FireFox Gold entdeckt zweitbeste Goldader der Projektgeschichte in Finnland
Mitten im finnischen Lappland sucht FireFox Gold CA31816R8369 A419WJ nach hochgradigen Goldvorkommen. Der kanadische Explorer konzentriert sich auf sein 100 % eigenes Mustajärvi-Projekt nahe der Stadt Kittilä – in einer Region, die als eine der aussichtsreichsten Goldprovinzen Europas gilt.
Nun hat FireFox dort einen spektakulären Fund gemacht. Eine Diamantbohrung lieferte über 7,6 Meter einen Goldgehalt von durchschnittlich 32,25 Gramm je Tonne – inklusive einer Spitzenprobe mit 188,5 g/t über 0,8 Meter. Es ist der zweitbeste Fund der Projektgeschichte, wie das Unternehmen mitteilt.
Verbindung von Zonen bringt neuen Schwung
Das Besondere: Die Bohrung füllt nicht nur eine bisherige Lücke zwischen der Nordost- und der Ost-Zone, sondern deutet laut FireFox auch auf eine potenzielle Verbindung beider Strukturen hin. Das könnte das mineralisierte Gebiet auf rund 1,1 Kilometer ausdehnen. Eine weitere Besonderheit: Das hochgradige Intervall kreuzt einen vermuteten Querbruch, der in Richtung des sogenannten Triangle-Ziels verläuft – rund 500 Meter entfernt.
"Diese Ergebnisse lassen uns deutlicher erkennen, wie die Zonen zusammenwachsen könnten", sagte CEO Carl Löfberg in der Mitteilung. Die Geologie und Geophysik sprächen für weiteres Potenzial entlang dieser Struktur.
Weitere Bohrungen mit soliden Ergebnissen
Auch die drei weiteren veröffentlichten Bohrlöcher zeigen durchweg Goldmineralisierung. 25MJ015 etwa lieferte nahe der Oberfläche 2,0 Meter mit 12,56 g/t Gold – direkt unterhalb einer nur acht Meter dicken Gletscherablagerung. Weitere Zonen mit über 1 g/t Gold befinden sich in tieferen Abschnitten. Besonders auffällig: Die Goldfunde treten immer wieder in der Nähe bestimmter dunkler Vulkangesteine auf, die offenbar als Kanäle für goldhaltige Lösungen gedient haben.
Bohrloch 25MJ013, östlich der bisherigen Erkundungen, traf auf drei schmale Zonen mit bis zu 3,41 g/t Gold. Auffällig ist dabei: Das Gold tritt erneut in der Nähe dunkler vulkanischer Gesteine auf, die wahrscheinlich als natürliche Leitstrukturen für goldführende Flüssigkeiten dienten – ein Muster, das sich durch das gesamte Projekt zieht. Die benachbarte Bohrung 25MJ014 lieferte zwar nur geringere Gehalte (bis 0,77 g/t über 4,2 Meter), zeigt aber eine auffällige Gesteinsveränderung. Das könnte darauf hinweisen, dass ein hochgradigerer Bereich knapp verfehlt wurde.
Blick auf Ressourcenmodell und neue Ziele
Das aktuelle Bohrprogramm am Mustajärvi-Projekt in Lappland umfasst mehr als 10.000 Meter. Bislang wurden 30 Bohrungen mit zusammen 7.662 Meter abgeschlossen. Die dritte Bohrphase soll Mitte März beginnen. FireFox strebt mittelfristig eine erste Ressourcenschätzung an.
Das Projekt liegt in strategisch günstiger Lage unweit der Goldmine Kittilä. Insgesamt wurden dort bisher über 15.700 Meter an Bohrungen durchgeführt. Die jüngsten Funde stärken laut Unternehmensangaben die Interpretation einer komplexen, sich überschneidenden Struktur mit mehreren Gold führenden Zonen.
Die sichtbaren Goldkörner, die im aktuellen Bohrkern dokumentiert wurden, bestätigen dabei nicht nur die Gehalte, sondern auch die Erwartungen an das Potenzial der Region. Nach Unternehmensangaben wurde die Qualitätssicherung nach Branchenstandard durchgeführt, mit extern geprüften Labors in Finnland, Rumänien und Irland.
Eine umfassende Unternehmensvorstellung zu FireFox Gold und dem Mustajärvi-Projekt folgt in Kürze auf Miningscout.

