Alte Mobiltelefone - eine wahre "Goldgrube" für hochwertiges Rohstoffrecycling

Alte Mobiltelefone - eine wahre "Goldgrube" für hochwertiges Rohstoffrecycling

Heutzutage findet sich in einem Kilo Elektroschrott in der Regel mehr Gold als in einem Kilogramm Erz der besten Goldprojekte. Bei den aktuellen Preisen für Gold, Platin und seltene Erden Metalle haben sich Unternehmen auf das Recycling von Mobiltelefonen spezialisiert, da sich in diesen kleinen technischen Wunderwerken eine Konzentration von Edelmetallen findet, die sich in keiner Goldmine der Welt finden lässt.

Gemäß eines Berichts des US "Environmental Literacy Counsil", wird ein Mobiltelefon durchschnittlich nur 18 Monate benutzt, bevor sich der Besitzer für ein Upgrade in Form eines neuen Telefons entscheidet. Auch in Deutschland liegt die Nutzungsdauer in einem ähnlichen Bereich, da Mobiltelefon-Verträge mit einem subventionierten Telefon in der Regel eine Laufzeit von 24 Monaten haben und nach 18 Monaten die Möglichkeit zur Verlängerung inklusive eines neuen Telefons bieten.

Ein I-Phone 5 enthält ca. 0,000012 Unzen Platin, 0,88 Unzen Aluminium, 0,56 Unzen Kupfer, 0,012 Unzen Silber und 0,0012 Unzen Gold. Eine Tonne I-Phones (das sind ca. 8100 Geräte), enthalten 9,72 Unzen Gold, 283 Unzen Kupfer, 97,2 Unzen Silber und geringe Mengen an Platin, mehr als jede Mine dieser Welt.

Dazu enthalten die Geräte die seltene Erden Metalle Yttrium, Lanthan, Praseodym, Neodym, Europium, Gadolinium, Terbium, Dysprosium, für Bildschirm, Lautsprecher und Vibrationseinheit. Die Gewinnung dieser Metalle durch Recycling ist wichtig, um die Vormachtstellung der Chinesen zu brechen, die aktuell ca. 95% dieser Metalle fördern und quasi eine Monopolstellung besitzen.

Die Müllhalden der Großstädte unserer industriellen Nationen werden die wertvollsten Minen der Zukunft.

Zu diesem Thema veröffentlichte 911 Metallurgist kürzlich eine interessante Infografik:

Mining Your iPhone [Infographic] – By the team at 911 Metallurgist

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