Erstellt im Auftrag von Lode Gold Resources

3,3 Mio. Unzen Goldressource:  Kalifornien-Explorer sucht moderne Chancen bei historischer Mine

3,3 Mio. Unzen Goldressource:  Kalifornien-Explorer sucht moderne Chancen bei historischer Mine Lode Gold

Investment-Highlights:

  • Fremont-Projekt im Mother Lode Goldgürtel mit 3,3 Mio. Unzen Goldressource
  • Historisch wurden nur 8 % der Adern abgebaut, 89 % der Unzen liegen noch im Boden
  • Strategische Kernfokussierung nach erfolgreichem Spin-off der Kanada-Projekte Anfang 2026
  • Dreijährige Bohrgenehmigung gesichert, Bohrprogramm mit bis zu 4.500 m angelaufen
  • Positive PEA von 2023 mit NPV von bis zu 1,8 Mrd. USD bei höherem Goldpreis
  • Unterstützung durch US-Bergbauförderung, Opportunity-Zone-Status und Steuervorteile
  • Marktkapitalisierung von rund 42 Mio. CAD deutet potenzielle Unterbewertung an

In den 1940er-Jahren förderte die Fremont-Mine in Kalifornien Gold mit Gehalten von 10,7 Gramm pro Tonne, bis der Betrieb 1942 kriegsbedingt eingestellt wurde. Zurückgelassen wurden dabei schätzungsweise 89 Prozent der ursprünglich vorhandenen Unzen, denn ausgebeutet wurden lediglich 8 Prozent des bekannten Adersystems. Genau dort setzt Lode Gold Resources (WKN: A415CV / ISIN: CA54019J1049) heute an: als erster Eigentümer, der das Potenzial eines modernen, hochgradigen Untertagebaus auf dem Fremont-Projekt systematisch untersucht.

Das Unternehmen, bis Anfang 2024 noch unter dem Namen Stratabound Minerals bekannt, hat seine Strategie seit Februar 2026 deutlich geschärft. Vier Explorationsprojekte im Yukon und in New Brunswick wurden auf die neu gegründete Firma Gold Orogen Resources ausgegliedert, wobei bestehende Lode-Gold-Aktionäre Anteile am neuen Unternehmen erhielten. Der Kurs von Lode Gold legte im Zuge der Ausgliederung deutlich zu, da Markt und Unternehmen den inneren Wert der verbleibenden Vermögenswerte höher einstuften als die damalige Marktkapitalisierung. Seither kann sich Lode Gold zu 100 Prozent auf sein Flaggschiff konzentrieren.

Der Mother Lode Goldgürtel als historisches Schwergewicht

Fremont liegt im Mariposa County, mitten im legendären Mother Lode Goldgürtel, einem 190 Kilometer langen Streifen, der während des kalifornischen Goldrauschs über 50 Millionen Unzen Gold hervorbrachte und maßgeblich zur Gründung zahlreicher Städte und zur Erschließung der Region beitrug. Das Projekt selbst deckt einen 4 Kilometer langen Streckenabschnitt dieses Gürtels ab und liegt vollständig auf eigenem, patentiertem Land, das als sogenannte "Opportunity-Zone" der Trump-Administration eingestuft ist und damit von besonderen Steuervergünstigungen profitiert. Hinzu kommt eine ausgezeichnete Infrastruktur: ganzjähriger Straßenzugang, Wasserversorgung, Strom aus Wasserkraft sowie Nähe zu Bahnverbindungen, Häfen und Flughäfen. Bis zur Kleinstadt Mariposa sind es gerade einmal 15 Minuten Fahrzeit.

Abb. 1: Der Mother Lode Goldgürtel in Kalifornien – Fremont liegt im südlichen Abschnitt des historischen Fördergebiets (Quelle: Lode Gold Resources)

Auch auf Bundesebene profitiert die Branche derzeit von politischer Unterstützung. US-Präsident Donald Trump unterzeichnete im März 2025 eine Exekutivverordnung, die heimische Bergbauaktivitäten stärken und Genehmigungsverfahren beschleunigen soll, wobei Gold neben kritischen Mineralien explizit als zu fördernder Rohstoff genannt wird.

Wie zügig Genehmigungsprozesse inzwischen laufen können, zeigte sich für Lode Gold ganz konkret: Im August 2026 erteilte Mariposa County dem Unternehmen eine auf drei Jahre angelegte Genehmigung für Oberflächenexploration und umfassende Bohraktivitäten auf dem gesamten Fremont-Gelände. Der Goldpreis selbst konsolidiert nach seinem Rekordhoch zu Jahresbeginn 2026 zwar etwas, notiert aber auf Jahressicht immer noch rund 25 Prozent im Plus, was Goldprojekten wie Fremont über den bekannten Hebeleffekt zugutekommt.

Abb. 2: Lage des Fremont-Projekts im Vergleich zu weiteren aktiven Bergbauprojekten in Kalifornien (Quelle: Lode Gold Resources)

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Ressource mit viel Raum nach oben

Das im Juni 2026 veröffentlichte Ressourcenupdate weist für Fremont eine hochgradige Gesamtressource von 3,3 Millionen Unzen Gold aus, verteilt auf über 1 Million Unzen in der Kategorie Indicated und 2 Millionen Unzen Inferred. Geologisch handelt es sich um eine sogenannte Erzganglagerstätte, bei der die Mineralisierung in Quarzadern entlang der Melones-Verwerfungszone auftritt, einer für die Region typischen und gut erforschten Struktur, mit einer für Untertageprojekte ungewöhnlich guten Kontinuität von durchschnittlich 53 Metern wahrer Adermächtigkeit bei einem Cut-off von 1 Gramm pro Tonne.

Tab. 1: Mineralressourcenschätzung Fremont Gold Mine (Stand: Juni 2026, Cut-off: 0,82 g/t Au) (Quelle: Lode Gold Resources)

Bemerkenswert ist dabei, wie unvollständig das Projekt bislang erkundet wurde: Die aktuelle Ressource deckt nur rund 22 Prozent der bekannten mineralisierten Struktur ab und beschränkt sich auf die oberen 500 Meter, während sich das Adersystem entlang des 4 Kilometer langen Streichens und in Tiefen von über 1.000 Metern fortsetzt. Erste Bohrungen in bis zu 1.300 Metern Tiefe trafen bereits auf mineralisierte Zonen. Die Zielzone Queen Specimen, die bereits heute rund 10 Prozent der Ressource stellt, soll im Rahmen der weiteren Erschließung erst nach der geplanten Machbarkeitsstudie über eine Untertagerampe direkt an die Hauptzone Pine Tree-Josephine angebunden werden.

Abb. 3: Luftbildaufnahme des Fremont-Projekts mit den mineralisierten Zonen (Quelle: Lode Gold Resources)

Schon 2023 hatte Lode Gold eine positive vorläufige Wirtschaftlichkeitsschätzung vorgelegt, die bei einem Goldpreis von 2.000 US-Dollar je Unze einen Kapitalwert nach Steuern von 370 Millionen US-Dollar auswies, bei aktuelleren Preisannahmen von 3.600 US-Dollar würde dieser Wert auf rund 1,8 Milliarden US-Dollar steigen. Das Unternehmen arbeitet nun daran, aus frühen geologischen Modellen ein noch größeres Bild zu machen: Perspektivisch visiert man ein Ziel von 2 Millionen Unzen mit einem Gehalt von 4 Gramm pro Tonne an, was einer Versechsfachung der hochgradigen Ressourcenunzen gegenüber dem heutigen Basisszenario entspräche.

Klarer Fahrplan zur Produktion

Finanziell hat sich Lode Gold für die nächste Wegstrecke gut aufgestellt. Im Juli 2026 sammelte das Unternehmen brutto 9,7 Millionen CAD ein, unter anderem mit starker Beteiligung des bereits größten institutionellen Aktionärs Coast Capital, und löste zugleich eine noch aus dem Fremont-Erwerb 2021 stammende Kreditverbindlichkeit von 3,6 Millionen US-Dollar vorzeitig auf.

Mit der frisch erteilten Bohrgenehmigung und diesen Mitteln ist ein Bohrprogramm von 3.500 bis 4.500 Metern im zweiten Halbjahr 2026 planmäßig gestartet worden. Die Kampagne verfolgt dabei gleich mehrere Ziele: Metallurgische Bohrungen wurden bereits aufgenommen. Die Kampagne soll zudem geotechnische Daten für die Auslegung des künftigen Untertagebaus liefern, die Indicated-Ressourcen in Pine Tree-Josephine durch Infill-Bohrungen näher an eine Umwandlung in Reserven heranführen und zugleich hydrogeologische Testbohrungen mit weiterer Exploration kombinieren.

Die Bohrkampagne konzentriert sich auf die Kernzonen, die als Grundlage für die Vormachbarkeitsstudie (PFS) 2027 dienen. Bis Mitte 2027 soll aus den Ergebnissen die PFS entstehen, während für 2028 eine erste kleinere Untertageproduktion mit 500 Tonnen pro Tag angepeilt wird. Bei positivem Verlauf könnte die kommerzielle Produktion mit 6.000 Tonnen pro Tag ab 2030 folgen.

Bei einer aktuellen Marktkapitalisierung von rund 42 Millionen CAD bewertet der Markt die Neuausrichtung auf Fremont bereits spürbar höher als noch vor dem Spin-off im Februar 2026. Angesichts des NPV-Potenzials der PEA und der noch unvollständig erschlossenen Ressource bleibt jedoch weiterhin reichlich Luft nach oben, sollte sich das Explorationspotenzial in den kommenden Bohrkampagnen bestätigen. Für Anleger bietet Lode Gold damit einen fokussierten Zugang zu einem fortgeschrittenen, historisch bereits produktiven Goldprojekt in einer der bekanntesten Bergbauregionen der USA, dessen Erfolg maßgeblich von den anstehenden Bohrergebnissen und dem weiteren Studienfortschritt abhängt.