Cameco (WKN: 882017; ISIN: CA13321L1085), einer der führenden kanadischen Uranproduzenten, hat gerade mit CanAlaska Uranium eine Vereinbarung über Explorationsarbeiten am West-McArthur-Projekt geschlossen. Die Liegenschaft befindet sich fünfzehn Kilometer westlich der McArthur-River-Mine, die sich mehrheitlich im Besitz von Cameco befindet.

Spekulation auf Riesen-Liegenschaft

Gemäß der Vereinbarung wird Cameco CanAlaska 1,9 Millionen Dollar zahlen, um noch in diesem Sommer geophysikalische Untersuchungen und Bohrungen durchzuführen. Explorationsziele sind zwei als Grid 1 und Grid 5 bekannte Bereiche. Die Arbeiten sind Teil einer Vereinbarung, die es Cameco erlauben würde, sechzig Prozent am gesamten West-Arthur-Projekt zu erwerben. Der Uran-Gigant hat bereits 725.000 Dollar an CanAlaska überwiesen und verfügte bislang über das Recht, dreißig Prozent der Liegenschaft zu erwerben, sobald die von Cameco geschulterten Explorationskosten binnen drei Jahren den Betrag von 5 Millionen Dollar übersteigen. Zahlt Cameco weitere 500.000 Dollar an CanAlaska und investiert weitere 6,275 Millionen Dollar in die Exploration, würde der Uranproduzent zusätzliche dreißig Prozent der Liegenschaft erhalten. Darüber hinaus stünde am Ende der Vereinbarung ein Joint-Venture mit CanAlaska, das 500.000 Hektar im für den Uranabbau bekannten Athabasca-Becken kontrolliert.

Die Vereinbarung ergänzt eine bestehende Kooperation, die Cameco bereits für die Fox-Lake-Liegenschaft in unmittelbarer Nachbarschaft zu CanAlaska geschlossen hat. Cameco hält hier bereits 78 Prozent und arbeitet mit Areva zusammen. Fox Lake weist abgeleitete Ressourcen von 68,1 Millionen Pfund Uranoxid (U3O8) auf, die auf 387.000 Tonnen U308 mit einem Grad von 7,99 Prozent basieren. Es ist offensichtlich, dass Cameco und CanAlaska darauf spekulieren, dass sich die Uran-Vorkommen der Fox-Lake-Liegenschaft in Richtung West McArthur fortsetzen.

Cameco exploriert 24 Uran-Vorkommen

Wie CanAlaska-CEO Peter Dasler verlauten lässt, zeige insbesondere Grid 5 Anzeichen dafür, dass sich die Mineralisierung über beide Liegenschaften erstrecken könnte. Das nun bevorstehende Explorationsprogramm soll diese Vermutung bestätigen. „Es ist äußerst ermunternd zu sehen, welche Priorität Cameco unserem gemeinsamen Projekt inzwischen beimisst. Wir freuen uns auf die Ergebnisse des Bohrprogramms“, so Dasler in einer Pressemitteilung. Insgesamt will Cameco 36 Millionen Dollar zur Exploration von 24 Uranvorkommen in Kanada und Australien ausgeben, so nordamerikanische Medien.