2014 wird für Champion Iron Mines (TSX: CHM; ISIN: CA15854B1004) ein enorm wichtiges Jahr. Das Unternehmen will für ein Eisenerzprojekt in Kanada eine Machbarkeitsstudie abschließen. Auf dem „Consolidated Fire Lake North“ Projekt sollen Bergbauaktivitäten entstehen, die jährlich eine Produktion von zunächst 10 Millionen Tonnen 66-prozentiges Eisenkonzentrat möglich machen – mit der Option, diese Kapazitäten auf 20 Millionen Tonnen zu verdoppeln.

Zunächst allerdings konzentriert sich Champion Iron Mines auf die erste Hälfte der insgesamt möglichen Produktionsmenge. Man kommt hierbei sehr gut voran, sagt der CEO des Unternehmens, Thomas Larsen. Die letzten Bohrungen und Testarbeiten gehen zügig vonstatten. Zudem arbeitet man an Verbesserungen am Gesamtkonzept, die einen deutlich positiven Einfluss auf die ökonomischen Zahlen von Fire Lake North haben werden. Ebenso sollen die sozialen und ökologischen Folgen, die der Abbau haben wird, weiter entschärft werden.

Eine der wesentlichen Herausforderungen, die Produzenten von Massenschüttgütern wie Kohle oder eben auch Eisenerz lösen müssen, ist die aufwändige Logistik. Ein zentraler Punkt in Champions Logistikkonzept ist eine Eisenbahnlinie zum Hafen von Sept-Iles, über die das Eisenkonzentrat zur Verschiffung abtransportiert werden soll. Die Hafenstadt liegt an der zerklüfteten kanadischen Ostküste. Dieser Transportweg ist weiterhin Champions Favorit, nachdem man auch andere Optionen geprüft hat. Man arbeite mit offiziellen kanadischen Stellen in Quebec zusammen, um eine von mehreren Unternehmen im Labrador Trough genutzte Eisenbahnverbindung zu realisieren, heißt es nun von Seiten der Gesellschaft.

Champion prüft Optimierungen für Fire Lake North

Auch bei anderen Bereichen des Eisenerzprojektes arbeitet Champion Iron Mines an Optimierungen für den späteren Produktionsprozess. Eine der wesentlichen Veränderungen, die man derzeit prüft, findet sich in der Weiterverarbeitung der geförderten Erze. Hier nimmt man nun ins Visier, zwei kleinere Erzmühlen statt einer einzelnen größeren Anlage einzusetzen. Die Gesellschaft erhofft sich durch den Einsatz zweier Erzmühlen geringere Risiken eines Produktionsausfalls. Bei einer Einzelanlage bestehen Risiken, dass die Produktion still steht, wenn es zu Wartungsarbeiten oder gar Maschinenschäden kommt. Bei zwei Anlagen kann dann immerhin noch eine der beiden Anlagen weiter arbeiten, komplette Stillstände werden vermieden.

Zudem testet man, ob durch den Einsatz neuer Filtertechnologien unter anderem die Umweltauswirkungen der Förderung auf Fire Lake North eingeschränkt werden können. So soll unter anderem gefiltertes Wasser wieder in der Konzentratoranlage genutzt werden können.

Die Börse honoriert die Fortschritte, die Champion Iron Mines macht. Nach einer klaren Bodenbildung in Bereich 0,155/0,185 Dollar am kanadischen Aktienmarkt befindet sich das Papier seit Ende November wieder in einer deutlich zu erkennenden Aufwärtsbewegung. Zwischenzeitlich konnte sich der Kurs von 0,185 Dollar auf bis zu 0,385 Dollar mehr als verdoppeln, bevor zuletzt eine Konsolidierung auf 0,305 Dollar einsetzte. Aus dieser kann sich der Champion-Aktienkurs derzeit aber mehr und mehr befreien, der gestrige Handel in Toronto wurde bei 0,35 Dollar beendet

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