Erst im Oktober 2016 hat das junge westaustralische Bergbauunternehmen Blackham Resources Ltd. (ASX: BLK; WKN: A0KFUC; ISIN: AU000000AEK4) auf seinem Matilda/Wiluna-Projekt die Goldproduktion gestartet. Nun legt das Management seinen Aktionären die Details über das abgelaufene Quartal vor.

Angestrebt wird eine Jahresproduktion von 100.000 Unzen Gold, aber der Jungproduzent befindet sich mit der Mühle erst in der Aufbauphase. Gestartet wurde mit einem Mix aus Material von historischen Lagerhalden und niedriggradigem Erz aus den Tagebaugruben von Wiluna. Die ersten Goldbarren wurden in der 3. Oktoberwoche 2016 gegossen, wodurch das erste Quartal ein Rumpfquartal war. Klar wurde in der ersten Aufbau- und Kommissionierungsphase noch nicht die volle Nennleistung erreicht. Daher rechnet man seitens des Managements auch für das Jahr 2017 noch mit einer Gesamtproduktion von ca. 64.000 bis 71.000 Unzen Gold.

Abb1 BLK Produktion

Abb1: Produktionsdetails des vergangenen Quartals – Quelle: Blackham Resources

Seit dem Jahreswechsel werden die Grade der Erzgehalte, die der Mühle zugeführt werden, laufend angehoben. Parallel dazu wird bereits Material vom Teilgebet Golden Age, das durchschnittlich rd. 5 g pro Tonne aufweist, abgebaut und für die Verwendung im Märzquartal gelagert.

Ein weiteres Detail, warum noch keine höhere Mühlenleistung verzeichnet werden konnte, war, dass die Brecheranlage erst mit 65% Leistung arbeitete. Mechanische Störungen und teilweise Erneuerungen der Technik verhinderten eine höhere Zufuhrmenge an die Mühle. Dies wurde jedoch bis in den Dezember bereinigt und seither läuft die Brecheranlage mit allen Arten des Erzmaterials zufriedenstellend. Der angestrebte Volldurchsatz von 2 Mio. Tonnen pro Jahr ist somit möglich geworden.

Der Schwerkraftkreislauf startete ebenfalls mit rd. 165 Tonnen je Stunde und konnte auf eine Leistung von 250 Tonnen pro Stunde in der Spitze hochgefahren werden. Auch diese Stundenmenge entspricht nun der Gesamtleistung von rd. 1,7 Mio. Tonnen im Volljahr. Im Monat Jänner 2017 laufen, wie erwartet, rd. 175 Tonnen je Stunde durch den Kreislauf und das Management ist bemüht die Durchschnittsrate kontinuierlich weiter anzuheben.

Auch die Grade des Materials, das an die Mühle geliefert wurde, wird in den Folgemonaten von derzeit 1,64 Gramm je Tonne angehoben werden können, da man höhergradiges Material anliefern wird. Zur Verfügung stehen dafür die gelagerten erzhaltigen Mengen von Golden Age und den höhergradigen Erzgängen der Tagebaugruben Matilda 3 und 10.

Die Gesamtgewinnungsrate lag im November und Dezember 2016 bei 92,4%. Eine höhere Gewinnungsrate wird nun erwartet, da die Komponente Brecher voll einsatzbereit ist. Zusätzliche Optimierungen im Gesamtkreislauf werden derzeit ebenfalls vorgenommen, wodurch künftig eine höhere Gewinnungsrate sichergestellt werden soll.

Parallel zu allen Einstellungs- und Hochfahrthemen der Anlage wird, wie schon berichtet, emsig an der Erstellung der Studie für die Mühlenerweiterung gearbeitet. 200.000 Unzen pro Jahr ist das Ziel, was auch besser für ein Depot von 6 Mio. Unzen passt. Mit den kommenden Produktionszahlen, den Bohrergebnissen und der neuen Mühlenstudie dürfen sich die Anleger auf eine an Nachrichten intensive Zeit freuen.

Weiterführende Informationen zu Blackham Resources entnehmen Sie bitte dem Unternehmensprofil auf unserer Webseite.

Quelle: BigCharts.com