Die Weihnachtszeit ist vorbei, ich hoffe, Sie haben die Zeit genutzt, um sich ein wenig zu erholen und mit frischer Energie in das neue Jahr zu starten. Vielleicht haben Sie ja so wie ich die Zeit gehabt, mal wieder Urlaubskataloge zu wälzen oder eine gute DVD zu sehen. Ich habe mich für den ersten Teil der „Fluch der Karibik“ Triologie um den eigenwilligen Captain Jack Sparrow und die hübsche Gouverneurstochter Elisabeth Swan entschieden. Eine nicht unwichtige Rolle in dieser Triologie spielt das „verfluchte“ Aztekengold aus der Schatztruhe des Cortés.

Ob nun Mythos oder Legende, die spanischen Seefahrer stießen bei ihrer Ankunft auf dem neuen Kontinent auf unglaubliche Schätze, und wurden auch von den Einheimischen zunächst mit Freude empfangen und mit Schätzen überhäuft, glaubte man doch, die bärtigen Männer und ihre mitgebrachten Pferde wären die in den Prophezeiungen angekündigten Götter, die in das Reich zurückkehren. Nun, die Gier der Spanier mag noch aus dem Geschichtsunterricht bekannt sein, und so bemerkten die Azteken letztendlich, dass sie hier von doch sehr menschlichen Geschöpfen ausgebeutet wurden. So ist es nicht ferner verwunderlich, dass man den Goldschätzen der Azteken einen Fluch nachsagt, um sie vor weiteren Plünderungen durch die spanischen Seefahrer zu schützen. Aber Mexiko ist nicht nur für die Kultur der Azteken, deren Reich sich auf der Hochebene befand, in der heute die Hauptstadt Mexiko-Stadt liegt, sondern auch für die Kultur der Maya, mit ihren Kultstädten auf der Halbinsel Yukatan, welche weder Gebirge, noch (überirdische) Flüsse aufweist.

Heute ist Mexiko ein vergleichsweise armes Land, welches aber voller Gegensätze ist. Der reichste Mann der Welt, Carlos Slim, ist ein Mexikaner. Mexiko ist einer der größten Erdölproduzenten weltweit und aufgrund seines niedrigen Lohnniveaus so etwas wie die „Werkbank“ der USA, d.h. die Schwäche der verarbeitenden Industrie in den USA geht zum guten Teil darauf zurück, dass die Produktion in Mexiko deutlich günstiger ist als nördlich des Rio Grande. Auch Geologisch ist Mexiko ein geteiltes Land, neben der Hochebene verläuft im Norden des Landes zwei Gebirgsketten, im Westen die Sierra Madre Occidental und im Osten die Sierra Madre Oriental. Im Norden herrscht vornehmlich Wüsten- bzw. Steppenklima, während der Süden zu großem Teil mit tropischem Regenwald bewachsen ist. Die Halbinsel Yukatan besteht weitestgehend aus einer Kalksteinplatte, welche sich nur unwesentlich über das Meeresniveau erhebt. Für die Rohstoffsuche bedeutet dies, dass es in der Sierre Madre reiche Vorkommen an zahlreichen Metallerzen gibt, während die Halbinsel Yukatan sich aufgrund ihrer Geologie nicht zur Exploration aufdrängt, getreu dem Motto: „Wo keine Berge sind, da lohnt sich (meist) auch kein Bergbau!“

In den Gebirgsketten der Sierra Madre gibt es nach wie vor große Rohstoffvorkommen, neben dem bereits erwähnten sagenhaften Goldschätzen der Azteken ist Mexiko heute einer der größten Silberproduzenten der Welt. Ein Unternehmen, bzw. eine Unternehmensgruppe, die sich in Mexiko um die Erkundung und den Abbau von Gold- und Silbervorkommen verdient macht, sind die Firmen Oremex Silver und Oremex Gold. Die Oremex Silber erkundet die zur Zeit 4 Liegenschaften im nördlichen Mexiko, von denen das Tejamen Projekt das Flagschiff mit Silber-Resourcen von mehr als 50 Mio Unzen bildet, auch die San Lucas Liegenschaft mit 925ha, sowie die kleineren Explorationsgebiete Chalchihuites und El Sol bieten noch bedeutendes, weiteres Potenzial für Oremex Silber. Das Flagschiff der Oremex Gold ist das San Lucas Projekt, wobei die Oremex Gold mit Santa Catarina, Maco und Navidad ebenfalls noch über aussichtsreiche, wenn auch bislang wenig erkundete Liegenschaften verfügt. Auch wenn die Goldprojekte sich insgesamt noch in einem frühen Explorationsstadium befinden, ergaben erste Oberflächenproben von Santa Catarina hervorragende Goldgehalte von bis zu 20g/t. Für das Frühjahr 2012 ist ein erstes Bohrprogramm geplant, welches hoffentlich den positiven ersten Eindruck bestätigen wird.