QMines entdeckt sichtbares Gold im Bohrkern auf Mount Mackenzie

QMines entdeckt sichtbares Gold im Bohrkern auf Mount Mackenzie

QMines AU0000141533 A2QSAM hat im australischen Queensland sichtbares Gold in einer laufenden Bohrkampagne nachgewiesen. Das Unternehmen entdeckte im Projekt Mount Mackenzie bei Meter 11 einer Diamantbohrung erstmals eine sichtbare Goldmineralisation. Die Goldkörner wurden in einem porösen, stark verwitterten Vulkangestein entdeckt – ein Gestein, das als besonders durchlässig gilt und in dem sich Erzlösungen oft gut ablagern können.

Der Fund stammt aus Bohrloch MMDD010 in der sogenannten "Vein 355", einem Erkundungsziel im Südwesten des Projekts. Die Sichtung betrifft ein kurzes Intervall zwischen 11 und 12 Metern Tiefe, wo laut QMines grobkörniges Gold mit bis zu 0,5 mm Korngröße sichtbar wurde. Das umliegende Gestein zeigt Überreste von Silikaveinchen und oxidierten Sulfidresten – ein Indiz für eine epithermale Lagerstätte mit potenzieller Goldvererzung im Bereich ehemaliger hydrothermaler Kanäle.

Folgebohrungen laufen bereits entlang der Ader

Auf die Entdeckung reagierte QMines umgehend mit einem erweiterten Bohrprogramm. Acht zusätzliche Bohrungen sind geplant, neun Bohrungen wurden bereits abgeschlossen. Alle Proben wurden laut Unternehmensangaben "auf Rush-Basis" zur Analyse geschickt. Erste Ergebnisse werden in Kürze erwartet. Die betroffene Brekzie-Zone zieht sich von 11 bis 21 Meter und zeigt durchgehend die gleiche Textur, was auf eine durchgehende mineralisierte Struktur hindeuten könnte – auch wenn sichtbares Gold bislang nur lokal an einer Stelle beobachtet wurde.

"Diese Bohrung zeigt, dass fluide Systeme Zugang zu hochdurchlässigem Gestein hatten. Das ist geologisch sehr bedeutend", erklärte Explorationsleiter Tom Bartschi laut Unternehmensmitteilung.

Oxidation deutet auf Supergeneffekte hin

Das Bohrintervall liegt innerhalb der oxidierten Deckzone des Mount-Mackenzie-Systems. Laut QMines besteht die Möglichkeit, dass der sichtbare Goldfund nicht nur auf primäre Mineralisation zurückgeht, sondern auch auf sogenannte supergene Prozesse – also Umverteilungen im Zuge der Verwitterung, die Gold lokal anreichern können. Diese Hypothese müsse durch Laboranalysen und mineralogische Untersuchungen noch bestätigt werden.

Bedeutend ist laut QMines vor allem die Texturkontinuität über das gesamte 10-Meter-Intervall. Sie spricht für eine zusammenhängende Brekzie als potenziellen "Fluidkorridor" – ein Merkmal, das auch in anderen hochsulfidischen epithermalen Systemen mit Goldanreicherung auftritt.

Mit unserem kostenlosen Newsletter bleiben Sie stets zu interessanten Rohstoffthemen und Minenfirmen auf dem neuesten Stand. Verpassen Sie keine Marktkommentare und Hintergrundberichte zu spannenden Metallen mehr.

Mit dem Absenden bestätigen Sie, dass Sie unseren Disclaimer / AGB, unsere Datenschutzerklärung und Informationsvertragsbedingungen gelesen haben und akzeptieren.
Sie haben es fast geschafft!

Öffnen Sie Ihr Email Programm (eventuell den Spam Ordner prüfen) und klicken Sie in der Email mit dem Betreff: "Miningscout: Bitte Anmeldung bestätigen" auf den Bestätigungslink.

Fügen Sie info@miningscout.de als Kontakt in Ihrem Email-Programm hinzu, damit unser Newsletter nicht aus Versehen als Spam markiert wird.

Projektstrategie zielt auf Ausweitung und Integration

Mount Mackenzie ist Teil der strategischen Wachstumsachse von QMines im Raum Rockhampton. Neben dem historischen Projekt Mt Chalmers – einst Produzent von 1,2 Mio. Tonnen Erz mit 2,0 % Kupfer und 3,6 g/t Gold – umfasst das Portfolio auch Develin Creek. Letzteres wurde gerade erst hochgestuft: 90 % der Ressourcen dort gelten nun als "Indicated", also geologisch zuverlässig. Das Mount-Mackenzie-Projekt umfasst laut letzter Ressourcenschätzung 3,4 Mio. Tonnen Erz mit durchschnittlich 1,40 g/t Gold und 8,4 g/t Silber.

Die aktuelle Entdeckung unterstreicht das Potenzial, auch Mount Mackenzie zu einem künftigen Produktionsstandort zu entwickeln. Die laufenden Arbeiten zielen darauf ab, die geometrische Ausdehnung der entdeckten Struktur zu bestimmen und mögliche Erweiterungen entlang des Streichens zu testen. Ob sich die erste Hoffnung auf ein wirtschaftlich relevantes Goldvorkommen erfüllt, hängt nun maßgeblich von den ausstehenden Laboranalysen ab.