Honduras: Neustart für die Rohstoffbranche

Wohl kaum ein rohstoffinteressierter Anleger dürfte derzeit Honduras auf der Beobachtungsliste haben. Das arme zentralamerikanische Land steht nicht gerade im Blickpunkt der Öffentlichkeit, besitzt aber tatsächlich interessante Vorkommen einiger Bodenschätze, unter anderem Silber, Zink und Eisenerz.

Dass kaum jemand das Land im Blick hat, liegt sicherlich auch an dem jüngsten Stillstand in der Entwicklung der Branche in Honduras. Die Regierung des Landes hat ein Moratorium für neue Genehmigungen in dem Sektor erlassen, das mit einer neuen Gesetzgebung nun aber vor dem Ende steht. Das neue Bergwerksrecht des Landes dürfte in wenigen Wochen in Kraft treten. Verabschiedet ist es bereits, es fehlt nur noch die formelle Veröffentlichung. Auf Basis dieses Gesetzes will die Regierung um Staatsoberhaupt Porfirio Lobo Sosa nun auch wieder neue Bergwerksgenehmigungen erteilen.

Die aktualisierte Gesetzgebung enthält einige Neuerungen. Beispielsweise können Ansiedlungen, die von Projekten im Rohstoffsektor betroffen sind, selbst entscheiden, ob sie das jeweilige Projekt unterstützen wollen. Auch die steuerlichen Regelungen haben sich verändert. So hat Honduras unter anderem eine Exportsteuer, die Minengesellschaften zahlen müssen, auf 2 Prozent verdoppelt. Die Branche scheint sich mit den neuen Regelungen angefreundet zu haben. Von Gabino Carbajal, dem Chef der National Metals Mining Association of Honduras, kommt Unterstützung. Er rechnet mit einem positiven Einfluss auf die Investitionen in dem Sektor. Kritik kommt dagegen von Umweltgruppen, die unter anderem für das Trinkwasser Bedrohungen sehen.

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