Edelmetallbranche zeigt vorsichtigen Optimismus für 2014

Die Edelmetallbranche hat 2013 eine harte Zeit durchgemacht. Vor allem in der ersten Hälfte des Jahres kam der Wirtschaftszweig unter Druck. Gold litt in diesem Jahr besonders unter der Flucht von Großanlegern aus den Exchange Traded Funds, die enorm hohe Abflüsse verzeichneten. Silber hat der Preisrückgang prozentual gesehen noch härter getroffen. Allerdings hat sich der "kleine Bruder" des Goldes im Jahr zuvor auch deutlich stärker entwickelt. Die Underperformance 2013 ist nun als Ausgleich hierzu zu verstehen.

Unternehmen und Investoren haben sich im dritten Jahr der Baisse am Markt nach und nach besser auf die triste Situation eingestellt. Man ergreift Maßnahmen, um die Konzerne zu verschlanken und um die Kosten zu senken. Das geht allerdings bisweilen auf Kosten der Zukunft, wie eine Studie von PwC zu den Gold-, Silber- und Kupfermärkten zeigt. So haben unter anderem die Explorationskosten in diesem Jahr riesige Kürzungen erfahren. Das kann sich natürlich negativ auf die Fördermengen in einigen Jahren und damit preissteigernd auswirken.

Das Kostenmanagement wird von vielen Branchen-Insidern in den Sparten Gold, Silber und Kupfer für das kommende Jahr als weiterhin wichtigster Management-Schwerpunkt gesehen. Die Aktivitäten im Bereich Mergers und Akquisitionen dürften sich dagegen nur schwer beleben. Gerade einmal jedes fünfte Unternehmen plant hier offiziell 2014 Aktivitäten. Die Finanzierung über den Markt wird weiter kritisch bleiben, glauben die befragten Unternehmen in der Mehrzahl. Die Finanzierungsfähigkeit einer Gesellschaft könnte im kommenden Jahr ein Schlüsselfaktor werden, immerhin will sich rund jedes zweite Unternehmen am Kapitalmarkt Geld besorgen.

Ein Diskussionsthema zwischen den Companys und ihren Anteilseignern könnte der Bereich Transparenz bleiben. Seit einiger Zeit machen Aktionäre und Geldgeber gewaltigen Druck auf die Unternehmen, ihre Kosten nachvollziehbarer und aussagekräftiger aufzuschlüsseln. Das gilt vor allem für die Förderkosten. Laut PwC-Studie legen nur sieben der 40 Top-Rohstoffkonzerne ihre Kosten auf einer "All in" Basis offen. Angesichts der erwartet weiter schwierigen Gewinnmargenlage dürften die Anteilseigner den Druck vor allem auf die großen Konzerne, mehr Transparenz zu zeigen, aufrecht erhalten.

Alles in allem zeigt sich die Branche für die kommenden Monate aber trotz der diversen Probleme nicht in depressiver Stimmung. Man rechnet zwar nicht mit riesigen Preissprüngen bei den Rohstoffen, zumal einzelne Märkte wie zum Beispiel das Kupfer durch einen Angebotsüberhang belastet sind. Doch mit weiteren deutlichen Preisrückgängen wird ebenfalls nicht gerechnet. Ein Beispiel: So ist zwar die Zahl der Goldpreis-Bullen in den Managementabteilungen von 88 Prozent auf 47 Prozent gefallen, aber nur 7 Prozent erwarten fallende Preise. Rund 46 Prozent der Befragten erwarten etwa gleichbleibende Kurse. Beim Silber ist der Preisausblick der Branche etwas optimistischer mit 53 Prozent Bullen und 9 Prozent Bären, während 38 Prozent seitwärts bewegende Silberpreise prognostizieren.

Den gesamten PwC-Report zum Thema Gold, Silber und Kupfer gibt es hier als PDF

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