Gold und Silber: Das Interesse der Investoren steigt rasant!

Gold und Silber: Das Interesse der Investoren steigt rasant!

Der Durchbruch scheint geschafft: Charttechnisch haben sowohl der Gold- als auch der Silberpreis in den vergangenen Tagen wichtige neue Kaufsignale generiert. Zu sehen ist dies insbesondere beim Feinunzenpreis für Silber. Dieser hat am Freitag mit einem mächtigen Satz um 4,88 Prozent auf 21,48 Dollar die massive charttechnische Hürdenzone unterhalb von 20,62 Dollar übersprungen. Am Montag lassen sich die Edelmetallbullen ebenfalls nicht bremsen, für Silber geht es weiter nach oben auf Kurse bis zu knapp 21,78 Dollar.

Während im Silberchart die Aufwärtsbewegung Anfang Februar eingesetzt hat, klettert der Goldpreis per Saldo schon seit dem Jahreswechsel. Aus charttechnischer Sicht setzt sich hier langsam ein Aufwärtstrend fest, zudem hat Gold in den vergangenen Handelstagen an bullischem Momentum gewinnen können. Zu sehen ist dies insbesondere am Kurssprung vom Freitag, als es um 1,39 Prozent auf 1.318,62 Dollar nach oben ging. Dieses Preisniveau hatte das Edelmetall zuletzt Anfang November 2013 gesehen, bevor erneut die wichtige Supportzone oberhalb von 1.180 Dollar getestet wurde. Mit dem Sprung über den Bereich um die 1.300-Dollar-Marke gelingt wie auch beim Silber ein aktuelles Kaufsignal. Am Montagmorgen geht die Goldpreisrallye weiter, Kurse um 1.326 Dollar werden notiert.

Man merkt an einigen Marktkommentaren, dass sich das Sentiment für Gold und Silber am Markt zu bessern scheint. Ob dies von Dauer ist, bleibt freilich abzuwarten. Trotz der jüngsten Aufhellungen im Chart sind bei beiden Edelmetallen noch keine übergeordneten Trendwenden vollzogen, hierzu fehlen noch wichtige Kaufsignale.

Fed und Konjunkturdaten sorgen für steigende Preise bei Gold und Silber

Die wieder bessere Stimmung für die beiden Rohstoffe führen Experten vor allem auf Nachrichten aus den USA zurück. Die jüngsten Konjunkturdaten sind schwächer als erwartet ausgefallen, was den Dollar unter Druck gesetzt hat. Die Gleichung "schwacher Dollar, starker Goldpreis", gilt an der Börse weiterhin, auch wenn die Korrelation beider mal stärker, mal weniger stark ist.

Hinzu kommt aber in diesem Fall, dass die US-Konjunkturdaten wieder Spekulationen um die Zukunft des "Taperings" seitens der US-Notenbank erlauben. Mit diesem Begriff wird die schrittweise Rückführung der Liquiditätsschwemme bezeichnet, mit der die Fed die Märkte seit langem überflutet und zu stabilisieren versuchte – durchaus mit Erfolg, zumindest was die Aktienkurse angeht, die seit dem Ende der Goldpreishausse eine Rekordjagd veranstalten. Bleiben die Konjunkturzahlen aus den USA schwach, dürfte am Markt weiter spekuliert werden, ob die Fed und vor allem die neue Notenbankchefin Janet Yellen das "Tapering" aussetzt oder abschwächt.

Zudem bleibt die asiatische Nachfrage nach Gold hoch. Das gilt insbesondere für den chinesischen Markt, der schon seit langem jede Unze Gold aufsaugt, derer er habhaft werden kann. Das zeichnet sich auch zum Beginn des laufenden Jahres ab, die 2013er-Rekordzahlen könnten damit erneut übertroffen werden. Interessant wird zudem sein, wie sich die Goldimporte Indiens entwickeln, der Nummer zwei auf dem Weltmarkt. Bis Ende März werden diese noch beschränkt sein, was im weiteren Jahresverlauf passiert, wird daher für den Goldpreis und somit auch für das Silber enorm interessant.

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