Lithium Africa Corp.

Lithium Africa (LAF) positioniert sich als spezialisierter Multi-Projekt-Lithium-Explorer mit einem klar definierten Fokus auf die Identifikation und frühe Entwicklung von Hard-Rock-Lithiumvorkommen in Afrika. Das Unternehmen verfolgt bewusst kein klassisches Produzentenmodell, sondern setzt strategisch auf die Generierunga von Explorationswert durch geologische Entdeckungen und anschließende Monetarisierung der Projekte über Joint Ventures, Verkäufe oder strategische Partnerschaften. Diese Strategie reflektiert ein zunehmend verbreitetes Modell im Rohstoffsektor, bei dem spezialisierte Explorer die risikoreichste Phase der Wertschöpfungskette übernehmen, während kapitalintensive Entwicklungs- und Produktionsphasen später durch größere Industriepartner getragen werden. Dadurch kann Lithium Africa eine hohe Kapitalrendite pro eingesetztem Explorationsdollar erzielen, bei gleichzeitig überschaubarem bilanziellem Risiko.

Ein zentraler Bestandteil der Investment-These ist die Partnerschaft mit Ganfeng Lithium (GFL), einem globalen Lithiumproduzenten, der sowohl technisches Know-how als auch potenziellen Zugang zu Finanzierung und Abnahmeverträgen bereitstellt. GFL ist mit 19,9 % am Kapital der Lithium Africa beteiligt. Diese Beziehung reduziert strategische Risiken erheblich und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass erfolgreiche Entdeckungen wirtschaftlich umgesetzt werden können. Darüber hinaus basiert der Investment-Case auf einem sogenannten "Multiple-Shots-on-Goal"-Ansatz. Durch ein diversifiziertes Portfolio in mehreren Ländern und geologischen Provinzen wird das Risiko eines einzelnen Projekts reduziert, während gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer signifikanten Entdeckung steigt.

TSXV: LAF WKN: A425GC
ISIN: KYG6003G1010 Web: Lithium Africa Corp.
Lithium Africa Corp.

Investment-Highlights

  • Lithium Africa Corp. verfügt über ein wachsendes Portfolio an Lithiumprojekten in mehreren afrikanischen Ländern und positioniert sich frühzeitig in einer neuen globalen Explorationsregion für Batterierohstoffe
  • Mit der Akquisition des Springbok-Projekts in Südafrika besitzt das Unternehmen ein fortgeschrittenes Brownfield-Asset mit historischer Lithiumproduktion, bestehender Infrastruktur und kurzfristigem Monetarisierungspotenzial
  • Das Projekt umfasst ein großflächiges Explorationsgebiet mit zahlreichen bekannten Lithium-Pegmatiten sowie zusätzlichem Entdeckungspotenzial auf Distrikt-Ebene, wodurch langfristige Ressourcenexpansion möglich ist
  • Vorhandenes lithiumhaltiges Erzmaterial aus historischer Produktion sowie positive metallurgische Testergebnisse eröffnen die Möglichkeit einer potenziellen kurzfristigen Verarbeitung und unterstützen die Finanzierung weiterer Explorationsaktivitäten
  • Eine diversifizierte Multi-Projekt-Strategie in mehreren afrikanischen Regionen reduziert das geologische Risiko einzelner Projekte und schafft eine langfristige Pipeline potenzieller Lithiumentdeckungen
  • Die strategische Partnerschaft mit dem internationalen Lithiumproduzenten Ganfeng Lithium stärkt die technische, finanzielle und industrielle Basis des Unternehmens und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Projektentwicklung
  • Eine gestärkte Kapitalbasis durch jüngste Finanzierungsmaßnahmen ermöglicht die konsequente Weiterentwicklung der Projekte in einer Phase steigender globaler Nachfrage nach Lithium im Zuge der Energiewende
  • Einstiegschance in die Aktie eines Explorationsunternehmens mit überdurchschnittlichem Wachstumspotenzial im globalen Lithiumsektor und möglicher Neubewertung bei Explorationserfolgen oder Projektfortschritten
Abb.1: Die Übersicht zeigt die Projekte von Africa Lithium (Quelle: Lithium Africa)

Chinas Griff nach globalen Lithium-Reserven

Chinas leiser Vormarsch in Afrikas Lithium‑Sektor offenbart eine strategische Langfristplanung, der westliche Staaten bislang wenig entgegenzusetzen hatten. Während chinesische Konzerne sich durch Beteiligungen, Offtake‑Verträge und Infrastrukturversprechen entscheidende Rohstoffpositionen sichern, reagieren USA und EU erst jetzt mit eigenen Rohstoffallianzen und Regulierungsinitiativen. Für die globale E‑Mobilitäts- und Speicherindustrie bedeutet dies eine wachsende Abhängigkeit von chinesisch kontrollierten Lieferketten mit entsprechenden Preis‑ und Versorgungssrisiken. Afrikanische Staaten nutzen den neu entfachten Wettbewerb zwar, um Investitionen und Infrastruktur zu mobilisieren, stehen aber im Spannungsfeld zwischen kurzfristigen Einnahmen und langfristiger Wertschöpfung. In Summe zeichnet sich ein Rohstoffwettlauf ab, in dem Lithium zur geopolitischen Schlüsselwaffe der Energiewende geworden ist und der Westen versucht, verlorenes Terrain mit verspäteten, aber ambitionierten Gegenstrategien zurückzugewinnen.

Abb.2: Die Übersicht zeigt eine Gegenüberstellung globaler Explorationsausgaben im Bereich Lithium (Quelle: S&P Global Market Intelligence, Exploration in Africa)

 Das Unternehmen und seine Strategie

Das Geschäftsmodell von Lithium Africa basiert auf der systematischen Identifikation, Sicherung und Exploration von Lithium-Pegmatit-Systemen in geologisch unterexplorierten Regionen Afrikas. Ziel ist es, Projekte in einem frühen Stadium zu erwerben, geologisch zu validieren und anschließend entweder weiterzuentwickeln oder zu monetarisieren. Dieses Modell unterscheidet sich fundamental von traditionellen Minenentwicklern, da der Schwerpunkt nicht auf langfristigem Betrieb, sondern auf der Wertsteigerung durch geologische Erkenntnisse liegt.

Wertschöpfungskette

  • Identifikation von Lithium-Pegmatit-Systemen
  • Sicherung von Explorationsrechten
  • Geologische Validierung durch Mapping und Bohrungen
  • Ressourcendefinition
  • Monetarisierung über Partnerschaften oder Verkauf

Der größte Wertzuwachs im Bergbausektor entsteht häufig in der Phase zwischen Entdeckung und Ressourcendefinition. Lithium Africa fokussiert sich bewusst auf diesen Abschnitt der Wertschöpfungskette, da hier die Rendite pro investiertes Kapital typischerweise am höchsten ist.

Abb.3: Die Übersicht zeigt die Vorgehensweise, die Entwicklung der Kosten und das typische De-Risking einer Liegenschaft (Quelle: Lithium Africa)

Der strategische Einstieg in einen neuen Lithium-Distrikt

Mit der Akquisition des Springbok-Projekts in Südafrika hat Lithium Africa einen entscheidenden Schritt in der Entwicklung des Unternehmens vollzogen. Erstmals verfügt das Unternehmen nun über ein fortgeschrittenes Brownfield-Asset mit historischer Produktion, vorhandener Infrastruktur und kurzfristigem Monetarisierungs-Potenzial. Diese Transaktion verändert die strategische Ausgangslage fundamental, da sich das Unternehmen damit von einem reinen Frühphasen-Explorer zu einem Akteur mit einem operativen Kernprojekt und einem klar definierten geologischen Schwerpunkt entwickelt.

Das Projekt umfasst eine ehemalige Spodumenmine sowie ein umfangreiches Landpaket von rund 1.675 KM², das ein bekanntes Feld von Lithium-Pegmatiten beherbergt und damit erhebliches Explorationspotenzial auf Distrikt-Ebene bietet. Besonders bemerkenswert ist die Kombination aus historischer Produktion und regionaler Exploration. Während frühere Betreiber ihren Fokus auf einen begrenzten Bereich gelegt hatten, identifizierte das geologische Team des Unternehmens während der Due-Diligence-Phase zahlreiche zusätzliche spodumenhaltige Pegmatite in wirtschaftlich erreichbarer Entfernung zur historischen Mine.

CEO Tyron Breytenbach erklärte: "Der Erwerb des Springbok-Projekts verschafft Lithium Africa einen fortgeschrittenen Brownfield-Betrieb, der unsere vielversprechenden, aber noch in einem frühen Stadium befindlichen Grassroots-Programme in ganz Afrika ergänzt. Im Rahmen der Due-Diligence-Prüfung durch unser geologisches Team wurden 30 neue spodumenhaltige Pegmatite identifiziert, die sich in einer Entfernung befinden, die mit Lkw vom ehemals produzierenden Norrabees-Pegmatit aus erreichbar ist. Darüber hinaus stellt der Lagerbestand von über 30.000 Tonnen eine kurzfristige Cashflow-Quelle dar, die Lithium Africa zu monetarisieren beabsichtigt, um eine nicht verwässernde Quelle für Explorationskapital zu schaffen. Dies steht im Einklang mit unserem Geschäftsplan, das größte Explorationspotenzial bei der geringsten Anzahl an Aktien anzubieten."

Damit entsteht eine klassische Explorationssituation, wie sie häufig am Beginn eines neuen Rohstoffzyklus zu beobachten ist. Ein historisch bekannter Standort, der bislang nur unzureichend systematisch untersucht wurde, wird mit modernen geologischen Methoden neu bewertet und entwickelt. In solchen Fällen kann bereits die erstmalige strukturierte Exploration zu einer signifikanten Neubewertung des Projekts führen, insbesondere wenn sich herausstellt, dass das mineralisierte System größer ist als ursprünglich angenommen.

Der operative Kern: Die historische Norrabees-Mine

Im Zentrum des Springbok-Projekts steht die historische Norrabees-Pegmatitmine, ein klassisches Lithiumvorkommen vom sogenannten LCT-Typ, das überwiegend aus Spodumen besteht und durch kleinere Mengen Lepidolith ergänzt wird. Solche Lagerstätten gehören weltweit zu den wichtigsten Quellen für Hartgestein-Lithium und sind insbesondere in Australien und Teilen Afrikas verbreitet.

Eine technische Studie beschreibt eine historische Ressource, die sowohl eine in-situ-Mineralisierung als auch vorhandenes Erzmaterial an der Oberfläche umfasst. Besonders interessant ist dabei der bestehende Erz-Stockpile, der bereits abgebautes Material enthält und potenziell kurzfristig verarbeitet werden kann. Dieser Bestand stellt eine seltene Situation dar, da er die Möglichkeit eröffnet, Einnahmen zu generieren, ohne zunächst umfangreiche neue Bergbauarbeiten durchführen zu müssen.

Metallurgische Testarbeiten haben gezeigt, dass aus diesem Material Lithiumkonzentrate mit industriell relevanten Gehalten hergestellt werden können. Diese Ergebnisse bestätigen die technische Verarbeitbarkeit des Materials und unterstreichen die wirtschaftliche Relevanz des Projekts. Aus strategischer Sicht besitzt ein solcher Stockpile eine doppelte Bedeutung. Einerseits reduziert er das technische Risiko, da bereits bekannt ist, dass das Material verarbeitbar ist. Andererseits kann er als potenzielle Finanzierungsquelle dienen, indem Einnahmen aus der Verarbeitung zur Finanzierung weiterer Explorationsarbeiten verwendet werden.

Das Explorationsmodell: Diversifikation durch Partnerschaften

Neben dem Kernprojekt in Südafrika verfolgt Lithium Africa ein breit diversifiziertes Explorationsmodell mit mehreren Projekten in unterschiedlichen afrikanischen Regionen. Diese geografische Streuung reduziert das Risiko einzelner Projekte und erhöht gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit einer bedeutenden Entdeckung. In der Explorationsbranche ist ein Portfolioansatz häufig erfolgreicher als die Konzentration auf ein einzelnes Projekt, da die Erfolgswahrscheinlichkeit einzelner Explorationsprogramme naturgemäß begrenzt ist.

Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist das Joint Venture mit dem globalen Lithiumproduzenten Ganfeng Lithium. Durch diese Partnerschaft kombiniert das Unternehmen seine regionale Erfahrung und geologische Expertise mit der industriellen Kompetenz und Finanzierungskraft eines etablierten Marktteilnehmers. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, das bislang weitgehend unerschlossene Lithium-Potenzial Afrikas systematisch zu erschließen und langfristig hochwertige Spodumenprodukte für den globalen Markt bereitzustellen.

Abb. 4: Die Übersicht zeigt die Größe und das Entwicklungsstadium der Projekte (Quelle: Lithium Africa, LAF Portfolio Management; CP Seite 16)

Durch dieses Joint Venture besitzt das Unternehmen indirekte Beteiligungen an Explorationsprojekten in mehreren afrikanischen Ländern. Diese Projekte befinden sich in geologisch vielversprechenden Regionen und umfassen zusammen große Flächen potenziell lithiumhaltiger Gesteinsformationen. Die strategische Logik dieses Ansatzes besteht darin, frühzeitig Zugang zu großen Landpositionen zu sichern und diese schrittweise durch Exploration zu entwickeln. Auf diese Weise entsteht eine langfristige Pipeline möglicher zukünftiger Projekte, die den Wert des Unternehmens über viele Jahre hinweg steigern kann.

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Die geologische Perspektive: Die Entstehung eines neuen Lithium-Trends

Die globale Nachfrage nach Lithium wird in den kommenden Jahren maßgeblich durch den Ausbau der Elektromobilität und stationärer Energiespeicher bestimmt. Gleichzeitig konzentriert sich ein großer Teil der aktuellen Produktion auf wenige Regionen wie Australien, Chile und China. Vor diesem Hintergrund gewinnt Afrika zunehmend an Bedeutung als neue Explorationsregion für kritische Rohstoffe, da viele geologisch geeignete Gebiete bislang nur begrenzt untersucht wurden.

Das Springbok-Projekt liegt in einer geologischen Zone, die durch einen langen Trend lithiumhaltiger Pegmatite gekennzeichnet ist. Solche Strukturen deuten auf ein großflächiges mineralisiertes System hin, das häufig mehrere wirtschaftlich nutzbare Lagerstätten enthalten kann. In der frühen Phase eines neuen Distrikts ist das geologische Risiko zwar vergleichsweise hoch, doch gleichzeitig besteht das Potenzial für besonders große Entdeckungen.

Aus geologischer Sicht handelt es sich um eine klassische Frühphase eines neuen Rohstoffdistrikts. Die grundlegende Mineralisierung ist bekannt, die historische Exploration war jedoch begrenzt, und große Teile des Gebietes sind bislang nicht systematisch untersucht worden. In solchen Situationen entsteht häufig der größte Wertzuwachs im Explorationssektor, da bereits kleine Fortschritte in der geologischen Definition zu erheblichen Neubewertungen führen können.

Der finanzielle Hebel: Exploration mit kontrollierter Kapitalstruktur

Ein zentrales Element der Strategie von Lithium Africa ist die konsequente Kontrolle der Kapitalstruktur. Das Management verfolgt ausdrücklich das Ziel, den maximalen Explorationswert mit einer möglichst niedrigen Aktienzahl zu generieren. Diese Kapitaldisziplin ist im Explorationssektor von entscheidender Bedeutung, da die langfristige Rendite für Aktionäre maßgeblich von der Verwässerung während der Explorationsphase abhängt. Unternehmen, die in frühen Phasen zu viele Aktien ausgeben, verlieren häufig einen großen Teil ihres zukünftigen Wertpotenzials, selbst wenn ihre Projekte erfolgreich sind.

Die jüngste Finanzierung des Unternehmens unterstreicht dieses Prinzip. Aufgrund hoher Nachfrage institutioneller Investoren wurde eine ursprünglich geplante Kapitalmaßnahme deutlich ausgeweitet. Die Privatplatzierung erreichte schließlich ein Volumen von rund 8,5 Millionen kanadischen Dollar, wobei ein bedeutender institutioneller Investor eine größere Beteiligung übernahm. Die Erlöse aus dieser Finanzierung sollen insbesondere für die Akquisition und Weiterentwicklung des Springbok-Projekts sowie für allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden.

Strategisch relevant ist dabei nicht nur die Höhe des aufgenommenen Kapitals, sondern auch dessen Herkunft. Institutionelle Beteiligungen in frühen Unternehmensphasen signalisieren Vertrauen in die strategische Ausrichtung und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass zukünftige Finanzierungen zu attraktiven Konditionen erfolgen können. In einem kapitalintensiven Sektor wie dem Rohstoffexplorationsgeschäft stellt ein stabiler Zugang zu Finanzierungsmitteln einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar. Lithium Africa zeigt mit ihrer Vorgehensweise eine hohe Kapitalmarkt-Disziplin, die den Shareholdern mittelfristig sehr zu Gute kommen wird.

Die Investment-These: Ein Explorer am Beginn eines möglichen Wachstumszyklus

Lithium Africa befindet sich in einer Übergangsphase von einem reinen Frühphasen-Explorer zu einem Unternehmen mit einem klar definierten Kernprojekt und einer stabilen Finanzierungsbasis. Diese Transformation ist ein typischer Schritt in der Entwicklung erfolgreicher Rohstoffunternehmen und markiert häufig den Beginn einer Phase beschleunigten Wachstums.

Die strategische Logik des Geschäftsmodells beruht auf der Kombination mehrerer Faktoren. Einerseits verfügt das Unternehmen über ein Brownfield-Projekt mit kurzfristigem Monetarisierungspotenzial und langfristigem Explorations-Upside. Andererseits kontrolliert es ein breit diversifiziertes Portfolio von Explorationsprojekten in mehreren afrikanischen Regionen, das eine langfristige Pipeline zukünftiger Entwicklungen darstellt. Ergänzt wird dieses Fundament durch eine Partnerschaft mit einem globalen Player, der Zugang zu Kapital, Technologie und Absatzmärkten bietet.

Diese Kombination schafft eine klassische asymmetrische Renditestruktur, wie sie für Explorationsunternehmen typisch ist. Das Risiko bleibt hoch, da der wirtschaftliche Erfolg letztlich von Explorationsergebnissen und Marktbedingungen abhängt. Gleichzeitig ist das potenzielle Wertsteigerungspotenzial überproportional groß, insbesondere wenn es gelingt, eine wirtschaftlich bedeutende Lagerstätte zu definieren oder ein Projekt in die Produktionsphase zu überführen.

Fazit & Ausblick

In der Logik der Rohstoffmärkte steht Lithium Africa am Anfang eines möglichen Wachstumszyklus. Ob dieser Zyklus tatsächlich einsetzt, wird in den kommenden Jahren maßgeblich von Explorationsergebnissen, Finanzierungsmöglichkeiten und der Entwicklung des globalen Lithiummarktes abhängen. Für Investoren bedeutet dies, dass ein Investment in Lithium Africa weniger als kurzfristige Handelsposition, sondern vielmehr als spekulative Wachstumsinvestition mit langfristigem Potenzial betrachtet werden sollte. Der Vorteil: Mit nur 24,9 Mio. emittierten Aktien, davon 16,4 % beim Management, 13,2 % beim strategischen Partner GFL und weiteren 25 % in festen Händen, ist der handelbare Freefloat sehr überschaubar. Mit entsprechenden Dynamiken im Lithium-Sektor könnte daher eine sehr schnelle Aufwertung im Raum stehen.

Das Management

Der Vorstand und das Führungsteam verfügen über jahrzehntelange praktische Erfahrung in der Lithiumexploration, der Rohstoffentwicklung in Afrika und dem globalen Bergbau, kombiniert mit fundierter Kapitalmarktexpertise.

Tyron Breytenbach, P.Geo, CEO

Tyron verbrachte ein Jahrzehnt in der Bergbauindustrie als Geologe (spezialisiert auf Ressourcenschätzung bei Detour Gold) und wechselte dann zur internationalen Aktienanalyse bei Cormark Securities & Stifel Canada.

Carl Esprey, Geschäftsführender Vorsitzender

Carls langjährige und abwechslungsreiche Karriere im Bereich Investitionen und Entwicklung natürlicher Ressourcen begann bei Deloitte, bevor er als M&A-Analyst zu BHP Billiton wechselte. 2008 ging Carl als Fondsmanager zu GLG Partners in London, wo er sich auf Eigenkapitalinvestitionen mit Schwerpunkt auf Rohstoffe spezialisierte. Er ist außerdem Gründer und Vorsitzender eines in Portugal ansässigen Unternehmens für legales Cannabis, Direktor der in London börsennotierten Contango Holdings Plc und CEO von Waraba Gold Limited, einem an der CSE, in Frankfurt und außerbörslich gehandelten Explorationsunternehmen. 2021 gründete Carl die Lithium Africa Resources Corp. und nutzte seitdem seine Erfahrung und sein Netzwerk, um eine Vielzahl aussichtsreicher Lithiumvorkommen in ganz Afrika zu sichern.

Dr. Tom Benson

Dr. Tom Benson ist promovierter Vulkanologe (Stanford) und ein weltweit anerkannter Experte für Lithiumexploration. Als Vizepräsident für globale Exploration bei Lithium Argentina leitete er Initiativen zur Ressourcenerweiterung in einigen der bedeutendsten Lithiumprojekte Amerikas. Zuvor spielte er bei Lithium Americas eine Schlüsselrolle bei der Exploration und Erweiterung des Thacker-Pass-Projekts und trug maßgeblich dazu bei, es zur weltweit größten Lithiumlagerstätte zu entwickeln. Dr. Benson bringt umfassende technische Expertise in der Lithiumlagerstättenbildung und strategischen Exploration in das kontinentale Spodumen-Portfolio von Lithium Africa ein.

Coulibaly Mamadou

Mamadou ist Geologe mit zwölf Jahren Erfahrung in der Mineralexploration. Herr Coulibaly begann seine Tätigkeit bei  Randgold  und arbeitete bereits mit verschiedenen Fachleuten unterschiedlicher akademischer Einrichtungen zusammen, darunter die Kingston University und die University of Western Australia. Er verfügt über umfassende Kenntnisse und Erfahrung in der Geologie des westafrikanischen Birimian.

Ben Gelber, P.Geo, VP Exploration

Herr Gelber ist Geologe mit über 19 Jahren Erfahrung und spezialisiert auf Gold- und Lithiumvorkommen. Derzeit ist er als Vizepräsident Exploration und Direktor von Gold Line Resources tätig und war zuvor  als Explorationsleiter in Guyana bei der Barrick Gold Corporation beschäftigt. Vor seiner Zeit bei Barrick bekleidete Benjamin Gelber die Position des Leiters der generativen Exploration bei Galiano Gold Inc.

Dr. Jeroen van Duijvenbode, Business Development Analyst

Jeroen, promovierter Geometallurgie-Experte, hat sich durch geochemische und mineralogische Materialanalysen einen Namen gemacht. Derzeit spezialisiert er sich auf die Exploration von Lithiumpegmatitvorkommen, die GIS-Datenerfassung, Programmierung und geochemische Dateninterpretation.

Jamie Robinson, CFO

Herr Robinson ist Wirtschaftsprüfer und war bei Deloitte in Vancouver tätig, bevor er seine Karriere als Berater als CFO für verschiedene Bergbauunternehmen begann.

Chris O’Connor, General Counsel

Chris ist ein in England zugelassener Anwalt mit über 20 Jahren Erfahrung in der Anwaltspraxis und in Unternehmen, spezialisiert auf Kapitalmärkte, Unternehmensfinanzierung und M&A-Transaktionen in Schwellenländern in ganz Afrika, Osteuropa und der GUS.

Blake Hylands P.Geo, Direktor

Blake ist ein erfahrener Explorationsingenieur und derzeit CEO und Gründer von Lithium Ionic, wo er mehrere Lithiumlagerstätten in Brasilien mitentdeckte. Vor seiner Tätigkeit bei Lithium Ionic leitete Blake die Entdeckung von Goldäquivalenten von über 8 Millionen Unzen bei Troilus Gold Corp.

Robert Eckford, Direktor

Herr Eckford ist CEO von Rua Gold und Mitbegründer von Aris Mining, dem größten Goldproduzenten Kolumbiens. Er ist ein erfahrener Manager im Bereich Wirtschaftsprüfung und Finanzen.

Toluwalase Seriki, Direktor

Tolu leitet derzeit die Geschäftsentwicklung der Afrika-Niederlassung von Ganfeng Lithium. Er verfügt über vier Jahre Branchenerfahrung und begann seine Karriere mit der Gründung eines Explorationsunternehmens in Nigeria. Er hat einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften und Philosophie vom University College London und absolviert derzeit einen Masterstudiengang in Energiewissenschaften an der Universität Dundee.

Aktiendaten und Cashbestand

WKN: A425GC

ISIN: KYG6003G1010

TSX-V: LAF

FRA: 6MQ

Kurs (27.03.2026): 2,20 CAD

Listings: TSX-V, Frankfurt

Anzahl Aktien (Q1-2026): 24.900.368

Options (Q1-2026): 2,186 Mio.

Market Cap (27.03.2026): ~54,8 Mio. CAD

Cash (Q1-2026) : 10,6 Mio. CAD