Die Bergbaubranche genießt zur Zeit kein hohes Ansehen

Eine neue Umfrage in Australien stellt dem Bergbau kein wirklich gutes Zeugnis aus. Meinungsforscher haben zehn verschiedene Branchen nominiert und wollten von den Befragten wissen, welchen Branchen man zutraut, im Interesse der Öffentlichkeit zu agieren. Das niederschmetternde Ergebnis für die Bergbaubranche: Man landet auf dem achten von zehn Plätzen. 32 Prozent der Befragten glauben mehr oder weniger stark, dass der Bergbau sich für das öffentliche Interesse einsetzt. 35 Prozent haben nur wenig Vertrauen in die Branche, 25 Prozent der Befragten fehlt jegliches Vertrauen. 8 Prozent haben keine Meinung. Nur die Medien und die Stromgesellschaften kommen auf noch schlechtere Werte. Den Medien trauen 30 Prozent zu, sich vor allem für die Öffentlichkeit einzusetzen, bei den Stromcompanies sind es nur 18 Prozent.

An der Spitze der Vertrauensfrage liegen die Landwirtschaft (72 Prozent) und der Tourismus (68 Prozent). Das Handwerk schneidet mit 56 Prozent ebenfalls noch gut ab. Marginal vor dem Bergbau liegen mit 33 Prozent die Banken.

Noch ein Punkt lässt bei der Umfrage aufhorchen: Die Verteilung des Vertrauens auf verschiedene Wählerschichten. Nur der Bergbau zeigt hier Abweichungen von der Norm. 43 Prozent der liberalen Wähler halten die Minenbranche für vertrauenswürdig. Bei den sozialistischen Wählern sind es noch 25 Prozent, Wähler, die bei den Grünen ihr Kreuzchen machen, haben nur zu 17 Prozent Vertrauen in die Bergbaugesellschaften. Bei keiner anderen Branche gibt es innerhalb der Wählerschichten derartige Differenzen.

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