Lynas demonstriert Gelassenheit

Obwohl der australische Lynas-Konzern seine Verarbeitungsanlage für Seltene Erden in Malaysia mittlerweile in Betrieb genommen hat, hört der Widerstand lokaler Umweltschutzgruppen nicht auf. Mit einer weiteren Gerichtsinitiative will man die derzeitige Betriebsgenehmigung für die Anlage kippen – und dürfte damit nur geringe Chancen auf Erfolg haben. Nach Angaben von Lynas unterscheiden sich die Dokumente, mit denen die Lynas-Gegner ihre Forderungen begründen, kaum von denen, mit denen die Gruppe schon einmal vor Gericht gescheitert war.

Das Unternehmen gibt sich mittlerweile gelassen. Man wird die jüngst gestartete Anlage weiterlaufen lassen. Binnen vier Monaten will man die Anlage hochgefahren haben, dann können an dem Standort regelmäßige Cashflows und Umsätze erzielt werden. Für den Konzern ist das ein Meilenstein, ebenso für den Seltene-Erden-Markt. Lynas' Anlage in Malaysia ist die größte ihrer Art außerhalb Chinas. Der asiatische Boom-Staat dominiert das Angebot bei Seltenen Erden auf dem Weltmarkt weiter mit einem Beinahe-Monopol.

Die Lynas-Aktie hat sich derweil von ihren Tiefs noch nicht befreien können. Um 0,55/0,58 Australische Dollar hat sich in den vergangenen Wochen allerdings eine Unterstützungszone etabliert. Ein Anstieg über 0,62/0,64 Australische Dollar wäre ein erstes positives Signal für die Aktie, die den heutigen Handel an der Börse in "down under" mit 0,605 Australischen Dollar beendet hat.

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