Neue Milliardendeals im Rohstoffsektor

Nachdem es in der Rohstoffbranche bei Übernahmen und Unternehmensfusionen längere Zeit sehr ruhig war, lassen derzeit zwei Megadeals aufhorchen. Jüngster Coup ist die Komplettübernahme von Uranium One. Das Unternehmen gehört zwar bereits mehrheitlich dem russischen Atomenergiekonzern ARMZ, der will nun aber noch einmal 1,3 Milliarden Dollar in den Kauf der restlichen Anteile stecken. Die Russen wollen knapp ein Fünftel Aufschlag auf den letzten Aktienkurs des zweitgrößten kanadischen Uranproduzenten zahlen.

Zuletzt hatte First Quantum mit dem erneuten Versuch, Inmet Mining zu kaufen, für Schlagzeilen gesorgt. Nach bisher vergeblichen freundlichen Offerten hat man nun ein feindliches Übernahmeangebot vorgelegt, dessen Wert bei mehr als 5 Milliarden Dollar liegt.

Die neuen Megadeals gehen einher mit den wieder besseren Aussichten für die Weltwirtschaft. Angst vor der wirtschaftlichen Flaute hatte die M&A-Aktivitäten in der Rohstoffbranche auf Sparflamme kochen lassen, nun scheint wieder etwas mehr Phantasie in den Markt zu kommen. Noch darf man aus den beiden Deals keinen Trend ablesen, zumal bei den Förderern von Bodenschätzen auf Druck des Kapitalmarktes mehr und mehr das Motto Rentabilität statt Größe gelten dürfte. Doch steigende M&A-Aktivitäten sollten den Aktienkursen im Sektor gut tun. Das gilt vor allem bei kleineren Gesellschaften, deren Bewertungen derzeit oftmals von starken Risikoabschlägen geprägt sind.

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