Es gibt weltweit keine umfassendere Studie über den Bergbau der einzelnen Länder und Regionen der Erde als die des Fraser Institutes. Sie beleuchtet jedes Land bzw. Region – insgesamt 122 – aus den verschiedensten Blickwinkeln wie geologische Voraussetzungen, Infrastruktur, Minenfreundlichkeit, Gesetzgebung, Steuer und vielen weiteren Faktoren.

War Westaustralien im Jahr zuvor vom Fraser Institut noch auf Platz 4 knapp hinter Finnland, Saskatchewan und Nevada gelegen, so wurde Westaustralien erstmals im vergangenen Jahr auf Platz 1 gehoben.

Ranking Fraser Institut

Quelle: Fraser Instuitute

Und es ist nicht nur der erste Gesamtrang, den Westaustralien auszeichnet, es ist auch der erste Platz bei der Erfassung des Rohstoffpotentials. Der Generaldirektor des Bergbauministeriums (department of mines and petroleum), Richard Sellers, ergänzt, dass man erfreut ist, auch den 3. Platz bei der Führung der geologischen Datenbank einzunehmen, sowie den 8. Rang bei der politischen Umsetzung.

Mr. Sellers betont, dass dies die Folge von vielen Reformen in der Vergangenheit sei, und dass man von Seiten der Behörde noch viele Reformen durchführen werde, um die Positionen zu halten, wenn nicht noch weiter zu verbessern.

Mr. Sellers Chef, Minister Bill Marmion, äußert sich dazu wie folgt: „Es ist niemals schlecht an erster Stelle zu liegen, speziell in einer so belasteten Bergbauwelt. Es ist eine win-win-Situation für alle Betriebe um zu attraktiverem Kapital zu gelangen, für die Investoren, zu wissen, dass sie bestmöglich platziert sind, und für uns, da wir damit eine gute Beschäftigungslage haben.“

Ein weiterer Verantwortlicher aus dem Department zeigt auf, dass es weltweit nirgendwo schnellere Genehmigungsverfahren gäbe als in Westaustralien. Dies wird auch von Seiten einiger Minengesellschaften bestätigt, die der Presse gegenüber angaben, dass sie innerhalb von 3 Jahren von der Entwicklung des Unternehmens in Produktion gehen konnten.

Ergänzend dazu äußert sich nochmals der Minister Bill Marmion: „ Es ist richtig, wir bemühen uns, für die Betriebe kostensparend, alle Genehmigungsansuchen in Rekordzeit zu bearbeiten. Daneben unterhalten wir ein AUD 130 Mio. Incentive-Budget für die Erkundung von Neuentdeckungen an Lagerstätten, investieren auch stark in Untersuchungen und Technologie. Daneben bauen wir die größte Bohrkerndatenbank des Landes auf.“

Wenn man nun zusammenfassend sieht, wie kongenial Behörden und Unternehmen aus dem Bergbau in Westaustralien kooperieren, so erkennt man, warum diese Region zu Recht auf Platz 1 der Welt positioniert ist.

Schon alleine deswegen freuen wir uns vom Miningscout, dass wir auf der diesjährigen Edelmetallmesse in München einige Topunternehmen Westaustraliens präsentieren dürfen, wo interessierte Leser selbst die Vorzüge des Landes und der Unternehmen hautnah erfahren können.