Kanadas Athabasca-Becken ist weltbekannt für den Uranbergbau. Der größte Teil der Region liegt in der Provinz Saskatchewan, kleine Teile in Alberta – bergbaufreundliches Gebiet also, mit besten Voraussetzungen für die Branche trotz des hohen Nordens. In den 1940er-Jahren wurde hier erstmals Uran entdeckt, 1975 startete der Abbau in der Rabbit Lake Mine. Nach fast zwei Generationen Uranabbau hat die Gegend noch nichts von ihrer Faszination und ihren Chancen eingebüßt.

Nichts zeigt dies besser als der Deal, der mit Fission Energy gelungen ist. Das Unternehmen hat zusammen mit seinem Joint Venture Partner Alpha Minerals neue Uranfunde mit sehr hohen Mineralisierungen ans Tageslicht befördert. Das hat die Großen der Branche auf die Gebiete aufmerksam gemacht, in denen Fission und Alpha Minerals ihre Projekte haben. Doch nicht nur diese beiden Unternehmen arbeiten in der Region südlich des Athabasca-Sees an neuen Uranprojekten, sondern eine Menge anderer Gesellschaften versuchen dort ebenfalls ihr Glück.

Ein Zusammenschluss aus vier Unternehmen hat gute Karten, eines der nächsten regionalen Highlights zu werden. Die Gruppe von Unternehmen, zu der unter anderem Noka Resources ( TSX-V: NX ) gehört und die als „ Western Athabasca Syndicate“ bekannt sind, untersucht Liegenschaften nahe der Fission-Alpha-Claims und hat gute Aussichten, ebenfalls exzellente Entdeckungen zu machen. Die Geologie stimmt, die Nachbarschaft lässt einiges erwarten und die ersten Nachrichten von Untersuchungen der Gebiete sind sehr ermutigend. Man darf mit Spannung auf die Ergebnisse weiterer Explorationsarbeiten des „Western Athabasca Syndicate“ auf ihren Liegenschaften warten.

Langweilig ist die Athabasca-Region also trotz des bereits jahrelangen Uranbergbaus nicht. Im Gegenteil: Nachdem die Kernenergie weltweit auf dem Vormarsch statt im Rückwärtsgang ist, Uran aber trotzdem billiger geworden ist im Vergleich zu früheren Hochs, bietet die Branche Anlegern durchaus Chancen. Das gilt vor allem für besagte Region im Norden Kanadas, denn außer einem minenfreundlichen Umfeld hat das Athabasca-Becken für die Uranbranche noch wesentlich mehr zu bieten.

Der wesentliche Faktor für den Erfolg der Uranbergbaukonzerne in der Region sind die sehr hohen Mineralisierungen des radioaktiven Elements im Boden. Nicht weniger als zwei Drittel der 15 Minen mit den weltweit höchsten Uranmineralisierungsgraden befinden sich in Saskatchewan. Deren Mineralisierungsgrade liegen im Schnitt bei einem Vielfachen der Werte, die im Rest der Welt aus dem Boden geholt werden. Das macht die Förderung in der Region schon einmal grundsätzlich sehr attraktiv. Und, das zeigt das Beispiel Fission/Alpha, es werden weiterhin Funde mit extrem hohen Urananteilen im Boden gemacht. Das Potenzial Athabascas ist auch nach knapp zwei Generationen noch längst nicht erschöpft, trotz der vielen Großprojekte in der Gegend – als Beispiel seien nur die Bergwerksprojekte „Macarthur River“ oder „Cigar Lake“ genannt.

Der jahrelange Bergbau in dem Gebiet bringt noch andere Vorteile für Newcomer wie Noka Resources: Die vorhandene Infrastruktur. Seien es Straßen oder Elektrizität, qualifiziertes Personal oder die Anlagen zur Weiterverarbeitung der geförderten Erze – vieles ist bereits vorhanden und kann mitgenutzt werden. Das macht den Start einfacher, verkleinert Investitionsbudgets und entlastet die Juniors finanziell enorm. Gerade in Zeiten knapper Venture-Gelder an der Börse ist dies ein nicht zu unterschätzender Vorteil, auf den die Gesellschaften im Athabasca-Basin treffen. Anleger sollten das Gebiet und die Fortschritte im Auge behalten, die Unternehmen wie Noka Resources machen. Hier könnten sich große Investmentchancen entwickeln.

Viele interessante Details zum Uranbergbau im Athabasca-Becken liefert übrigens diese Infografik von Lakeland Resources und Zimtu Capital auf visualcapitalist.com