Forbes & Manhattan – Durch Kompetenz zu erfolgreichen Rohstoffprojekten

In der aktuellen Konsolidierungsphase wird im Rohstoffsektor immer mehr auf qualitativ hochwertiges Management von Projekten gesetzt. Die Forbes & Manhattan Gruppe aus Toronto hat es sich zur Aufgabe gemacht, aussichtsreiche Rohstoffprojekte weltweit durch Implementierung eigener Expertenteams zum Erfolg zu führen. Wir haben dies zum Anlass genommen, mit dem Unternehmensvertreter Robin Birchall aus London nähere Details zu Forbes & Manhattans strategischem Ansatz zu erörtern.

MS.: Sehr geehrter Herr Birchall, es ist schon eine Weile her als wir sie auf dem europäischen Gold-Forum in Zürich trafen. Dort stellten Sie uns das Unternehmen Silver Bear Resources vor, ein kanadisches Explorationsunternehmen, welches in Russland nach Silber sucht. Aber dazu später mehr.

Sie arbeiten für die Forbes & Manhattan Gruppe in Toronto, eines der führenden privaten Geschäftsbanken mit globalem Fokus auf den Ressourcensektor. Können Sie uns bitte das Konzept von Forbes & Manhattan und Ihre Position innerhalb der Gruppe etwas genauer beschreiben?

R.B.: Das Forbes & Manhattan Geschäftsmodell ist, Projekte mit einer Ressource in Produktion zu bringen, kombiniert mit der Unterstützung eines erstklassigen technischen Teams, mit eigenem Kapital und Zugang zu den globalen Kapitalmärkten. F & M besteht aus aktiven Managern und nicht aus passiven Investoren. Ich wurde zum Vorsitzenden von Silver Bear Resources gewählt, um meine langjährigen Erfahrungen in den Kapitalmärkten und ein hoch qualifiziertes technisches Team bei Silver Bear einzubringen.

MS.: Derzeit befinden wir uns in einer der schwierigsten Marktphasen für Junior-Rohstoffunternehmen überhaupt. Wie beurteilen Sie die weitere Entwicklung in diesem Markt, kurz-, mittel- und langfristig? Glauben Sie, dass der Markt in der Zukunft wieder mehr Geld für Juniorprojekte ausgeben wird? Was muss getan werden, um das Vertrauen der Anleger wieder in diesem Markt zurück zu gewinnen?

R.B.: Wir haben in den letzten Jahren sicherlich einen starken Bullenmarkt bei den Rohstoffen erlebt. Doch es gibt viele Projekte, die nie eine Finanzierung erhalten hätten dürfen. Folglich sind viele Juniorunternehmen ohne Bargeld und nicht in der Lage weiteres Geld zu bekommen. Sie sitzen nun bestenfalls auf kostendeckenden Liegenschaften.

In der Zukunft werden wir wahrscheinlich eine Beschleunigung bei der Konsolidierung von Juniorunternehmen sehen. Die größeren Unternehmen werden sich die Rosinen herauspicken und die besten Liegenschaften zu Tiefstpreisen übernehmen.

Der Markt wird wieder Finanzierung für Junioren bereitstellen, aber wahrscheinlich viel selektiver sein und auf Track Records und Erfolge des Management-Teams achten und schauen, ob das Management in der Lage ist, ein Projekt risikoarm aufbauen zu können und nicht nur ein paar Löcher zu bohren.

Das Vertrauen der Anleger ist von Seniorunternehmen nach unten getrieben worden. Produzenten haben es versäumt die operative Profitabilität und Capex-Budgets zu erreichen und es wurde nicht zu 100% geliefert, was man versprochen hatte. Denn auch Gewinne müssen an die Aktionäre zurückgegeben werden.

MS.: Wie wird Forbes & Manhattan die gegenwärtige Krise bewältigen?

R.B.: Wir haben schon seit mehreren Jahren alternative Geldquellen außerhalb Nordamerikas akquiriert. Der Kapitalpool in Toronto und New York ist geschrumpft, und auch wenn ein Projekt das Vertrauen der Anleger verdient hat, sind viele Fonds mit illiquiden Positionen in anderen Aktien blockiert und können sich nicht bewegen. Dies ist derzeit ein sehr häufiges Thema. Man erkennt es an den historisch geringen Handelsvolumen im Juniorsektor.

MS.: Auf Welche Art von Unternehmen liegt der Fokus von Forbes & Manhattan? Was sind die Investitionskriterien, damit ein Unternehmen in das F & M Portfolio aufgenommen wird und welchen Mehrwertdienst liefert F & M an seine Unternehmen zurück?

R.B.: Wir sind stets ziemlich skeptisch bei Rohstoffen, obwohl wir am liebsten mit Edelmetallen zu tun haben. Wir sind immer auf der Suche nach Weltklasseanlagen, wie z.B. Silver Bear, die -wenn sie in einer anspruchsvollen Jurisdiktion liegen – für einen Bruchteil von dem erworben werden können, was sie normalerweise Wert sind. Forbes verfügt über umfangreiche Erfahrungen in solchen Ländern, um ein Projekt von einer Ressource bis hin zum Minenbau und der Produktion zu bringen. Forbes ist für das Management und somit auch die Kontrolle im Board zuständig.

WENN ein Unternehmen die Kriterien erfüllt, dann können wir nicht nur eine Fülle von technischem Know-how liefern, sondern auch den Zugang zu den globalen Kapitalmärkten und weitreichenden Backoffice-Support durch u.a. neun eigene Unternehmensanwälte sowie ein Team von Finanzexperten mit tiefgreifenden Erfahrungen im Bereich börsennotierter Unternehmen gewährleisten.

MS.: Wie bereits erwähnt, haben wir uns das erste Mal getroffen als Sie uns als Vertreter der F & M das Unternehmen Silver Bear Resources aus ihrem Portfolio vorgestellt haben. Was genau macht F & M für dieses Unternehmen und wie ist F & M mit Silver Bear verbunden?

R.B.: F & M hat die technische Leitung des Unternehmens gestellt und führt sämtliche administrativen Prozesse durch. F & M hat das Genehmigungsverfahren in Russland erfolgreich zum Abschluss gebracht. Jetzt erhält das Unternehmen Unterstützung beim Zugriff auf das nötige Kapital, um die Liegenschaft in Produktion zu bringen. F & M hat das Unternehmen finanziell auch selbst unterstützt.

MS.: Investments in russische Bergbauprojekte sind noch relativ unbekannt für die breite Masse der ausländischen Investoren. Viele sind über Korruption oder Beschlagnahmungen durch den Staat verunsichert. Wie hat sich das gesetzliche Umfeld für Bergbauunternehmen in den vergangenen Jahren entwickelt und warum glauben Sie dass Russland ein attraktiver Standort ist, um in den Rohstoffsektor zu investieren?

R.B.: Unserer Ansicht nach ist es wichtig, dass man in Russland von Beginn an einen sehr sauberen Titel erwirbt. Bei dem Mangazeisky Projekt haben wir als erstes und einziges privates Unternehmen die Explorationsgenehmigung erhalten. Nach russischem Recht heißt das, dass wir somit auch das einzige Unternehmen sind, das in diesem Projektgebiet das Recht für den Erwerb einer Bergbaulizenz besitzt. Im Allgemeinen ist der russische Rechtsrahmen sehr bürokratisch, aber wir waren immer in der Lage alle Lizenzen und die Lizenzerweiterungen zu bekommen.

MS.: Silver Bear Res. exploriert ein Silberprojekt in Sibirien. Das bedeutet für die meisten Westeuropäer an einem der kältesten Orte der Erde zu sein. Wie sind die aktuellen klimatischen Bedingungen?

R.B.: Die klimatischen Bedingungen sind ähnlich zu einer Reihe von Liegenschaften in Kanada, welche wir dort betrieben haben. Wir sind gut für diese klimatischen Bedingungen ausgestattet, so wie die kanadische und russische Bergbauindustrie ihre Projekte seit fast über 100 Jahren in diesem kalten Klima betreibt. Wir sind Experten, was Arbeiten in diesen klimatischen Bedingungen angeht und besitzen die entsprechende winterfeste Ausrüstung. Unser CEO hat bereits in der Vergangenheit Minen und Mühlen unter diesen Bedingungen betrieben. Das Wetter ist im Allgemeinen in der kalten kontinentalen Klimazone klar und sonnig, mit nur geringen Mengen an Schnee.

MS.: Gibt es irgendwelche Zahlungen, die an die Regierung oder an die örtlichen Behörden entrichtet werden müssen, wenn Silber aus der Produktion verkauft wird?

R.B.: Auf die Produktion von Silber wird in Russland eine Lizenzgebühr in Höhe von 6,5% erhoben.

MS.: Wie sehen Sie den Kursverlauf von Silber in den kommenden 3-5 Jahren und können Sie uns ihre Ausführung kurz begründen?

R.B.: Die Frage zur Silberpreisentwicklung ist nicht einfach zu beantworten. Aufgrund der hochwertigen Silbergehalte und der geringen Tonnage, die durch unsere geplante Anlage laufen wird, werden wir einer der kostengünstigsten Silberproduzenten weltweit werden. Wir überlassen die Silberpreisprognose den Analysten und anderen Marktteilnehmern, sind aber selbst mit der aktuellen Preisgestaltung zufrieden. Das heißt, es ist zu erwarten, dass die Preise in Zukunft weiter steigen könnten, wenn sich die Inflation durch die globalen Liquiditätsprogrammen der wichtigsten nationalen Banken, darunter die FED, die Bank of England, der Bank of Japan und der EZB, weiter verstärkt.

MS.: Welche anderen Unternehmen hat F & M neben Silver Bear Resources beraten? Können Sie uns bitte drei andere Unternehmen aus Ihrem F & M Portfolio nennen, die von besonderem Interesse für europäische Investoren sein könnten und dies kurz unseren Lesern erklären?

R.B.: Derzeit haben wir 35 Unternehmen in F & M Portfolio, von denen 26 öffentlich gehandelt werden. Drei wichtige Projekte innerhalb der Gruppe sind Sulliden Gold (TSX-SUE), ein fortgeschrittenes Goldprojekt in Peru, Belo Sun Mining (TSX-BSX) als das größte unentwickelte Gold-Projekt in Brasilien und Black Iron Inc. (TSX-BKI), das bereits eine Machbarkeitsstudie für sein Eisenerz-Projekt in der Ukraine besitzt.

MS.: Mr. Birchall, vielen Dank dass sie sich Zeit genommen haben um Ihre Ansichten mit uns zu teilen. Wir freuen uns, die Entwicklung von Silver Bear & Ihre anderen Portfoliounternehmen weiter zu verfolgen.

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