"Prospect Generators" sind eine gute Alternative zu Junior-Explorer

„Prospect Generators“ sind eine gute Alternative zu Junior-Explorer

Anleger, die in Junior Explorer investieren, sollten sich des hohen Risikos ihrer Investments bewusst sein. Meist beackern solche Unternehmen ein, vielleicht zwei Projekte. Diese mögen enorm aussichtsreich sein, dennoch weiß man nie sicher, was unter Tage im Detail wartet – ein Explorationsvorhaben ist daher zu einem kleinen oder größeren Teil auch ein Glücksspiel. Geht es daneben, ist der Bergbau-Junior meist pleite und der Investor hat sein Geld verloren.

Doch es gibt Möglichkeiten, dagegen zu steuern. Man kann als Alternative das Risiko streuen und in mehrere Unternehmen investieren. Eine andere Alternative gehört zu den Favoriten von Mishka Vom Dorp, Investmentexperte bei Sprott Global Resource Investments: Sogenannte "Prospect Generators", ein Geschäftsmodell, das zum Beispiel Africa Oil (ISIN: CA00829Q1019) und Altius Minerals (ISIN: CA0209361009) zum Erfolg geführt haben.

Diversifikation gegen Risiken

Im Gegensatz zum typischen Explorations-Junior, der sich aus finanziellen Gründen auf ein Projekt konzentriert, verwaltet ein "Prospect Generator" eine Vielzahl von Projekten. Er exploriert diese allerdings nicht selbst, sondern nutzt die Finanzkraft von Partnerkonzernen in Joint Ventures. Typischerweise übernehmen die Partner dann die Explorationsarbeiten und -kosten, bekommen im Gegenzug Anteile am Projekt und der "Prospect Generator" ist am zukünftigen Produktionserfolg zum Beispiel über Royalty-Zahlungen beteiligt.

Das Vorgehen hat natürlich Nachteile, denn wer einen Partner an einem Projekt beteiligt, gibt natürlich Wertschöpfungspotenziale aus der Hand. Doch ein solches Business Modell hat, gerade bei einem risikoaverser gewordenen Finanzmarkt, auch verschiedene große Vorteile, wie Sprott-Experte Vom Dorp betont.

Drei große Vorteile der "Prospect Generators"

Vorteil Nummer eins ist die bereits angedeutete Diversifikation. Während der typische Junior auf Gedeih und Verderb diesem einen Projekterfolg ausgeliefert ist (und die meisten Explorationsprojekte enden leider mit einem Fehlschlag), hat der "Prospect Generator" mehrere Eisen im Feuer. Das bedeutet zwar nicht, dass zwingend der eine Volltreffer darunter ist, erhöht die Chancen aber schon einmal deutlich.

Vorteil Nummer zwei ist der geringe Kapitalbedarf für dieses Businessmodell. Wer sich mit Explorationen beschäftigt, muss viele Millionen in die Arbeiten stecken. Ein Bohrloch könne eine Million Dollar und mehr kosten und man benötigt hunderte Bohrlöcher, um die Ausmaße und Potenziale von Erzkörpern zu erforschen, sagt Vom Dorp, ganz zu schweigen von den Kosten, die für den Aufbau eines Bergwerks oder zum Beispiel einer Offshore-Plattform für die Öl- und Gasförderung anfallen. Beim "Prospect Generator" finanziert in der Regel der Joint-Venture-Partner diese Ausgaben, bekommt dafür im Gegenzug Projektanteile. Der Generator selbst profitiert zum Beispiel – je nach Ausgestaltung eines Deals – über die erwähnten Royalty-Zahlungen. Der geringe Finanzbedarf senkt zum einen die Risiken weiter und verhindert die sonst im Rohstoffsektor üblichen Verwässerungseffekte von Kapitalerhöhungen stark.

Vorteil Nummer drei ist, dass Kapitalanleger nicht in einzelne Projekte investieren, sondern in das Know-How des "Prospect Generator", aussichtsreiche Projekte zu identifizieren und diese in lukrative Partnerschaften mit finanzkräftigen Konzernen einzubringen. Dass diese Bedarf an neuen Projekten haben, weil sie in der Vergangenheit viel zu wenig in neue Projekte investiert haben, ist bekannt und bringt "Prospect Generators" interessante Chancen. Sie werden so zu "natürlichen" Partnern der finanzstarken Seniors in der Branche und für Anleger zu einer neuen Chance im Rohstoffsektor.

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