Die erste Explorationsbohrkampagne auf dem Kupfer-Gold-Projekt „Indata“ ist in vollem Gange: Alpha Copper Corp. (CSE: ALCU, WKN: A3DB6E, ISIN: CA02074D1087) ist auf Entdeckungen eingestimmt und hat damit begonnen, vielversprechende Bohrziele mit ersten Diamantbohrungen unter die Lupe zu nehmen. Am Donnerstag gab es nun ein Update mit Informationen zu vier Löchern des 5.000-Meter-Programms. Tatsächlich stießen die Bohrer auf äußerst aussagekräftiges Gestein und ermutigende Ergebnisse. Alpha Copper Aktionäre konnten sich seit Ende Juni über eine Kurserholung von knapp 50% freuen.

„Indata“ ist eines der beiden aktuellen Projekte im Portfolio des Mineralexplorers aus Vancouver. Das Projekt liegt im Quesnel-Terran im Norden von British Columbia. (Terran: regional ausgedehnter Krustenblock, der sich durch tektonische Verschiebungen an einen anderen Kontinent mit abweichender geologischer Entstehungsgeschichte anlagert.) Im Rahmen eines Earn-in-Optionsabkommen mit Eastfield Resources Corp. hat Alpha Copper die Möglichkeit, eine 60-prozentige Beteiligung an „Indata“ zu erlangen. Im Rahmen der Explorationsaktivitäten wird zurzeit eine erste Diamantbohrkampagne ausgeführt.

Geschäftsleitung: Auf der Suche nach dem „Feuer“

Der Geschäftsführer von Alpha Copper, Darryl Jones, beschreibt die aktuellen Aktivitäten anschaulich mit einer Metapher. Es habe im Laufe der vergangenen Jahre viel „Rauch“ auf dem Grundstück „Indata“ gegeben. Jones spielt damit auf die in vorangegangenen Explorationswellen durch verschiedene Bergbaubetriebe ermittelten Hinweise auf Kupfer-Gold-Mineralisierungen an. Jene Arbeiten des vergangenen Jahrzehnts hätten Alpha Copper an den Punkt geführt, wo man sich nun befände. Das auf Entdeckungen ausgerichtete Programm nähere sich dem, was den Beginn eines echten Projektverständnisses darstelle. Dies belegten auch die bisher getätigten visuellen Daten und gleichzeitigen Bohrungen. Der Verlauf des Bohrprogramms, so Jones, deutet darauf hin, dass man nun auch das „Feuer“ finden und somit bedeutende Vermögenswerte für die Aktionäre herstellen werde.

Details zum Sommerbohrprogramm

Ziel der aktuellen Bohrkampagne auf „Indata“ sind also Funde: Alpha Copper sucht dafür nach bedeutenden mineralisierten Körpern, die zwei relevante, unterschiedliche Ziele kombinieren, nämlich eine goldhaltige Ader und eine Porphyr-Kupfer-Goldmineralisierung.

Mit dem auf 5.000 Meter angelegten Programm sollen mehrere hochrangige geophysikalische Ziele erprobt werden, darunter Karbonat-Austausch-Lagerstätten („carbonate replacement deposits“ oder kurz CRDs) sowie Umgebungen mit Porphyr-Kupfer-Gold-Molybdän-Mineralisierungen.

Das Unternehmen erweitert fortlaufend seine Kenntnisse über das Projekt und die einzelnen Zielgebiete. Es werden Prioritäten bei den vielversprechendsten Mineralisierungen gesetzt, um auch die verbleibenden Bohrungen optimal auf die Erzielung von Ergebnissen für die Aktionäre auszurichten. Um Effizienz und Ressourcen bestmöglich zu nutzen, verfolgt das Team von Alpha Copper daher bei den Bohrungen ein sehr selektives Vorgehen. Man bewegt sich von Ziel zu Ziel; andauern wird die Kampagne noch bis weit ins dritte Quartal des Jahres, wobei in unregelmäßigen Abständen mit Ergebnissen zu rechnen ist.

Die Bohrlöcher im Einzelnen

Das erste im Jahr 2022 am Ziel „J“ niedergebrachte Loch der initialen Bohrkampagne, die Bohrung IN-22-74, begann in vulkanischem, mineralisiertem Gestein und drang 144 Meter weit vor. Im Endbereich stieß sie dabei auf felsisches Intrusiv-Gestein und durchschnitt eine Molybdän-Mineralisierung. Ein gutes Zeichen: Solche molybdänmineralisierten Porphyr-Körper finden sich als klassisches Merkmal in der Nachbarschaft von „CRD“-mineralisiertem Gestein im Kalkstein.

Auch in der Nähe des Endes der Bohrungen IN-22-75 und IN-22-76 fand sich eine Molybdänmineralisierung. Diese Löcher wurden nördlich, in Richtung des Zielgebietes „Lake Copper“ niedergebracht. Letztgenanntes Loch stieß zudem auf eine vielversprechende Adermineralisierung. Mit beiden Bohrungen konnte die Ausführung jener intrusiven Einheit bestätigt werden, die für eine porphyrische Kupfer-Gold-Mineralisierung empfänglich ist.

Das Diamantbohrloch IN-22-80 schließlich zielte auf ein Gebiet unweit von identifizierten Aufschlüssen mineralisierter Bereiche mit Chalkopyrit ab. Diese waren bereits 2019 auf der Ostseite von Albert Lake entdeckt worden, und zwar ungefähr 100 Meter westlich der nord-südlich orientierten geophysikalischen induzierten Polarisationslinie 1250E.

Das Loch stieß ab der Oberfläche bis in etwa 45 Meter Tiefe auf eine starke Chalkopyrit-Mineralisierung. Das ist ermutigend, denn in diesem Teil des Projektareals gab es nur eine begrenzte IP-Abdeckung

Das Ziel „Lake Copper“ war 2019 durch die Entnahme einer Aufschlussprobe mit 0,48 Prozent Kupfer und 0,11 Gramm Gold je Tonne entdeckt worden.

IN-22-80 soll aufgrund der ermutigenden Kernbilder nun über seine ursprünglich geplante Tiefe weiter hinaus vorgetrieben werden.

Über Alpha Copper Corp.

Geschäftsziel von Alpha Copper Corp. ist es, durch die Suche und Erschließung von Kupfervorkommen in vorteilhaften, bergbaufreundlichen Rechtssystemen einen wertvollen Beitrag zur „grünen“ Wirtschaft zu leisten. Der Rohstoff Kupfer spielt eine zentrale Rolle für die Elektrifizierung, beispielsweise im Bereich E-Mobilität. Neben dem dargestellten Projekt „Indata“ hat Alpha Copper die Möglichkeit, am ebenfalls in British Columbia gelegenen Kupfer-Molybdän-Projekt „Okeover“ eine 100-prozentige Beteiligung zu erreichen.