen ergeben. Endeavour Mining hat die Goldproduktion selbst übernommen, nachdem man zuvor ein Drittunternehmen mit dem Abbau des Edelmetalls beauftragt hatte. Die Kosten je Unze lagen mit 1.320 Dollar aufgrund dieses Sondereffekts im vergangenen Quartal bei diesem Projekt weit über den prognostizierten Werten. Endeavour Mining kündigt aber mit dem weiteren Ausbau der Förderung massive Kostenreduktionen für den weiteren Jahresverlauf an. Alles in allem hat der Konzern die Förderkosten dennoch senken können. Auf einer „All-in“ Basis meldet die Gesellschaft Kosten von 1.059 Dollar nach 1.174 Dollar im Vorjahreszeitraum. Die Cashkosten sind zugleich vom Vorjahreswert bei 897 Dollar auf 879 Dollar gesunken.

Endeavour Mining schreibt schwarze Zahlen

Trotz der in den vergangenen Jahren rückläufigen Goldpreise konnte Endeavour Mining damit operativ Geld verdienen. Unter dem Strich meldet der kanadische Goldminenkonzern einen Gewinn je Aktie von 0,01 Dollar für das erste Quartal. Insgesamt ist auf bereinigter Basis ein Gewinn von 4,8 Millionen Dollar angefallen. Den Umsatz aus Goldverkäufen beziffert man auf eine Summe von rund 137 Millionen Dollar, während operativ eine „All-in“ Gewinnspanne von rund 25 Millionen Dollar im ersten Quartal erwirtschaftet wurde.

Mehrere Goldprojekte mit niedrigen Kosten

Die Veränderungen auf Tabakoto prägen auch die Investitionen, die Endeavour Mining in den ersten Monaten des Jahres getätigt hat – insgesamt waren es den Konzernangaben zufolge 20,2 Millionen Dollar. Von der Summe entfallen allein 16,5 Millionen Dollar auf den Kauf von Bergwerksausrüstung für die Arbeiten auf Tabakoto. Per Quartalsende standen der Gesellschaft 67,6 Millionen Dollar cash zur Verfügung. Der Cashwert hat sich gegenüber den 73,3 Millionen Dollar per Jahresende 2013 zwar reduziert, aber hier hat vor allem Tabakoto Spuren hinterlassen.

Die Veränderungen dort sollen den zukünftigen Cashflow des Projektes deutlich verbessern. Davon kann Endeavour Mining profitieren, zumal die Kanadier mit Agbaou in der Elfenbeinküste sowie der Youga-Mine in Burkina Faso zwei Bergwerke mit niedrigen Förderkosten betreiben. Das Hounde-Projekt, das sich in der Genehmigungsphase befindet, soll die Palette der „Low-Cost-Projekte“ später noch erweitern.

Wir haben Ihnen Endeavour Mining bereits Mitte Januar 2014 ausführlich vorgestellt. Weiterführende Informationen finden Sie auch im Endeavour Unternehmensprofil auf unserer Webseite oder in der aktuellen Unternehmenspräsentation.

Quelle: BigCharts.com